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    <title>Lost in the Jungle — Schweiz</title>
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    <description>Bund, Kantone, Abstimmungen.</description>
    <language>de</language>
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      <title>Paul Biya seit 50 Tagen in der Schweiz – eine als Rekord bezeichnete Abwesenheit</title>
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      <description>Kameruns Präsident Paul Biya hält sich in der Schweiz auf, nachdem er sein Land am 7. Juni 2026 verlassen hat. Am 28. Juli 2026 dauert seine Abwesenheit laut France 24 seit 50 Tagen und gilt damit als Rekord. Der 93-Jährige, der Kamerun seit fast 44 Jahren regiert, wurde seit seiner Abreise nicht mehr öffentlich gesehen. Während die Opposition von einem Land im «Autopilot»-Modus spricht, versucht die kamerunische Präsidentschaft zu beruhigen. Der Grund für den Aufenthalt und der geplante Rückkehrtermin sind nicht bekannt.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was bekannt ist</h2>
<p>Paul Biya hält sich in der Schweiz auf, nachdem er Kamerun am 7. Juni 2026 verlassen hat. Am 28. Juli 2026 dauert seine Abwesenheit laut France 24 seit 50 Tagen.</p>
<p>Diese Dauer wird als Rekord bezeichnet. Seit dem 7. Juni 2026 wurde der kamerunische Präsident nicht mehr öffentlich gesehen.</p>
<p>Paul Biya ist 93 Jahre alt und regiert Kamerun seit fast 44 Jahren.</p>
<h2>Politische Debatte in Kamerun</h2>
<p>Die lange Abwesenheit des Präsidenten sorgt in der kamerunischen Politik und in den Medien des Landes für Debatten.</p>
<p>Die Opposition erklärt, Kamerun befinde sich während Biyas Abwesenheit im «Autopilot»-Modus.</p>
<p>Die kamerunische Präsidentschaft versucht unterdessen, die Öffentlichkeit zu beruhigen.</p>
<h2>Chronologie</h2>
<ul><li><strong>7. Juni 2026</strong> Paul Biya verlässt Kamerun und tritt danach nicht mehr öffentlich auf.</li><li><strong>28. Juli 2026</strong> Sein Aufenthalt in der Schweiz bringt die Dauer seiner Abwesenheit aus Kamerun auf 50 Tage.</li></ul>
<h2>Die wichtigsten Zahlen</h2>
<ul><li>50 Tage — Dauer der Abwesenheit am 28. Juli 2026</li><li>93 Jahre — Alter von Paul Biya</li><li>Fast 44 Jahre — Dauer von Paul Biyas Amtszeit</li></ul>
<h2>Was weiterhin unklar ist</h2>
<p>Aus den verfügbaren Angaben gehen weder der Grund für Paul Biyas Aufenthalt in der Schweiz noch der geplante Termin seiner Rückkehr nach Kamerun hervor.</p>
<h2>Häufige Fragen</h2>
<h3>Seit wann ist Paul Biya nicht mehr in Kamerun?</h3>
<p>Er verliess Kamerun am 7. Juni 2026. Am 28. Juli 2026 dauert seine Abwesenheit seit 50 Tagen.</p>
<h3>Wo hält sich Paul Biya auf?</h3>
<p>Der kamerunische Präsident hält sich in der Schweiz auf.</p>
<h3>Wurde er seit seiner Abreise öffentlich gesehen?</h3>
<p>Nein. Seit dem 7. Juni 2026 wurde er nicht mehr öffentlich gesehen.</p>
<h3>Wie reagieren politische Akteure in Kamerun?</h3>
<p>Die Opposition spricht von einem Land im «Autopilot»-Modus, während die Präsidentschaft zu beruhigen versucht.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 28 Jul 2026 21:10:34 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Grimisuat deckelt sein Wachstum wegen Wassermangel: andere Schweizer Gemeinden könnten folgen</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/grimisuat-deckelt-sein-wachstum-wegen-wassermangel-andere-sc-kz9em2</link>
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      <description>Das Walliser Dorf Grimisuat oberhalb von Sitten hat sein demografisches Wachstum wegen Wassermangels gedeckelt, wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet. Schweizer Wasserversorger fordern nun nationale Richtlinien für Planung, Nutzung und Speicherung von Wasserressourcen. Andere Schweizer Gemeinden könnten ähnliche Maßnahmen ergreifen und damit die Frage aufwerfen, wie die Schweiz ihr Wachstum lokal regulieren kann.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wesentliche</h2>
<p>Das Walliser Dorf Grimisuat oberhalb von Sitten hat sein demografisches Wachstum wegen Wassermangels gedeckelt, wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet.</p>
<p>Angesichts dieser wachsenden Knappheit fordern Schweizer Wasserversorger nun nationale Richtlinien für die Planung, Nutzung und Speicherung von Wasserressourcen.</p>
<p>Andere Schweizer Gemeinden könnten dem Beispiel Grimistuats folgen und ihr Wachstum ähnlich begrenzen. Diese Entwicklung wirft die Frage einer Regulierung "von unten" auf – wie kann die Schweiz ihre Kapazität zur Aufnahme von mehr Einwohnern kontrollieren?</p>
<h2>Das bleibt unklar</h2>
<p>Die verfügbaren Quellen geben nicht an, welche anderen Gemeinden solche Maßnahmen erwägen oder nach welchem Zeitplan. Der Begriff "10-Millionen-Schweiz", der die Debatte über eine Schweiz mit 10 Millionen Einwohnern bezeichnet, hat keine verifizierte institutionelle Definition in den konsultierten Quellen.</p>
<h2>FAQ</h2>
<h3>Warum hat Grimisuat sein demografisches Wachstum gedeckelt?</h3>
<p>Wegen Wassermangels: Die verfügbaren Ressourcen reichen nicht aus, um eine größere Bevölkerung zu versorgen.</p>
<h3>Was fordern die Schweizer Wasserversorger?</h3>
<p>Nationale Richtlinien zur besseren Planung, Nutzung und Speicherung von Wasserressourcen angesichts wachsender Engpässe.</p>
<h3>Könnten andere Schweizer Gemeinden ähnliche Maßnahmen ergreifen?</h3>
<p>Ja, laut NZZ könnten andere Gemeinden ihr Wachstum aus denselben Gründen bezüglich Wasserressourcen begrenzen.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sat, 25 Jul 2026 20:24:15 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Berner Pride 2026: Tausende demonstrieren für Queer-Rechte</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/berner-pride-2026-tausende-demonstrieren-fur-queer-rechte-fib00k</link>
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      <description>Die Berner Pride 2026 versammelte am 25. Juli Tausende von Menschen in den Strassen Berns. Der bunte und friedliche Zug startete mittags vom Waisenhausplatz, führte durch die Altstadt sowie die Quartiere Matte und Marzili entlang der Aare zum Bundesplatz. Rednerinnen und Redner betonten, dass rechtliche Gleichberechtigung noch nicht erreicht ist. Die Hauptforderungen: Verbot von Konversionstherapien – wissenschaftlich widerlegte pseudo-therapeutische Praktiken zur Veränderung von sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität –, die in vielen Kantonen noch legal sind, sowie die rechtliche Anerkennung nicht-binärer Personen.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Berner Pride fand am 25. Juli 2026 statt und versammelte Tausende von Menschen in den Strassen Berns, wie Le Temps berichtet.</p>
<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Der Demonstrationszug startete mittags vom Waisenhausplatz. Er führte durch die Altstadt und dann entlang der Aare durch die Quartiere Matte und Marzili, bevor er beim Bundesplatz ankam.</p>
<p>Der Zug war farbenfroh und friedlich, begleitet von mehreren Lastwagen, die als mobile Bühnen dienten. Die Gässchen der Altstadt waren mit Regenbogenflaggen geschmückt.</p>
<p>Anna Rosenwasser, Nationalrätin der SP aus Zürich und LGBTQ-Aktivistin, eröffnete die Demonstration.</p>
<blockquote><p>Die Schweiz rangiert nur ganz unten bei den Rechten der Queer-Community – was nicht nur peinlich, sondern auch gefährlich ist.</p><cite>Anna Rosenwasser, Nationalrätin SP/ZH, bei der Eröffnung der Berner Pride 2026</cite></blockquote>
<p>Auf dem Bundesplatz fand ein Festival mit politischen Reden, Musik und Performances statt. Mehrere Rednerinnen und Redner wiesen darauf hin, dass rechtliche Gleichberechtigung noch nicht erreicht ist und dass Queer-Personen weiterhin täglichen Diskriminierungen ausgesetzt sind.</p>
<h2>Die Forderungen</h2>
<p>Die Demonstrantinnen und Demonstranten trugen drei Hauptforderungen vor: das Verbot von Konversionstherapien, die rechtliche Anerkennung von nicht-binären Personen und die Beseitigung von Rechtslücken für Regenbogenfamilien.</p>
<p>Konversionstherapien bezeichnen wissenschaftlich widerlegte pseudo-therapeutische Praktiken, die darauf abzielen, die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität einer Person zu verändern – oft mit gewaltsamen Mitteln. Diese Praktiken sind in vielen Schweizer Kantonen noch legal.</p>
<p>Lea Blattner, die jetzt bei den Grünen aktiv ist, forderte ein sofortiges Verbot dieser Praktiken. Der Nationalrat hat bereits 2022 entsprechend legisliert. Der Ständerat wartet aber noch auf einen Bericht des Bundesrats – eine Verzögerung, die Blattner für inakzeptabel hält.</p>
<h2>Christopher Street Days in Europa</h2>
<p>Am Vortag, dem 24. Juli 2026, eröffnete die Rapperin Ikkimel den Christopher Street Day in Berlin vor etwa 8 000 Menschen am Brandenburger Tor. Sie erklärte, dass die Queer-Community sie gross gemacht habe.</p>
<h2>Was unklar bleibt</h2>
<p>Die genaue Zahl der Teilnehmenden an der Berner Pride 2026 wurde von den verfügbaren Quellen nicht präzisiert. Die Formulierung «Tausende von Menschen» wird nicht durch eine offizielle Zahl belegt.</p>
<h3>Was ist eine Konversionstherapie?</h3>
<p>Eine Konversionstherapie ist ein Ensemble pseudo-wissenschaftlicher Praktiken, die darauf abzielen, die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität einer Person zu verändern – oft mit gewaltsamen oder coercitiven Mitteln. Diese Praktiken beruhen auf der falschen Vorstellung, dass nicht-heterosexuelle Sexualitäten oder marginalisierte Geschlechtsidentitäten Störungen sind, die korrigiert werden müssten.</p>
<h3>Wo steht die Schweiz beim Verbot von Konversionstherapien?</h3>
<p>Der Nationalrat stimmte 2022 für ein Verbot. Der Ständerat wartet noch auf einen Bericht des Bundesrats, bevor er sich äussert. Diese Therapien sind in vielen Kantonen weiterhin legal.</p>
<h3>Was sind die Forderungen der Berner Pride 2026?</h3>
<p>Die Demonstrantinnen und Demonstranten fordern das Verbot von Konversionstherapien, die rechtliche Anerkennung von nicht-binären Personen und die Beseitigung von Rechtslücken für Regenbogenfamilien.</p>
<h3>Wer eröffnete die Berner Pride 2026?</h3>
<p>Anna Rosenwasser, Nationalrätin der Schweizer Sozialdemokratischen Partei (SP) aus Zürich und LGBTQ-Aktivistin, hielt die Eröffnungsrede.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sat, 25 Jul 2026 19:19:21 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Frankreich verbietet Sozialmedien für unter 15-Jährige — die Debatte erreicht die Schweiz</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/frankreich-verbietet-sozialmedien-fur-unter-15-jahrige-debat-fzzuzq</link>
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      <description>Frankreich hat beschlossen, den Zugang zu sozialen Netzwerken — darunter TikTok und Instagram — für Personen unter 15 Jahren zu verbieten. In der Schweiz fordern Stimmen ein ähnliches Verbot, das sich am französischen Modell orientiert. Schweizer Experten, die von 24 Heures befragt wurden, halten ein solches allgemeines Verbot jedoch für « illusorisch » und werfen Fragen zur technischen Durchsetzbarkeit in großem Maßstab auf. Le Point prognostiziert, dass die französische Regelung « wirkungslos bleiben wird ». Die praktischen Modalitäten der Altersüberprüfung und der Zeitplan für die Umsetzung müssen noch präzisiert werden.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Frankreich hat beschlossen, den Zugang zu sozialen Netzwerken — darunter TikTok und Instagram — für Personen unter 15 Jahren zu verbieten, wie 24 Heures und mehrere französische Medien berichten.</p>
<p>Die Maßnahme basiert auf dem Konzept der « digitalen Majorität »: die gesetzliche Altersgrenze, unterhalb derer ein Minderjähriger ohne elterliche Zustimmung nicht auf bestimmte Online-Dienste zugreifen darf.</p>
<p>Laut Informationen, die nur von einer Quelle (Le Parisien) berichtet werden, würde das Gesetz eine Identitätsprüfung per amtlichem Ausweis vorsehen. Der genaue Zeitplan für die Umsetzung und die Details des rechtlichen Rahmens wurden von anderen Quellen noch nicht bestätigt.</p>
<h2>Und in der Schweiz?</h2>
<p>Die französische Entscheidung findet auch in der Schweiz Gehör: Es erheben sich Stimmen, die ihrerseits ein Verbot des Zugangs zu sozialen Netzwerken für unter 15-Jährige fordern, wobei sie sich vom französischen Modell inspirieren lassen.</p>
<p>Schweizer Experten zeigen sich jedoch skeptisch bezüglich der Durchführbarkeit einer solchen Maßnahme. Sie weisen insbesondere auf die technischen Schwierigkeiten bei der effektiven Altersüberprüfung in großem Maßstab hin.</p>
<blockquote><p>Ein allgemeines Verbot ist illusorisch.</p><cite>Schweizer Experten, wie von 24 Heures berichtet</cite></blockquote>
<h2>Zweifel an der Wirksamkeit</h2>
<p>Das Magazin Le Point teilt diese Bedenken und prognostiziert, dass das französische Verbot « wirkungslos bleiben wird ».</p>
<h2>Kontext: Eine internationale Bewegung</h2>
<p>Es ist nicht das erste Mal, dass Frankreich zu diesem Thema Gesetze erlässt. Im Juli 2023 hatte das Land ein Gesetz verabschiedet, das die « digitale Majorität » auf 15 Jahre festlegte und Plattformen verpflichtete, die elterliche Zustimmung für Minderjährige einzuholen — direkter Vorläufer der Entscheidung vom Juli 2026.</p>
<p>Im November 2024 war Australien Vorreiter mit dem Online Safety Amendment Act, dem weltweit ersten nationalen Gesetz, das sozialen Medien für unter 16-Jährige verbietet. Diese Maßnahme wird regelmäßig als Referenz in europäischen Debatten angeführt.</p>
<ul><li><strong>Juli 2023</strong> Frankreich verabschiedet ein Gesetz, das die « digitale Majorität » auf 15 Jahre festlegt: Plattformen müssen die elterliche Zustimmung für Minderjährige einholen.</li><li><strong>November 2024</strong> Australien verabschiedet den Online Safety Amendment Act, das weltweit erste nationale Gesetz, das sozialen Medien für unter 16-Jährige verbietet.</li><li><strong>25. Juli 2026</strong> Frankreich beschließt, den Zugang zu sozialen Netzwerken (TikTok, Instagram usw.) für unter 15-Jährige zu verbieten.</li></ul>
<h2>Das bleibt unklar</h2>
<p>Die genauen Modalitäten der Umsetzung des französischen Gesetzes — Zeitplan, Altersüberprüfungsmechanismus, Verantwortung der Plattformen — wurden von mehreren unabhängigen Quellen noch nicht bestätigt.</p>
<p>Laut Informationen, die nur von einer Quelle (HuffPost) berichtet werden, wären die Ansichten von Jugendlichen selbst zum Verbot « unerwartet ». Der genaue Inhalt dieser Positionen ist derzeit nicht verfügbar.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Was genau verbietet die neue französische Maßnahme?</h3>
<p>Frankreich hat beschlossen, den Zugang zu sozialen Netzwerken — darunter TikTok und Instagram — für Personen unter 15 Jahren zu verbieten. Die technischen Einzelheiten und der Umsetzungszeitplan müssen noch gemäß den verfügbaren Quellen präzisiert werden.</p>
<h3>Wie wird das Alter der Nutzer überprüft?</h3>
<p>Laut Informationen einer einzigen Quelle (Le Parisien, von anderen Medien nicht bestätigt), würde das Gesetz eine Überprüfung per amtlichem Ausweis vorsehen. Die praktische Umsetzung wirft Fragen zum Datenschutz und zur Wirksamkeit auf.</p>
<h3>Wird die Schweiz eine ähnliche Maßnahme einführen?</h3>
<p>Schweizer Stimmen fordern ein gleichwertiges Verbot, aber Experten, die von 24 Heures befragt wurden, halten ein solches allgemeines Verbot auf technischer Ebene für « illusorisch ».</p>
<h3>Haben andere Länder bereits ähnliche Maßnahmen ergriffen?</h3>
<p>Ja. Australien hat im November 2024 sozialen Medien für unter 16-Jährige verboten. Frankreich hatte bereits im Juli 2023 eine « digitale Majorität » auf 15 Jahre eingeführt.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sat, 25 Jul 2026 15:26:19 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>«Allures dissidentes»: Ein Sammelwerk von 428 Seiten über queere Erscheinungsformen in der Francophonie</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/allures-dissidentes-sammelwerk-428-seiten-uber-queere-ersche-uegj91</link>
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      <description>«Allures dissidentes. Apparences queer et représentations de soi du 19e siècle à aujourd&apos;hui» ist soeben im Verlag art &amp; fiction erschienen (428 Seiten). Das Sammelwerk wird herausgegeben von den Kunsthistorikerinnen Elizabeth Fischer (HEAD, Genf) und Magali Le Mens (Université de Rennes 2) und untersucht, wie Erscheinungsformen im frankophonen Raum als Terrain der Dissidenz dienten – in Belgien, frankophone Kanada, Frankreich, Guadeloupe und der Schweiz. Das Werk hebt insbesondere Ida Erne (1906–1990), Pionierin des Schweizer Lesbenromans, hervor und analysiert alltägliche Gegenstände wie das T-Shirt und den Rucksack als Vektoren queerer Identität.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>«Allures dissidentes. Apparences queer et représentations de soi du 19e siècle à aujourd'hui» ist soeben im Verlag art &amp; fiction erschienen, berichtet Le Temps. Das 428 Seiten starke Werk wird von der Kunsthistorikerin Elizabeth Fischer (HEAD, Genf) und Magali Le Mens von der Université de Rennes 2 herausgegeben. Der nichtbinäre Schweizer Poet Klimte trägt Gedichte bei.</p>
<p>Verankert in der Perspektive der Kulturwissenschaften versammelt das Sammelwerk Studien zu fünf frankophonen Räumen: Belgien, frankophone Kanada, Frankreich, Guadeloupe und Schweiz. Laut Le Temps ist es «wirklich innovativ», diese Territorien in einem Band zu vereinen.</p>
<h2>Alltägliche Gegenstände als Dissidenzvektor</h2>
<p>Das Werk zeigt, wie alltägliche Kleidungsstücke und Accessoires sich mit politischer Bedeutung aufladen. Das T-Shirt, ursprünglich männliches Unterhemd, wurde zur Trägerin von Slogans. Der Rucksack, anfangs mit Wanderungen verbunden, wurde zu einem Werkzeug feministischen Aktivismus.</p>
<p>Diese Objekte werden zu Vektoren queerer Dissidenz, je nachdem, wer sie trägt und in welchem Kontext – das ist eine der zentralen Aussagen des Werks.</p>
<h2>Ida Erne, Pionierin des Schweizer Lesbenromans</h2>
<p>Das Werk würdigt Ida Erne (1906–1990), die als Pionierin des Schweizer Lesbenromans vorgestellt wird. Ihr Manuskript «Autrement que les autres» erzählt von einer Leidenschaft zwischen zwei Frauen im Zürich der 1950er Jahre.</p>
<p>Das Manuskript wurde Madeleine Marti kurz vor Ernes Tod anvertraut und 2022 im Verlag Paulette éditrice in einer französischen Übersetzung von Nathalie Garbely veröffentlicht.</p>
<h2>Publikationen und Kollektive in der Analyse</h2>
<p>Mehrere queere Publikationen und Kollektive werden behandelt. Das Gai Pied, später Gai Pied Hebdo, war ein französisches Magazin für Homosexuelle: gegründet 1979 von Jean Le Bitoux, stellte es 1992 sein Erscheinen ein.</p>
<p>Die Schwestern der Ewigen Nachsicht, eine gemischte und internationale LGBT-Aktivistenbewegung, die 1979 in San Francisco gegründet wurde, werden ebenfalls untersucht. Diese Bewegung zählt 116 lokale Organisationen, «Klöster» genannt, weltweit; sie kämpft gegen Homophobie, für HIV-Prävention und für «universelle Freude».</p>
<p>Das Magazin Lesbia und die Effeministen-Bewegung werden ebenfalls behandelt. Diese beiden Referenzen werden in den verwendeten Quellen erwähnt, hatten aber keine überprüfbare enzyklopädische Definition im Rahmen dieses Artikels.</p>
<h2>Was unklar bleibt</h2>
<p>Der vollständige Name der Genfer Institution HEAD wird in den verfügbaren Quellen nicht angegeben. Die Effeministen-Bewegung und das Magazin Lesbia werden in dem Werk zitiert, aber für diese beiden Referenzen konnte keine unabhängig überprüfbare Definition ermittelt werden. Die Quellen enthalten keine Angaben zum genauen Veröffentlichungsdatum oder zur Auflage des Buches.</p>
<h3>Was ist «Allures dissidentes»?</h3>
<p>Es ist ein 428-seitiges Sammelwerk, veröffentlicht im Verlag art &amp; fiction, das queere Erscheinungsformen in der frankophonen Welt vom 19. Jahrhundert bis heute erforscht, herausgegeben von den Kunsthistorikerinnen Elizabeth Fischer (HEAD, Genf) und Magali Le Mens (Université de Rennes 2).</p>
<h3>Welche frankophonen Territorien werden in dem Werk behandelt?</h3>
<p>Es behandelt Belgien, frankophone Kanada, Frankreich, Guadeloupe und die Schweiz.</p>
<h3>Wer ist Ida Erne?</h3>
<p>Ida Erne (1906–1990) ist eine Pionierin des Schweizer Lesbenromans. Ihr Manuskript «Autrement que les autres», das von einer Liebesgeschichte in Zürich in den 1950er Jahren erzählt, wurde 2022 im Verlag Paulette éditrice in einer Übersetzung von Nathalie Garbely veröffentlicht.</p>
<h3>Wer sind die Schwestern der Ewigen Nachsicht?</h3>
<p>Es ist eine gemischte und internationale LGBT-Aktivistenbewegung, die 1979 in San Francisco gegründet wurde. Ihre 116 lokalen Organisationen, «Klöster» genannt, kämpfen gegen Homophobie, für HIV-Prävention und für «universelle Freude».</p>
<h3>Was war das Gai Pied?</h3>
<p>Das Gai Pied, später Gai Pied Hebdo, war ein französisches Magazin für Homosexuelle, gegründet 1979 von Jean Le Bitoux. Es stellte 1992 sein Erscheinen ein.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sat, 25 Jul 2026 15:00:00 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Paléo Festival 2026: 260 000 Besucher und europäisches Spitzenfestival in Nyon</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/paleo-festival-2026-260-000-besucher-europaisches-spitzenfes-ta0ns2</link>
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      <description>Das Paléo Festival 2026 findet während sechs Tagen auf der Ebene des Asse in Nyon statt und empfängt 260 000 Besucher, 5 400 Freiwillige und 8 000 Camper. Im Januar 2026 gewann das Festival nach einer Online-Abstimmung mit 300 000 Teilnehmern den Titel des besten europäischen Festivals. Die Organisation hat Massnahmen gegen die Hitze ergriffen: Sprühanlagen an jedem Baum der Lindenallee und Sonnencreme-Spender. Die Festivalwoche profitiert von mildem Wetter, nachdem eine Hitzewelle die Schweiz im Juni und Anfang Juli betroffen hatte.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was man weiss</h2>
<p>Das Paléo Festival 2026 findet während sechs Tagen auf der Ebene des Asse in Nyon statt und empfängt 260 000 Besucher, 5 400 Freiwillige und 8 000 Camper, wie die Zeitung Le Temps berichtet.</p>
<p>Im Januar 2026 gewann das Festival nach einer Online-Abstimmung mit 300 000 Teilnehmern den Titel des besten europäischen Festivals.</p>
<p>Ungebührlichkeiten sind selten. Das besondere Ethos, das das Festival kultiviert, wird als einer der Faktoren genannt, um diese Auszeichnung zu erklären, neben dem Besucherempfang, nachhaltigen Massnahmen und dem Programmangebot.</p>
<ul><li>260 000 — Besucher</li><li>5 400 — Freiwillige im Einsatz</li><li>8 000 — Camper vor Ort</li><li>300 000 — Abstimmungsteilnehmer für bestes europäisches Festival (Januar 2026)</li></ul>
<h2>Massnahmen gegen die Hitze</h2>
<p>Eine Hitzewelle hat die Schweiz im Juni und Anfang Juli 2026 heimgesucht. Als Reaktion hat das Festival jeden Baum der Lindenallee – die Hauptachse zur Grossen Bühne – mit einer Sprühanlage ausgestattet.</p>
<p>Daneben wurden Sonnencreme-Spender dem Publikum zur Verfügung gestellt. Die Festivalwoche profitiert schliesslich von eher mildem Wetter, mit leichter Bise am Abend.</p>
<h2>Was unklar bleibt</h2>
<p>Die verfügbaren Informationen präzisieren nicht die exakten Anfangs- und Enddaten der Ausgabe 2026, noch die Identität der Institution, die den Titel des besten europäischen Festivals verliehen hat.</p>
<h2>FAQ</h2>
<h3>Wo findet das Paléo Festival 2026 statt?</h3>
<p>Das Festival findet während sechs Tagen auf der Ebene des Asse in Nyon statt.</p>
<h3>Wie viele Personen nehmen am Paléo Festival 2026 teil?</h3>
<p>Die Ausgabe 2026 empfängt 260 000 Besucher, 5 400 Freiwillige und 8 000 Camper.</p>
<h3>Nach welchen Kriterien wurde Paléo zum besten europäischen Festival gewählt?</h3>
<p>Der Titel wurde im Januar 2026 durch eine Online-Abstimmung mit 300 000 Teilnehmern verliehen. Der Besucherempfang, nachhaltige Massnahmen, das Programmangebot und das besondere Ethos des Festivals werden unter den Kriterien genannt.</p>
<h3>Welche Anti-Hitze-Massnahmen wurden 2026 eingeführt?</h3>
<p>Jeden Baum der Lindenallee wurde mit einer Sprühanlage ausgestattet, und Sonnencreme-Spender wurden dem Publikum auf dem Gelände zur Verfügung gestellt.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 15:08:08 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Thomas de Hartmann: Vergessener ukrainischer Komponist von Bell und Harding beim Verbier Festival</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/thomas-de-hartmann-vergessener-ukrainischer-komponist-bell-h-j5wjku</link>
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      <description>Am 23. Juli 2026 führten der Violinist Joshua Bell und Dirigent Daniel Harding das Konzert für Violine op. 66 von Thomas de Hartmann beim Verbier Festival auf. Der ukrainische Komponist (1885-1956) hinterließ ein Werk, das als zu Unrecht vergessene Seite des 20. Jahrhundert-Repertoires gilt. Das viersätzige Konzert entstand 1943 im französischen Exil und war als Hommage an die Kriegsopfer konzipiert. Es verbindet jüdisch inspirierte Motive, Volkstänze und schmerzhafte Lyrik.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. Juli 2026 führten der Violinist Joshua Bell und der Dirigent Daniel Harding das Konzert für Violine op. 66 von Thomas de Hartmann unter dem großen Zelt des Verbier Festival auf, laut Le Temps.</p>
<h2>Was man weiß</h2>
<p>Thomas de Hartmann (1885-1956) war ein ukrainischer Komponist. Sein Konzert für Violine op. 66 gilt als zu Unrecht vergessene Seite des Repertoires des 20. Jahrhunderts.</p>
<p>Das Werk wurde 1943 komponiert, als sich de Hartmann im französischen Exil befand. Es entfaltet sich über vier Sätze.</p>
<h2>Ein Klezmer-Konzert als Hommage an die Kriegsopfer</h2>
<p>Das Konzert wurde als ein «Klezmer-Konzert» konzipiert — benannt nach der instrumentalen Musiktradition der aschkenasischen Juden, die sich ab dem 15. Jahrhundert entwickelt hat und Wurzeln im Nahen Osten und in Mitteleuropa hat — als Hommage an die Kriegsopfer.</p>
<p>Das Werk verwebt Motive jüdischer Inspiration mit Volksmotiven, darunter ein Zitat aus Glinkas Kamarinskaya.</p>
<h2>Eine Partitur zwischen Instabilität und Lyrik</h2>
<p>Die Partitur orchestriert deutliche Brüche zwischen Solist und Orchester. Sie wechselt zwischen beruhigenden Melodien, staccatoartigen rhythmischen Brüchen und schmerzlyrischen Passagen und bewahrt durchgehend eine instabile Atmosphäre.</p>
<h2>Chronologie</h2>
<ul><li><strong>1885</strong> Geburt von Thomas de Hartmann.</li><li><strong>1943</strong> Komposition des Violinkonzerts op. 66 während Thomas de Hartmanns Exil in Frankreich.</li><li><strong>1956</strong> Tod von Thomas de Hartmann.</li><li><strong>23. Juli 2026</strong> Joshua Bell und Daniel Harding führen das Konzert beim Verbier Festival auf.</li></ul>
<h2>Was unklar bleibt</h2>
<p>Die Kamarinskaya von Glinka, die unter den Themen des Werkes zitiert wird, konnte für diese Redaktion nicht aus einer verifizierten verfügbaren Quelle definiert werden.</p>
<h3>Wer ist Thomas de Hartmann?</h3>
<p>Thomas de Hartmann (1885-1956) war ein ukrainischer Komponist. Sein Konzert für Violine op. 66, das 1943 während seines Exils in Frankreich geschrieben wurde, gilt als zu Unrecht vergessene Seite des Repertoires des 20. Jahrhunderts.</p>
<h3>Was ist Klezmer?</h3>
<p>Klezmer ist eine instrumentale Musiktradition der aschkenasischen Juden, die sich ab dem 15. Jahrhundert entwickelt hat. Seine Ursprünge sind mit der Musik des Nahen Ostens, Mitteleuropas und Osteuropas verbunden.</p>
<h3>Warum wird dieses Konzert als vergessen beschrieben?</h3>
<p>Thomas de Hartmanns Violinkonzert op. 66 wird als eine zu Unrecht abwesende Seite des großen Repertoires des 20. Jahrhunderts beschrieben. Es wurde am 23. Juli 2026 beim Verbier Festival aufgeführt.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 15:07:09 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ertrinkungen in der Schweiz: mindestens 15 Todesfälle in einem Monat, Bilanz im Vergleich zu 2024 und 2025</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/ertrinkungen-schweiz-mindestens-15-todesfalle-einem-monat-bi-fbjeg2</link>
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      <description>Am 21. Juli 2026 sind mindestens 15 Menschen in der Schweiz in einem Monat ertrunken, darunter zwei kürzlich in der Aare, gemäss Daten der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG), die der Nachrichtenagentur Keystone-ATS mitgeteilt wurden. Die Bilanz 2026 übersteigt bereits die Zahlen von 2024 und 2025, bleibt aber unter denjenigen von 2022 und 2023. Tödliche Unfälle ereignen sich hauptsächlich in Seen und Flüssen. Besonders gefährdet sind junge Erwachsene von 17 bis 32 Jahren und Personen ab 65 Jahren. Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste in Kürze</h2>
<p>Am 21. Juli 2026 sind mindestens 15 Menschen in der Schweiz in einem Monat ertrunken, darunter zwei kürzlich in der Aare, gemäss Daten der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft (SLRG), die der Nachrichtenagentur Keystone-ATS mitgeteilt wurden, der wichtigsten Nachrichtenagentur des Landes.</p>
<p>Die Bilanz 2026 übersteigt bereits die Zahlen von 2024 und 2025, bleibt aber unter denjenigen von 2022 und 2023.</p>
<h2>Wer sind die Opfer?</h2>
<p>Zwei Gruppen sind besonders gefährdet, in der Schweiz tödlich zu ertrinken. Junge Erwachsene von 17 bis 32 Jahren sind anfälliger für Risikoverhalten. Personen ab 65 Jahren sind durch Gesundheitsfaktoren beeinträchtigt.</p>
<p>Männer ertrinken deutlich häufiger tödlich als Frauen.</p>
<h2>Wo ereignen sich die Unfälle?</h2>
<p>Die meisten tödlichen Unfälle ereignen sich in natürlichen Gewässern – Seen und Flüssen –, wo die Bedingungen weniger vorhersehbar sind als im Schwimmbad.</p>
<p>In Flüssen sind die Hauptrisiken Strömungen, versunkene Hindernisse, Wehre und schwierige Ausstiegspunkte. In Seen unterschätzen Schwimmer häufig die Entfernungen, die Wassertemperatur und Wetteränderungen.</p>
<h2>Identifizierte Unfallursachen</h2>
<p>Schönes Wetter lockt mehr Menschen zum Wasser und erhöht das Risiko. Die SLRG identifiziert zwei wiederkehrende Faktoren: Überschätzung der eigenen Fähigkeiten und Unterschätzung der Gefahren, insbesondere wechselnder Strömungen.</p>
<h2>Ein Abwärtstrend seit einem halben Jahrhundert</h2>
<p>Die Sterblichkeit durch Ertrinken war in der Schweiz im letzten Jahrhundert viel höher: 211 Todesfälle wurden 1934 registriert, 147 im Jahr 1974. Seit diesem Zeitpunkt ist die Bilanz jährlich gesunken.</p>
<p>Dieser Rückgang wird auf den Schwimmunterricht und die von der SLRG eingeführten Sicherheitsregeln zurückgeführt. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der Ertrinkungen auf etwa 50 Todesfälle pro Jahr stabilisiert. Im Jahr 2025 lag die Quote bei etwa 0,5 Todesfällen pro 100'000 Einwohner.</p>
<p>Todesfälle durch Ertrinken in der Schweiz: historische Bezüge (1934–neuere Jahre). Der Wert für neuere Jahre ist eine Näherung (~50/Jahr).</p>
<ul><li>≥ 15 — Ertrinkungen in einem Monat in der Schweiz (bis 21. Juli 2026)</li><li>~ 50 / Jahr — Ertrinkungstodesfälle in der Schweiz – Durchschnitt der letzten Jahre</li><li>0,5 / 100'000 — Sterblichkeitsquote durch Ertrinken in der Schweiz im Jahr 2025</li><li>211 — Ertrinkungstodesfälle in der Schweiz im Jahr 1934 – dokumentierter historischer Höchststand</li></ul>
<h2>Was bleibt unklar?</h2>
<p>Die verfügbaren Daten geben keine genauen Zahlen für die Jahre 2022, 2023, 2024 und 2025 an, sondern nur relative Vergleiche. Die genauen Umstände jedes Unfalls des vergangenen Monats werden nicht mitgeteilt. Die SLRG hat die Gründe für den Anstieg 2026 im Vergleich zu den beiden vorherigen Jahren nicht erläutert.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Wie viele Menschen ertrinken jedes Jahr in der Schweiz?</h3>
<p>In den letzten Jahren sterben etwa 50 Menschen pro Jahr durch Ertrinken in der Schweiz. Im Jahr 2025 lag die Quote bei etwa 0,5 Todesfällen pro 100'000 Einwohner.</p>
<h3>Wer ist dem Ertrinkungsrisiko in der Schweiz am meisten ausgesetzt?</h3>
<p>Junge Erwachsene von 17 bis 32 Jahren (Risikoverhalten) und Personen ab 65 Jahren (Gesundheitsfaktoren) sind am meisten gefährdet. Männer sind deutlich häufiger Opfer als Frauen.</p>
<h3>Wo ereignen sich tödliche Ertrinkungen am häufigsten?</h3>
<p>Die meisten tödlichen Unfälle ereignen sich in natürlichen Gewässern – Seen und Flüssen. Die Risiken sind dort weniger vorhersehbar als im Schwimmbad: Strömungen, Hindernisse, Temperatur, Entfernungen und Wetteränderungen werden häufig unterschätzt.</p>
<h3>Ist die Bilanz 2026 im Vergleich zu den letzten Jahren außergewöhnlich?</h3>
<p>Bis 21. Juli 2026 übersteigt die Bilanz bereits diejenige von 2024 und 2025, bleibt aber unter den Bilanzen von 2022 und 2023, gemäss SLRG. Historisch wurden 1934 in der Schweiz 211 Todesfälle durch Ertrinken registriert, gegenüber etwa 50 in den letzten Jahren.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 13:26:47 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Motorradfahrer in Genf getötet: Wer sind die Täter von Straßenrennen?</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/motorradfahrer-genf-getotet-wer-sind-tater-straenrennen-x1l3qf</link>
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      <description>Ein Motorradfahrer wurde am 19. Juli 2026 in Genf getötet, nachdem er an einer roten Ampel auf der Route de Malagnou von zwei schnell fahrenden Fahrzeugen angefahren wurde, wie das Genfer Staatsanwaltschaftsbüro mitteilte. Der beschuldigte Fahrer, geboren 1994, wurde verhaftet und gilt als unschuldig bis zu seiner Verhandlung. Patrick Pulh, Leiter der Genfer Gendarmerie, beschreibt die typischen Täter als junge Männer, die von Aufmerksamkeit und Inszenierung fasziniert sind. Ein französischer Bericht vom April 2026 zeigt, dass 98 % der Täter von Straßenrennen Männer sind und ein Viertel Minderjährige.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was wir wissen</h2>
<p>Am 19. Juli 2026 wurde ein Motorradfahrer, der an einer roten Ampel auf der Route de Malagnou in Genf hielt, von hinten angefahren und getötet – durch zwei Fahrzeuge, die mit rasender Geschwindigkeit fuhren, wie das Genfer Staatsanwaltschaftsbüro mitteilte.</p>
<p>Der beschuldigte Fahrer, geboren 1994, wurde verhaftet. Er gilt als unschuldig bis zu seiner Verhandlung.</p>
<h2>Das typische Profil der Straßenraser</h2>
<p>Am 21. Juli 2026 beschrieb Patrick Pulh, Leiter der Genfer Gendarmerie, in der RTS-Sendung «Forum» das typische Profil der Täter: junge Männer zwischen 18 und 30 Jahren, häufig in hochpreisigen Sportwagen, die Eindruck schinden möchten, indem sie ihre Motoren über einige hundert Meter aufheulen lassen.</p>
<p>Ein im April 2026 veröffentlichter französischer Bericht bestätigt diesen Trend in großem Ausmaß: 98 % der Täter von motorisierten Straßenrennen sind Männer, 93 % sind unter 35 Jahren alt, und ein Viertel sind Minderjährige.</p>
<p>Profil der Täter von motorisierten Straßenrennen in Frankreich (Bericht, April 2026)</p>
<h2>Was die Forschung sagt</h2>
<p>Eine australische Studie, die 802 Raser untersuchte, zeigt, dass diese Fahrer deutlich mehr Verkehrsverstöße, Führerscheinentzüge und Unfälle aufweisen als der Durchschnitt der jungen Männer ihrer Generation.</p>
<p>Finnische Forscher und französische Behörden führen das Phänomen auf eine Kultur der Geschwindigkeit und Risikobereitschaft zurück, die mit Männlichkeit, Alkoholkonsum, Wettbewerbsgeist und der Anziehung des Verbotenen verbunden ist. Soziale Netzwerke verstärken das Phänomen: Videos von Straßenrennen können von Tausenden von Menschen gesehen werden und bieten sofortige Aufmerksamkeit.</p>
<h2>Und in der Schweiz?</h2>
<p>Im Schweizer Recht wird das Raserdelikt – eine Straftat gemäß dem Bundesgesetz über die Straßenverkehrssicherheit (SVG) für extrem gefährliche Fahrweise, insbesondere für große Geschwindigkeitsverstöße – mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 4 Jahren bestraft.</p>
<p>Patrick Pulh räumt ein, dass Geschwindigkeitsverstöße in Genf zunehmen. Er weist jedoch auf die Schwierigkeit hin, das Phänomen der Straßenrennen im Kanton genau zu beziffern.</p>
<h2>Chronologie</h2>
<ul><li><strong>April 2026</strong> Veröffentlichung eines französischen Berichts, der das soziologische Profil der Täter von motorisierten Straßenrennen aufzeigt: 98 % Männer, 93 % unter 35 Jahren, ein Viertel Minderjährige.</li><li><strong>19. Juli 2026</strong> Ein Motorradfahrer wird an einer roten Ampel auf der Route de Malagnou in Genf von zwei Fahrzeugen mit hoher Geschwindigkeit angefahren und getötet. Der beschuldigte Fahrer, geboren 1994, wird verhaftet.</li><li><strong>21. Juli 2026</strong> Patrick Pulh tritt in der RTS-Sendung «Forum» auf und beschreibt das typische Profil der Täter von Straßenrennen. Er bestätigt den Anstieg der Geschwindigkeitsverstöße in Genf.</li></ul>
<h2>Was unklar bleibt</h2>
<p>Das genaue Ausmaß von Straßenrennen in Genf ist nicht bekannt. Die Genfer Gendarmerie verfügt über keine genauen Daten zu diesem Phänomen im Kanton.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Was ist ein Straßenrennen?</h3>
<p>Ein Straßenrennen besteht darin, in städtischen Gebieten mit sehr hoher Geschwindigkeit zu fahren, mit brutalen Beschleunigungen und gefährlichem Verhalten, oft gefilmt und in sozialen Netzwerken verbreitet.</p>
<h3>Welche Strafe droht in der Schweiz für extrem gefährliches Fahren?</h3>
<p>Das Raserdelikt, eine Straftat gemäß dem Bundesgesetz über die Straßenverkehrssicherheit (SVG) für extrem gefährliche Fahrweise, kann bis zu 4 Jahre Freiheitsstrafe zur Folge haben.</p>
<h3>Welches ist das typische Profil der Täter von Straßenrennen?</h3>
<p>Laut einem französischen Bericht vom April 2026 sind 98 % der Täter Männer, 93 % sind unter 35 Jahren alt und ein Viertel sind Minderjährige. Die Genfer Gendarmerie beschreibt Jugendliche im Alter von 18 bis 30 Jahren, die hochwertige Fahrzeuge fahren.</p>
<h3>Warum werden Straßenrennen gefilmt und online verbreitet?</h3>
<p>Finnische Forscher und französische Behörden erklären dieses Verhalten durch das Bedürfnis nach Aufsehen und sofortiger Aufmerksamkeit: Videos können von Tausenden von Menschen in sozialen Netzwerken gesehen werden.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 11:18:55 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Genf: Justiz hebt Anti-Burkini-Gesetz in kantonalen Freibädern auf</title>
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      <description>Die Verfassungskammer des Gerichtshofs von Genf hat am 21. Juli 2026 das Gesetz aufgehoben, das lange Kleidungsstücke – darunter den Burkini – in kantonalen Freibädern verbietet. Das Gericht hat die Suspensivwirkung dem Einspruch der Koordination für inklusives Baden gewährt und macht das Gesetz damit vorübergehend nicht anwendbar. Es ist der Ansicht, dass der Ausschluss von Personen aus Freibädern in der Hochsommerzeit einen nicht wiedergutzumachenden Schaden darstellen würde. Das im März 2026 verabschiedete Gesetz wird auch von fünf Genfer Gemeinden angefochten. Eine Entscheidung in der Sache steht noch aus.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Die wichtigsten Fakten</h2>
<p>Am 21. Juli 2026 hat die Verfassungskammer des Gerichtshofs von Genf das Gesetz, das lange Kleidungsstücke in kantonalen Freibädern verbietet, aufgehoben, wie die Zeitung Le Temps berichtet. Das Gesetz ist nun unanwendbar, bis das Gericht in der Sache entscheidet.</p>
<p>Die Gerichtsbarkeit hat die Suspensivwirkung – ein Rechtsbegriff, der die Aussetzung einer Entscheidung bei einem Einspruch bezeichnet, bis ein Gericht in der Sache entscheidet – dem im Juni 2026 von der Koordination für inklusives Baden eingereichten Rechtsmittel gewährt.</p>
<p>Diese Koalition vereinigt mehrere feministische Organisationen und den Verein Die Violetten Kopftücher, der sich für das Recht zum Tragen des Schleiers in Genf einsetzt.</p>
<p>Das Gesetz wurde im März 2026 vom Großen Rat – dem Kantonsparlament von Genf – verabschiedet und trat Ende Mai 2026 in Kraft. Es verbietet jede Form langer Kleidung in kantonalen Freibädern. Es zielt nicht nur auf den Burkini – einen Badeanzug für Frauen, der den Oberkörper, die Gliedmaßen und den Kopf bedeckt – ab, sondern auch auf UV-Schutzkleidung und Kleidung, die aus persönlichem Geschmack getragen wird.</p>
<p>Um die Aussetzung zu rechtfertigen, führt die Verfassungskammer das Risiko eines nicht wiedergutzumachenden Schadens an. Menschen aus öffentlichen Freibädern in der Hochsommerzeit auszuschließen – beschrieben als «wichtige Orte der Geselligkeit und Erfrischung für die Bevölkerung» – wäre unverhältnismäßig.</p>
<blockquote><p>wichtige Orte der Geselligkeit und Erfrischung für die Bevölkerung</p><cite>Verfassungskammer des Gerichtshofs von Genf, 21. Juli 2026</cite></blockquote>
<h2>Fünf Gemeinden legen Einspruch ein</h2>
<p>Fünf Genfer Gemeinden haben die Verfassungskammer ebenfalls angerufen: Vernier, Meyrin, Carouge, Lancy und die Stadt Genf. Sie sind der Ansicht, dass das Gesetz ihre kommunale Autonomie verletzt.</p>
<p>Vernier, die erste Gemeinde, die das Gesetz anfechtete, nennt es «vage und nicht anwendbar». Die vier anderen Gemeinden argumentieren, dass es nicht mit ihren Verpflichtungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit vereinbar ist: UV-Schutzkleidung ist als Mittel zur Vorbeugung von Hautkrebs anerkannt.</p>
<ul><li>5 — Genfer Gemeinden, die Beschwerde eingereicht haben (Vernier, Meyrin, Carouge, Lancy, Stadt Genf)</li></ul>
<h2>Chronologie</h2>
<ul><li><strong>März 2026</strong> Der Große Rat von Genf verabschiedet das Gesetz, das jede Form langer Kleidung in kantonalen Freibädern verbietet.</li><li><strong>Ende Mai 2026</strong> Das Gesetz tritt in den kantonalen Freibädern des Kantons Genf in Kraft.</li><li><strong>Juni 2026</strong> Die Koordination für inklusives Baden reicht beim Verfassungsgericht Beschwerde ein. Fünf Gemeinden (Vernier, Meyrin, Carouge, Lancy, Stadt Genf) reichen auch ihre eigenen Beschwerden ein.</li><li><strong>21. Juli 2026</strong> Die Verfassungskammer gewährt die Suspensivwirkung, wodurch das Gesetz vorübergehend nicht anwendbar wird.</li></ul>
<h2>Was noch offen ist</h2>
<p>Die Aussetzung ist vorläufig. Die Verfassungskammer muss noch in der Sache entscheiden, um sich endgültig zur Gültigkeit des Gesetzes zu äußern.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Was ist die Suspensivwirkung?</h3>
<p>Die Suspensivwirkung ist ein Rechtsbegriff, der die Aussetzung einer Entscheidung oder eines Gesetzes bei einem Einspruch bezeichnet, bis das Gericht in der Sache entscheidet.</p>
<h3>Ist der Burkini in Genfer Freibädern wieder erlaubt?</h3>
<p>Ja, vorübergehend. Da das Gesetz seit dem 21. Juli 2026 ausgesetzt ist, ist es nicht mehr anwendbar, bis das Gericht in der Sache entscheidet.</p>
<h3>Wer hat Einspruch gegen das Gesetz eingereicht?</h3>
<p>Die Koordination für inklusives Baden (feministische Organisationen und Verein Die Violetten Kopftücher) und fünf Gemeinden: Vernier, Meyrin, Carouge, Lancy und die Stadt Genf.</p>
<h3>Warum lehnen die Gemeinden dieses Gesetz ab?</h3>
<p>Sie argumentieren, dass das Gesetz ihre kommunale Autonomie verletzt. Sie weisen auch auf die Unvereinbarkeit mit ihren Verpflichtungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit hin, wobei UV-Schutzkleidung als Mittel zur Vorbeugung von Hautkrebs anerkannt ist.</p>
<h3>Zielte das Gesetz nur auf den Burkini ab?</h3>
<p>Nein. Es verbietet jede Form langer Kleidung in kantonalen Freibädern, einschließlich UV-Schutzkleidung und Kleidung, die aus persönlichem Geschmack getragen wird.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 08:10:33 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Verbier Festival: Simon Rattle dirigiert Werke von Ligeti, Wagner, Rachmaninov und Strauss</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/verbier-festival-simon-rattle-dirigiert-werke-ligeti-wagner-2zgz30</link>
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      <description>Der britische Dirigent Simon Rattle dirigierte am 21. Juli 2026 den zweiten großen Konzertabend des Verbier Festivals an der Spitze des Verbier Festival Orchestra. Dieses ephemere Ensemble aus jungen Musikern der ganzen Welt, dessen künstlerischer Leiter er ist, spielte ein Programm mit Werken von György Ligeti, Richard Wagner, Sergei Rachmaninov und Richard Strauss. Der Abend begann mit Ligetis Atmosphären, nahtlos übergeleitet zum Lohengrin-Vorspiel von Wagner. Der erste große Konzertabend des Festivals war Olivier Messiaens Turangalîla-Symphonie gewidmet.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was man weiß</h2>
<p>Der britische Dirigent Simon Rattle dirigierte den zweiten großen Konzertabend des Verbier Festivals am 21. Juli 2026, wie Le Temps berichtet. Er stand an der Spitze des Verbier Festival Orchestra, eines ephemeren Ensembles, das jedes Jahr junge Musiker aus der ganzen Welt vereint und unter seiner künstlerischen Leitung steht.</p>
<p>Das Programm vereinigte vier musikalische Welten: György Ligetis Atmosphären, Richard Wagners Lohengrin-Vorspiel, Werke von Sergei Rachmaninov und Richard Strauss.</p>
<p>Der Abend begann mit Ligetis Atmosphären – orchestrale Massen im quasi unbewegten Zustand im Raum ohne erkennbare Konturen. Das Werk wurde nahtlos, ohne Unterbrechung, in Wagners Lohengrin-Vorspiel übergeleitet, wo die Streicher im extremen Diskant ein inneres, strahlendes Licht entfalten.</p>
<h2>Kontext</h2>
<p>Der erste große Konzertabend des Verbier Festivals 2026 war der Turangalîla-Symphonie gewidmet – einem Werk für Orchester und zwei Soloinstrumente, das Olivier Messiaen zwischen 1946 und 1948 komponierte, nachdem Serge Koussevitzky es 1945 in Auftrag gegeben hatte.</p>
<h2>Und in der Schweiz?</h2>
<p>Die Schweizer Musikszene erwartet einen weiteren großen Moment am 16. August 2026 in Gstaad: Die britische Pianistin Isata Kanneh-Mason wird dort ihr Debüt geben und Rachmaninovs Klavierkonzert Nr. 3 spielen – mit dem Budapest Festival Orchestra – einem 1983 gegründeten ungarischen Orchester – unter der Leitung von Iván Fischer.</p>
<p>Isata Kanneh-Mason ist die Älteste von sieben Geschwistern, die alle Musiker sind. Sie studierte an der Royal Academy of Music in London dank eines Stipendiums von Sir Elton John.</p>
<h2>Was bleibt unklar</h2>
<p>Die verfügbaren Quellen geben keine genaue Auskunft darüber, welche konkreten Werke von Rachmaninov und Richard Strauss das Programm des Konzertabends vom 21. Juli in Verbier umfassten.</p>
<h2>FAQ</h2>
<h3>Was ist das Verbier Festival Orchestra?</h3>
<p>Das Verbier Festival Orchestra ist ein ephemeres Orchesterensemble, das sich jedes Jahr in Verbier versammelt. Es besteht aus jungen Musikern aus der ganzen Welt. Simon Rattle ist sein künstlerischer Leiter.</p>
<h3>Was sind Ligetis Atmosphären, die den Abend eröffneten?</h3>
<p>Atmosphären ist ein Werk von György Ligeti für großes Orchester, gekennzeichnet durch quasi unbewegliche Klangmassen, die sich in einem Raum ohne klar definierte melodische Konturen entwickeln. Es eröffnete den Konzertabend vom 21. Juli beim Verbier Festival.</p>
<h3>Was ist die Turangalîla-Symphonie, die beim ersten Konzertabend des Festivals aufgeführt wurde?</h3>
<p>Die Turangalîla-Symphonie ist ein Werk für Orchester und zwei Soloinstrumente, komponiert von Olivier Messiaen zwischen 1946 und 1948. Es wurde 1945 von Serge Koussevitzky in Auftrag gegeben.</p>
<h3>Wer ist Isata Kanneh-Mason, die im August 2026 in Gstaad erwartet wird?</h3>
<p>Isata Kanneh-Mason ist eine britische Pianistin und die Älteste von sieben Geschwistern, die alle Musiker sind. Sie studierte an der Royal Academy of Music in London dank eines Stipendiums von Sir Elton John. Sie wird am 16. August 2026 beim Gstaad-Festival debütieren.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 22:06:37 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Genf: Das Burkiniversbot in Freibädern durch die kantonale Justiz aufgehoben</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/genf-burkiniversbot-freibadern-durch-kantonale-justiz-aufgeh-io0of4</link>
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      <description>Die Verfassungskammer des Kantons Genf hat der gegen das Burkiniversbot eingereichten Beschwerde aufschiebende Wirkung erteilt und hat damit das Verbot von bedeckender Badekleidung in den Freibädern des Kantons vorübergehend aufgehoben. Die Entscheidung wurde am 21. Juli 2026 von der Coordination pour des baignades inclusives per Mitteilung bekannt gegeben. Der Verein hatte im Juni 2026 gegen das Gesetz Beschwerde eingereicht, das im März 2026 vom Grossen Rat – dem kantonalen Parlament Genfs – verabschiedet worden war. Die Sache wird in der Folge von der Justiz in der Hauptsache geprüft.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was man weiss</h2>
<p>Die Verfassungskammer – die Abteilung des Genfer Obergerichts, die die Verfassungsmässigkeit von kantonalen Gesetzen und Grundrechten überprüft – hat der gegen das Burkiniversbot eingereichten Beschwerde aufschiebende Wirkung erteilt, wie 24 Heures und die Tribune de Genève berichten. Das Verbot von bedeckender Badekleidung in den Freibädern des Kantons Genf ist damit vorübergehend nicht anwendbar. Die Coordination pour des baignades inclusives, ein Genfer Verein, der sich gegen dieses Verbot ausspricht, hat die Entscheidung am 21. Juli 2026 per Mitteilung bekannt gegeben.</p>
<p>Die aufschiebende Wirkung – ein juristisches Konzept, das die vorübergehende Aussetzung einer Entscheidung bei einer Beschwerde bezeichnet – hält das Gesetz in der Schwebe, bis sich die Verfassungskammer auf die Hauptsache äussert.</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Im März 2026 hatte der Grosse Rat – das kantonale Parlament Genfs – ein Gesetz verabschiedet, das das Tragen von bedeckender Badekleidung in den öffentlichen Freibädern des Kantons verbietet. Das Gesetz zielt insbesondere auf den Burkini ab, einen Badeanzug für Frauen, der den Torso sowie einen grossen Teil der Gliedmassen und des Kopfes bedeckt.</p>
<p>Im Juni 2026 reichte die Coordination pour des baignades inclusives bei der Verfassungskammer eine Beschwerde ein und bestritt, dass das Gesetz mit den Grundrechten vereinbar ist.</p>
<h2>Zeitstrahl</h2>
<ul><li><strong>März 2026</strong> Der Grosse Rat Genfs verabschiedet ein Gesetz, das bedeckende Badekleidung in den öffentlichen Freibädern des Kantons verbietet.</li><li><strong>Juni 2026</strong> Die Coordination pour des baignades inclusives reicht bei der Genfer Verfassungskammer eine Beschwerde gegen das Gesetz ein.</li><li><strong>21. Juli 2026</strong> Die Verfassungskammer erteilt aufschiebende Wirkung: Das Burkiniversbot wird in den Genfer Freibädern bis zur Hauptsacheprüfung nicht angewendet.</li></ul>
<h2>Was noch unsicher ist</h2>
<p>Der Zeitpunkt, zu dem die Verfassungskammer ihre Entscheidung in der Hauptsache – über die Gültigkeit des Gesetzes selbst – fällen wird, wurde nicht mitgeteilt. Der Ausgang dieser Prüfung, die entscheiden wird, ob das Verbot von bedeckender Badekleidung endgültig bestätigt oder aufgehoben wird, bleibt zu diesem Zeitpunkt unbekannt.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Was ist das Genfer Burkiniversbot?</h3>
<p>Dieses Gesetz wurde im März 2026 vom Grossen Rat, dem kantonalen Parlament Genfs, verabschiedet und verbietet das Tragen von bedeckender Badekleidung – einschliesslich des Burkini – in den öffentlichen Freibädern des Kantons.</p>
<h3>Was bedeutet die von der Verfassungskammer erteilte aufschiebende Wirkung?</h3>
<p>Die aufschiebende Wirkung ist ein juristisches Konzept, das die vorübergehende Aussetzung eines Gesetzes bei einer Beschwerde bezeichnet. Das Burkiniversbot wird daher in den Genfer Freibädern bis zur Entscheidung der Verfassungskammer in der Hauptsache nicht angewendet.</p>
<h3>Wer hat die Beschwerde gegen das Burkiniversbot eingereicht?</h3>
<p>Die Coordination pour des baignades inclusives, ein Genfer Verein, reichte diese Beschwerde im Juni 2026 bei der Genfer Verfassungskammer ein.</p>
<h3>Kann man nun einen Burkini in den Genfer Freibädern tragen?</h3>
<p>Ja, solange die aufschiebende Wirkung gilt. Das Burkiniversbot ist in Erwartung der Entscheidung der Verfassungskammer in der Hauptsache aufgehoben.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 17:57:35 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Swatch Group: 3,12 Milliarden Franken Umsatz im ersten Halbjahr 2026 trotz Wechselkursdruck</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/swatch-group-312-milliarden-franken-umsatz-ersten-halbjahr-2-0p77kh</link>
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      <description>Der Uhrenkonzern Swatch Group aus Biel verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 3,12 Milliarden Franken, wie Le Temps berichtet. Das Wachstum beträgt 8,5% zu konstanten Wechselkursen, wird aber durch einen Wechselkurseffekt von etwa 200 Millionen Franken auf nominale 2% reduziert. Das Unternehmen gibt an, erhebliche Marktanteilsgewinne erzielt zu haben, während die Schweizer Uhrenexporte um 0,7% zurückgingen. Die Rentabilität bleibt unter Druck, Swatch Group peilt aber eine Erholung im zweiten Halbjahr an.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Swatch Group, der von Nick Hayek geleitete Uhrenkonzern aus Biel, gab für das erste Halbjahr 2026 einen Umsatz von 3,12 Milliarden Franken bekannt, wie Le Temps berichtet. Das Wachstum beträgt 8,5% zu konstanten Wechselkursen.</p>
<p>Der Wechselkurseffekt hat das Ergebnis um etwa 200 Millionen Franken gekürzt. In nominalen Begriffen reduziert sich der Anstieg auf 2%.</p>
<p>Umsatzwachstum der Swatch Group H1 2026: zu konstanten Wechselkursen vs. nominal (%)</p>
<ul><li>3,12 Milliarden CHF — Umsatz H1 2026</li><li>≈ −200 Millionen CHF — Wechselkurseffekt H1 2026</li><li>−0,7% — Rückgang Schweizer Uhrenexporte H1 2026</li></ul>
<h2>Erzielte Marktanteilsgewinne</h2>
<p>Swatch Group gibt an, während des Semesters « erhebliche Marktanteilsgewinne » erzielt zu haben. Der Konzern führt diese Ergebnisse auf sein Markenportfolio, die Einführung neuer Produkte und die Expansion seines Filialnetzes zurück.</p>
<blockquote><p>erhebliche Marktanteilsgewinne</p><cite>Swatch Group, Mitteilung H1 2026</cite></blockquote>
<h2>Die Schweizer Uhrenindustrie unter Druck</h2>
<p>Der Schweizerische Uhrenverband (FHS), 1982 gegründete Dachorganisation der Schweizer Uhrenindustrie, verzeichnete einen Rückgang der Schweizer Uhrenexporte um 0,7% in den ersten sechs Monaten 2026.</p>
<h2>Ausblick für das zweite Halbjahr</h2>
<p>Die Rentabilität des Konzerns bleibt im ersten Halbjahr 2026 unter Druck. Swatch Group geht jedoch mit Zuversicht ins zweite Halbjahr und peilt eine Erholung seiner Margen an.</p>
<h2>Was bleibt ungeklärt</h2>
<p>Die detaillierten Rentabilitätszahlen für das erste Halbjahr 2026 sind derzeit nicht verfügbar. Die Aufschlüsselung der Marktanteilsgewinne nach Marke, geografischem Markt oder Preissegment wird nicht spezifiziert.</p>
<h3>Warum belastet der Wechselkurseffekt die Ergebnisse der Swatch Group?</h3>
<p>Der Wechselkurseffekt bezeichnet die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen auf die Einnahmen eines Unternehmens. Im ersten Halbjahr 2026 kostete dies die Swatch Group etwa 200 Millionen Franken, wodurch der nominale Anstieg auf 2% sank, obwohl das Wachstum zu konstanten Wechselkursen 8,5% betrug.</p>
<h3>Was ist der Schweizerische Uhrenverband (FHS)?</h3>
<p>Der FHS ist die Dachorganisation der Schweizer Uhrenindustrie, gegründet 1982 durch die Fusion der Schweizer Uhrenhandelskammer und des Schweizer Uhrenverbands. Er verzeichnete den Rückgang der Schweizer Uhrenexporte um 0,7% im ersten Halbjahr 2026.</p>
<h3>Verbessert sich die Rentabilität der Swatch Group?</h3>
<p>Die Rentabilität bleibt im ersten Halbjahr 2026 unter Druck. Der Konzern peilt eine Erholung im zweiten Halbjahr an, ohne derzeit ein spezifisches Ziel in den verfügbaren Informationen zu nennen.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 10:37:59 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Isata Kanneh-Mason gibt ihr Debüt in Gstaad mit Rachmaninows Drittem Klavierkonzert</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/isata-kanneh-mason-gibt-ihr-debut-gstaad-mit-rachmaninows-dr-jxqy2f</link>
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      <description>Die britische Pianistin Isata Kanneh-Mason wird am 16. August ihr großes Debüt in Gstaad geben und dabei Rachmaninows Drittes Klavierkonzert unter der Leitung von Iván Fischer und dem Festivalorchester Budapest aufführen, einem ungarischen Sinfonieorchester, das 1983 gegründet wurde. Als älteste von sieben musikalisierenden Geschwistern erhielt sie ein Stipendium von Sir Elton John an der Royal Academy of Music. Sie stuft den gefürchteten Ruf des «Rach 3» als weitgehend von Medien und Kino übertrieben ein.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Die britische Pianistin Isata Kanneh-Mason wird am 16. August ihr großes Debüt in Gstaad geben, wie die Zeitung Le Temps berichtet. Sie wird dabei Rachmaninows Drittes Klavierkonzert unter der Leitung von Iván Fischer aufführen.</p>
<p>Fischer wird das Festivalorchester Budapest leiten – ein ungarisches Sinfonieorchester, das 1983 gegründet wurde und eines der wichtigsten Ensemble Budapests ist. Isata Kanneh-Mason hat bereits mit dem Dirigenten im Rahmen des Jugendorchesters der Europäischen Union zusammengearbeitet, aber Gstaad wird ihre erste Zusammenarbeit mit diesem Orchester sein.</p>
<h2>Eine Familie, vollständig der Musik gewidmet</h2>
<p>Isata Kanneh-Mason ist die älteste von sieben Geschwistern, die alle Musiker sind. Braimah, Konya und Aminata spielen Violine; Sheku, Jeneba und Mariatu spielen Violoncello.</p>
<p>Ihre Eltern sind keine professionellen Musiker. Ihre Mutter unterrichtet an der University of Birmingham; ihr Vater arbeitet im Hotelgewerbe.</p>
<h2>Zeitstrahl</h2>
<ul><li><strong>2015</strong> Die sechs älteren Kanneh-Mason-Kinder nehmen an «Britain's Got Talent» teil, einer britischen Fernsehshow auf ITV, die neue künstlerische Amateurtalente entdeckt.</li><li><strong>2020</strong> Isatas Mutter veröffentlicht «House of Music. Raising the Kanneh-Masons».</li><li><strong>16. August</strong> Isata Kanneh-Masons Debüt in Gstaad mit dem Dritten Klavierkonzert von Rachmaninov und dem Festivalorchester Budapest.</li></ul>
<h2>Isata Kanneh-Masons Werdegang</h2>
<p>Isata Kanneh-Mason studierte zunächst an der Purcell School for Young Musicians und später an der Royal Academy of Music. Dort erhielt sie ein Stipendium von Sir Elton John, der selbst ehemaliger Schüler dieser Schule ist.</p>
<p>Ihr Bruder Sheku gewann den BBC Young Musician Preis, einen Wettbewerb, der ihm vor seiner älteren Schwester Isata zu öffentlicher Aufmerksamkeit verhalf.</p>
<h2>Der «Rach 3» im Fokus</h2>
<p>Isata Kanneh-Mason hält den gefürchteten Ruf des Dritten Klavierkonzerts von Rachmaninov – oft «Rach 3» genannt – für weitgehend von den Medien und dem Kino übertrieben. Sie beschreibt das Werk als technisch gut geschrieben, obwohl es geistig anspruchsvoll ist.</p>
<h2>Was bleibt unklar</h2>
<p>Die Quelle nennt das Jahr des Konzerts vom 16. August nicht explizit. Angesichts des Veröffentlichungsdatums des Artikels (21. Juli 2026) handelt es sich wahrscheinlich um 2026, dies wird aber textlich nicht bestätigt.</p>
<p>Es gab keine verifizierten Definitionen der Purcell School for Young Musicians oder des BBC Young Musician Preises in den bereitgestellten Quellen; diese Begriffe erscheinen ohne weitere Erklärung.</p>
<h3>Wer ist Isata Kanneh-Mason?</h3>
<p>Isata Kanneh-Mason ist eine britische Pianistin und älteste von sieben musikalisierenden Geschwistern. Sie studierte an der Royal Academy of Music, wo sie von Sir Elton John ein Stipendium erhielt.</p>
<h3>Warum ist dieses Konzert in Gstaad bemerkenswert?</h3>
<p>Das Konzert markiert Isata Kanneh-Masons großes Debüt in Gstaad und ihre erste Zusammenarbeit mit dem Festivalorchester Budapest. Sie wird dort Rachmaninows Drittes Klavierkonzert aufführen, ein Werk mit gefürchtetem Ruf in Medien und Kino.</p>
<h3>Was ist das Festivalorchester Budapest?</h3>
<p>Es ist ein ungarisches Sinfonieorchester, das 1983 gegründet wurde und eines der wichtigsten Ensemble Budapests darstellt.</p>
<h3>Wie wurden die Kanneh-Masons berühmt?</h3>
<p>2015 nahmen die sechs älteren Geschwister an «Britain's Got Talent» teil, einer britischen Fernsehshow. Ihre Mutter veröffentlichte 2020 zudem ein Buch über die musikalische Erziehung der Familie.</p>
<h3>Wie beschreibt Isata Kanneh-Mason das Dritte Konzert von Rachmaninov?</h3>
<p>Sie hält seinen gefürchteten Ruf für weitgehend von Medien und Kino übertrieben. Sie beschreibt es als technisch gut geschrieben, aber geistig anspruchsvoll.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 08:31:39 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Oberkirch (Luzern) zur attraktivsten Gemeinde der Schweiz 2026 gewählt</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/oberkirch-luzern-zur-attraktivsten-gemeinde-schweiz-2026-gew-09l99b</link>
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      <description>Die Gemeinde Oberkirch im Kanton Luzern am Ufer des Sempachersees führt 2026 das Ranking der attraktivsten Schweizer Gemeinden an. Dieses Ranking wird von Bilanz, dem deutschsprachigen Wirtschaftsmagazin, auf der Grundlage von Daten des Spezialisten IAZI AG erstellt. Die Top 10 wird vollständig von deutschsprachigen Gemeinden dominiert. In der Romandie ist Mies (Waadt) mit Platz 32 die erste Gemeinde im Klassement. Jura, Neuenburg, Freiburg und große Teile des Wallis erscheinen nicht in den Top 100.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Oberkirch im Kanton Luzern wird 2026 im Ranking der attraktivsten Schweizer Gemeinden von Bilanz, dem deutschsprachigen Wirtschaftsmagazin, auf der Grundlage von Daten des Spezialisten IAZI AG an erste Stelle gewählt.</p>
<p>Die Gemeinde liegt am Ufer des Sempachersees und verfügt über einen Golfplatz. Ihr Bürgermeister heißt Raphael Kottmann.</p>
<h2>Top 10 komplett deutschsprachig</h2>
<p>Die neun Gemeinden nach Oberkirch stammen alle aus der Deutschschweiz. Die Kantone Graubünden, Thurgau, Schwyz, Zug und Nidwalden sind in diesem Ranking vertreten.</p>
<h2>Die Romandie im Klassement</h2>
<p>Die erste Gemeinde der Romandie ist Mies im Kanton Waadt und belegt Platz 32.</p>
<p>Sieben weitere Gemeinden der Romandie figurieren in den Top 100: Lutry (VD, 38.), Chêne-Bougeries (GE, 49.), Collonge-Bellerive (GE, 51.), Cologny (GE, 54.), Pully (VD, 56.), Pregny-Chambésy (GE, 65.) und Vandœuvres (GE, 92.).</p>
<p>Platzierungen der Gemeinden der Romandie im Bilanz-Ranking 2026 (niedrigere Platzierung = bessere Position)</p>
<p>Der Jura, das Wallis – mit Ausnahme von Zermatt –, Neuenburg und Freiburg erscheinen nicht in den Top 100 des Rankings 2026.</p>
<h2>Was bleibt offen</h2>
<p>Die genauen Kriterien, die IAZI AG zur Bewertung der Attraktivität von Gemeinden verwendet, werden in den verfügbaren Quellen nicht detailliert angegeben. Die genaue Gewichtung der Indikatoren (Steuern, Immobilien, Infrastruktur etc.) konnte nicht ermittelt werden.</p>
<h3>Wer veröffentlicht das Ranking der attraktivsten Schweizer Gemeinden?</h3>
<p>Das Ranking wird von Bilanz, dem deutschsprachigen Wirtschaftsmagazin, auf der Grundlage von Daten des Spezialisten IAZI AG veröffentlicht.</p>
<h3>Welche Gemeinde der Romandie liegt im Ranking 2026 am höchsten?</h3>
<p>Es ist Mies im Kanton Waadt, das auf nationaler Ebene den 32. Platz einnimmt.</p>
<h3>Welche Gemeinden der Romandie figurieren in den Top 100?</h3>
<p>Acht Gemeinden der Romandie sind vertreten: Mies (VD, 32.), Lutry (VD, 38.), Chêne-Bougeries (GE, 49.), Collonge-Bellerive (GE, 51.), Cologny (GE, 54.), Pully (VD, 56.), Pregny-Chambésy (GE, 65.) und Vandœuvres (GE, 92.).</p>
<h3>Welche Regionen der Romandie fehlen in den Top 100?</h3>
<p>Der Jura, Neuenburg, Freiburg und das Wallis – mit Ausnahme von Zermatt – figurieren nicht in den Top 100 des Rankings 2026.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 05:43:35 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Andreas Mortensen, ehemaliger VP der EPFL, fordert klare Unterscheidung von Wissenschaft und Meinung</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/andreas-mortensen-ehemaliger-vp-epfl-fordert-klare-untersche-x4zwh3</link>
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      <description>Andreas Mortensen, ehemaliger Vizepräsident für Forschung der EPFL (Eidgenössisch-Polytechnische Hochschule Lausanne) und Präsident der Stiftung Presses polytechniques et universitaires romandes (PPUR), hat am 18. Juli 2026 einen Gastkommentar in der Zeitung Le Temps veröffentlicht. Darin argumentiert er, dass Wissenschaft keine Meinung ist, sondern dass die Grenze zwischen wissenschaftlichem Wissen und Nicht-Wissen gefährlich verschwommen ist. Mortensen erläutert die Schritte der wissenschaftlichen Methode und betont die wachsende Verantwortung von Experten, Fakten sachlich und ohne Voreingenommenheit zu vermitteln.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Andreas Mortensen, ehemaliger Vizepräsident für Forschung der EPFL — der Eidgenössisch-Polytechnischen Hochschule Lausanne, eine 1853 gegründete Technische Universität — und Präsident der Stiftung Presses polytechniques et universitaires romandes (PPUR, wissenschaftlicher Verlag mit Sitz an der EPFL), hat am 18. Juli 2026 einen Gastkommentar in der Zeitung Le Temps veröffentlicht.</p>
<p>In seinem Text argumentiert Mortensen, dass Wissenschaft keine Meinung ist, sondern dass die Grenze zwischen dem, was Wissen ist, und dem, was es nicht ist, gefährlich verschwommen ist.</p>
<h2>Die wissenschaftliche Methode nach Mortensen</h2>
<p>Mortensen beschreibt den Prozess in mehreren Schritten: Eine Hypothese wird zunächst mit Logik oder Erfahrung konfrontiert.</p>
<p>Ist das Ergebnis eindeutig, wird es durch Wiederholung des Experiments bestätigt, veröffentlicht und dann von anderen Forschern validiert. Die Hypothese erhält daraufhin den Status von Wissen.</p>
<h2>Wachsende Verantwortung von Experten</h2>
<p>Mortensen weist darauf hin, dass Experten zunehmend aufgefordert werden, ruhig und ohne Voreingenommenheit zu kommunizieren, was bekannt und faktisch wahr ist.</p>
<h2>Kontext der Veröffentlichung</h2>
<p>Der Gastkommentar ist Teil einer thematischen Serie der Zeitung Le Temps mit dem Titel »Se laisser persuader ou camper sur ses idées? Pourquoi changeons-nous d'avis?« (Sich überreden lassen oder bei seinen Ideen bleiben? Warum ändern wir unsere Meinung?), die Philosophie, Geschichte und Politik verbindet.</p>
<h2>Was bleibt offen</h2>
<p>Der Gastkommentar präzisiert nicht, welche wissenschaftlichen Bereiche oder welche Akteure besonders durch die beschriebene Verwischung von Wissen und Meinung betroffen sind. Reaktionen aus der Wissenschaftsgemeinde auf diese Veröffentlichung sind nicht verfügbar.</p>
<h3>Wer ist Andreas Mortensen?</h3>
<p>Andreas Mortensen ist ehemaliger Vizepräsident für Forschung der EPFL (Eidgenössisch-Polytechnische Hochschule Lausanne) und Präsident der Stiftung Presses polytechniques et universitaires romandes (PPUR), ein wissenschaftlicher Verlag mit Sitz an der EPFL.</p>
<h3>Was ist die Hauptthese des Gastkommentars?</h3>
<p>Mortensen argumentiert, dass Wissenschaft keine Meinung ist und dass die Grenze zwischen Wissen und Nicht-Wissen gefährlich verschwommen ist. Er fordert Experten auf, etablierte Fakten sachlich und ohne Voreingenommenheit zu kommunizieren.</p>
<h3>Wo und wann wurde der Gastkommentar veröffentlicht?</h3>
<p>In der Schweizer Zeitung Le Temps am 18. Juli 2026 um 12:57 Uhr, im Rahmen einer thematischen Serie zum Thema Meinungswechsel.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 13:52:02 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Antonio Hodgers veröffentlicht Kommentar in Le Temps zum Meinungswechsel</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/antonio-hodgers-veroffentlicht-kommentar-le-temps-zum-meinun-2nz9qn</link>
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      <description>Der ehemalige Genfer Staatsrat Antonio Hodgers (Die Grünen) veröffentlichte am 18. Juli 2026 in der Zeitung Le Temps einen Gastkommentar mit dem Titel «Der Tag, an dem ich meine Meinung änderte. Aber ist Erwachsenwerden nicht auch Meinungswechsel?». Der Text ist Teil einer wöchentlichen Serie der Zeitung zum Thema Meinungswechsel, die Philosophie, Geschichte und Politik verbindet. Hodgers trat am 10. Dezember 2013 der Genfer Regierung bei, nachdem er zehn Jahre lang im Kantonsparlament und sechs Jahre lang im Schweizer Nationalrat als Minderheitsparlamentarier tätig war.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was man weiß</h2>
<p>Antonio Hodgers, ehemaliger Genfer Staatsrat der Grünen, veröffentlichte am 18. Juli 2026 in der Zeitung Le Temps einen Gastkommentar mit dem Titel «Der Tag, an dem ich meine Meinung änderte. Aber ist Erwachsenwerden nicht auch Meinungswechsel?».</p>
<p>Der Kommentar ist Teil einer wöchentlichen Serie von Le Temps zum Thema Meinungswechsel, die Philosophie, Geschichte und Politik erforscht.</p>
<h2>Laufbahn von Antonio Hodgers</h2>
<p>Bevor Hodgers in die Regierung eintrat, saß er zehn Jahre lang im Genfer Kantonsparlament und sechs Jahre lang im Schweizer Nationalrat als Minderheitsabgeordneter.</p>
<p>Er übernahm sein Amt als Staatsrat am 10. Dezember 2013. Er war noch im Amt am 31. Mai 2023, als er an der Kathedrale Saint-Pierre in Genf seinen Eid ablegte.</p>
<h2>Was unklar bleibt</h2>
<p>Die genaue Position oder das Thema, zu dem Hodgers nach eigenen Angaben seine Meinung geändert hat, geht aus den verfügbaren Informationen derzeit nicht hervor. Der argumentierte Inhalt des Kommentars wird hier nicht wiedergegeben.</p>
<h3>Wer ist Antonio Hodgers?</h3>
<p>Antonio Hodgers ist ein Genfer Politiker der Grünen. Er saß zehn Jahre lang im Genfer Kantonsparlament und sechs Jahre lang im Nationalrat als Minderheitsabgeordneter, bevor er am 10. Dezember 2013 in die Genfer Regierung eintrat.</p>
<h3>In welchem Rahmen wird dieser Kommentar in Le Temps veröffentlicht?</h3>
<p>Der Kommentar ist Teil einer wöchentlichen Serie von Le Temps zum Thema Meinungswechsel, die sich mit Philosophie, Geschichte und Politik befasst.</p>
<h3>Zu welchem genauen Thema sagt Hodgers, dass er seine Meinung geändert hat?</h3>
<p>Das genaue Thema seines Meinungswechsels geht aus den verfügbaren Informationen derzeit nicht hervor. Der vollständige Kommentar ist auf der Website von Le Temps einsehbar.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 09:46:01 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Montreux Jazz Festival: 60. Ausgabe im renovierten 2m2c gefeiert mit über 250.000 Besuchern</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/montreux-jazz-festival-60-ausgabe-renovierten-2m2c-gefeiert-geqde7</link>
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      <description>Das Montreux Jazz Festival endete am 18. Juli 2026 mit seiner 60. Ausgabe im 2m2c – dem renovierten Montreux Music &amp; Convention Centre in Montreux. Nach zwei Jahren außerhalb seiner gewohnten Spielstätte und drei Jahren Renovierungsarbeiten war die Rückkehr ein wichtiges Ereignis. Laut Medienbericht besuchten über 250.000 Festivalbesucher das Jubiläum – die gleiche Besucherzahl wie im Vorjahr. Das Festival endete mit einem Folk-Rock-Doppelkonzert mit Van Morrison und James Taylor. Festivaldirektor Mathieu Jaton war bei der Bilanzpressekonferenz sichtlich gerührt und erleichtert.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was wir wissen</h2>
<p>Das Montreux Jazz Festival beendete seine 60. Ausgabe am 18. Juli 2026 im 2m2c – dem Montreux Music &amp; Convention Centre, einem Kongress- und Veranstaltungszentrum in Montreux – nach zwei Jahren außerhalb seiner gewohnten Spielstätte und drei Jahren Renovierungsarbeiten.</p>
<p>Über 250.000 Festivalbesucher besuchten diese Jubiläumsausgabe, laut Medienbericht. Diese Zahl ist identisch mit der des Vorjahres.</p>
<p>Das Festival endete am Abend des 18. Juli 2026 mit Van Morrison und James Taylor in einem Folk-Rock-Doppelkonzert.</p>
<p>Sängerin Raye eröffnete das Festival auf der Stravinsky-Bühne – benannt nach dem russischstämmigen Komponisten Igor Stravinsky (1882–1971) – mit besonderem Bühnenbild.</p>
<h2>Eine Rückkehr voller Hürden</h2>
<p>Das 2m2c war bei der Festival-Eröffnung nicht vollständig fertiggestellt. Die Schlüssel wurden Ende Mai 2026 übergeben, während Arbeiter noch vor Ort präsent waren.</p>
<p>Ein Wechsel in der Gemeindeleitung von Montreux ereignete sich Anfang Juli 2026 und erschwerte die organisatorische Rückkehr weiter.</p>
<p>Festivaldirektor Mathieu Jaton vergoss Tränen bei der Bilanzpressekonferenz, erleichtert über die reibungslose Rückkehr zum 2m2c nach dem, was er selbst als vier Jahre der «Unsicherheit» bezeichnete.</p>
<blockquote><p>nach vier Jahren der «Unsicherheit»</p><cite>Mathieu Jaton, Direktor des Montreux Jazz Festivals, bei der Bilanzpressekonferenz</cite></blockquote>
<h2>Zeitleiste</h2>
<ul><li><strong>Drei Jahre vor der Ausgabe 2026</strong> Beginn der Renovierungsarbeiten am 2m2c. Das Festival fand zwei aufeinanderfolgende Ausgaben außerhalb seiner gewohnten Spielstätte statt.</li><li><strong>Ende Mai 2026</strong> Übergabe der Schlüssel des 2m2c an das Festival, während die Baustelle noch nicht vollständig abgeschlossen war.</li><li><strong>Anfang Juli 2026</strong> Wechsel in der Gemeindeverwaltung von Montreux, der sich zu den Herausforderungen der Rückkehr gesellte.</li><li><strong>Sommer 2026</strong> 60. Ausgabe des Festivals im renovierten 2m2c mit über 250.000 Besuchern.</li><li><strong>18. Juli 2026</strong> Festival-Abschluss mit Van Morrison und James Taylor in einem Folk-Rock-Doppelkonzert.</li></ul>
<h2>Die Zahlen</h2>
<ul><li>250.000+ — Besucher 2026</li><li>60 — Festival-Ausgaben seit dem Anfang</li><li>3 Jahre — Dauer der Renovierungsarbeiten am 2m2c</li></ul>
<h2>Was noch unklar bleibt</h2>
<p>Die verfügbaren Informationen geben keine Auskunft darüber, ob die Renovierung des 2m2c nach dem Festival vollständig abgeschlossen sein wird.</p>
<p>Die Beziehungen zwischen der Festivaldirektion und der neuen Gemeindeverwaltung von Montreux, deren Wechsel Anfang Juli 2026 stattfand, wurden bislang nicht öffentlich im Detail erörtert.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Wo findet das Montreux Jazz Festival statt?</h3>
<p>Das Festival findet im 2m2c (Montreux Music &amp; Convention Centre) statt, einem Kongress- und Veranstaltungszentrum in Montreux, Schweiz.</p>
<h3>Wie viele Personen besuchten die 60. Ausgabe?</h3>
<p>Über 250.000 Festivalbesucher besuchten die Ausgabe 2026, eine Zahl identisch mit dem Vorjahr.</p>
<h3>Wer beendete das Montreux Jazz Festival 2026?</h3>
<p>Das Festival endete am Abend des 18. Juli 2026 mit einem Folk-Rock-Doppelkonzert: Van Morrison und James Taylor.</p>
<h3>Warum fand das Festival diese Jahre außerhalb des 2m2c statt?</h3>
<p>Das 2m2c unterzog sich drei Jahren Renovierungsarbeiten, was das Festival zwang, zwei Ausgaben außerhalb seiner gewohnten Spielstätte abzuhalten.</p>
<h3>Wer eröffnete das Montreux Jazz Festival 2026?</h3>
<p>Sängerin Raye gab das Eröffnungskonzert auf der Stravinsky-Bühne mit besonderem Bühnenbild.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 09:26:56 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Cadmium in Lebensmitteln: Bei etwa der Hälfte der Franzosen bedenklich erhöht</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/cadmium-lebensmitteln-bei-etwa-halfte-franzosen-bedenklich-e-qw2jhp</link>
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      <description>In Frankreich weist etwa die Hälfte der Bevölkerung einen Cadmium-Spiegel auf, der den für die Gesundheit als besorgniserregend geltenden Schwellenwert übersteigt, berichtet Le Temps. Dieses toxische Schwermetall, das in Lebensmitteln vorkommt, stammt teilweise aus landwirtschaftlich genutzten Böden. Die Französische Nationalversammlung – das Unterhaus des Parlaments – verabschiedete im Juni 2026 ein Gesetzesvorhaben zur Verringerung der Cadmium-Einträge in Ackerflächen. In der Schweiz scheint die Belastung geringer zu sein, doch sind die Daten unvollständig und Fachleute mahnen zur Vorsicht.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das ist bekannt</h2>
<p>In Frankreich weist etwa die Hälfte der Bevölkerung in ihrem Körper einen Cadmium-Spiegel auf – ein toxisches Schwermetall in Lebensmitteln – der den für die Gesundheit als besorgniserregend geltenden Schwellenwert übersteigt, wie Le Temps berichtet.</p>
<p>Dieses Metall lagert sich in Ackerböden an, gelangt dann in die Nahrungskette und kommt somit auch auf dem Teller an. Es tritt zusammen mit anderen bereits bekannten Kontaminanten auf: Quecksilber, Pestizide und Mikroplastik.</p>
<p>Als Reaktion darauf verabschiedete die Französische Nationalversammlung – das Unterhaus des Parlaments – im Juni 2026 ein Gesetzesvorhaben zur Verringerung der Cadmium-Einträge in Ackerflächen.</p>
<h2>Und in der Schweiz?</h2>
<p>In der Schweiz liegt die Cadmium-Belastung der Bevölkerung scheinbar unter dem in Frankreich beobachteten Niveau. Die verfügbaren Daten bleiben jedoch fragmentarisch.</p>
<p>Fachleute mahnen zur Vorsicht und sind der Ansicht, dass eine strengere Überwachung der Cadmium-Exposition der schweizer Bevölkerung erforderlich ist.</p>
<h2>Was bleibt unklar</h2>
<p>Die genaue Festlegung des Cadmium-Grenzwertes im menschlichen Körper, der als gesundheitsschädlich angesehen wird, ist in den verfügbaren Quellen für diesen Artikel nicht dokumentiert. Die genauen Referenzwerte in der französischen Feststellung werden nicht präzisiert.</p>
<p>Das tatsächliche Ausmaß der Cadmium-Exposition der schweizer Bevölkerung bleibt ebenfalls unklar, da ausreichende Daten fehlen.</p>
<h3>Was ist Cadmium?</h3>
<p>Cadmium ist ein toxisches Schwermetall, das sich in Ackerböden anlagert und über die Nahrungskette in die Lebensmittel gelangt, die Menschen konsumieren.</p>
<h3>Warum erlässt Frankreich 2026 ein Gesetz gegen Cadmium?</h3>
<p>Weil etwa die Hälfte der Bevölkerung einen Cadmium-Spiegel übersteigt, der als gesundheitsschädlich gilt. Die Nationalversammlung verabschiedete im Juni 2026 ein Gesetz, um die Cadmium-Einträge in Ackerböden zu begrenzen.</p>
<h3>Ist die Schweiz von der Cadmium-Kontamination betroffen?</h3>
<p>Die Belastung scheint geringer als in Frankreich zu sein, doch sind die Daten unvollständig. Fachleute mahnen zur Vorsicht und fordern eine bessere Überwachung der Bevölkerung.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 08:14:29 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Dürre in der Schweiz: Alpweiden fehlt Wasser, Bauern fürchten Notschlachtungen</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/durre-schweiz-alpweiden-fehlt-wasser-bauern-furchten-notschl-xyv882</link>
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      <description>Die Trockenheit raubt den Schweizer Alpweiden – Bergheiden, die zur Sommerweide von Vieh genutzt werden – das Trinkwasser für das Vieh. Laut der Neuen Zürcher Zeitung trinkt jede Milchkuh bis zu 100 Liter Wasser pro Tag. Die Reserven in der Höhe erschöpfen sich, obwohl noch ausreichend Heubestände vorhanden sind. Schweizer Bergbauern befürchten Notschlachtungen, wenn der Wassermangel anhält. Die Gewitter der vergangenen Woche brachten nur vorübergehende Erleichterung: Böden, Gewässer und Grundwasserspiegel weisen ein wachsendes Defizit auf. Die Trockenheit erhöht auch das Risiko von Waldbränden in der Schweiz.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das ist bekannt</h2>
<p>Die Schweizer Alpweiden – Bergheiden zur Sommernutzung von Vieh – haben nicht genug Wasser zum Tränken der Herden. Laut der Neuen Zürcher Zeitung konsumiert jede Milchkuh bis zu 100 Liter Wasser pro Tag – eine Nachfrage, die die Quellen und Wasserspeicher in der Höhe schwer erfüllen können.</p>
<p>Bergbauern in der Schweiz haben noch ausreichende Heubestände zur Fütterung ihrer Tiere. Es ist der Wassermangel, nicht das Futter, der das Verbleiben des Viehs in den Bergen bedroht.</p>
<p>Angesichts dieser Situation wächst unter Alpbauern die Befürchtung vor Notschlachtungen – ein Begriff, der das Notschlachten von Tieren bezeichnet, wenn ihr Verbleib auf der Alp nicht mehr möglich ist. Sollte der Wassermangel anhalten, könnten einige Bauern gezwungen sein, ihre Herden vorzeitig herunterzubringen oder abzuschlachten.</p>
<ul><li>100 Liter — Wasser pro Tag von einer Milchkuh auf Schweizer Alpweiden konsumiert</li></ul>
<h2>Die hydrologische Situation bessert sich nicht</h2>
<p>Die Gewitter der Woche vor dem 18. Juli 2026 brachten nur kurzzeitige Erleichterung. Böden, Gewässer und Grundwasserspiegel bleiben in der gesamten Schweiz mit wachsendem Defizit.</p>
<h2>Erhöhtes Waldbrandrisiko</h2>
<p>Die anhaltende Trockenheit erhöht auch die Waldbrandgefahr im gesamten Schweizer Gebiet.</p>
<h2>Was bleibt unsicher</h2>
<p>Die verfügbaren Daten präzisieren nicht, wie viele Bauern direkt betroffen sind oder wie groß der geografische Umfang des Wassermangels auf den Alpweiden ist. Die Dauer des Ereignisses und die erwartete Entwicklung der Wasserreserven sind in den konsultierten Quellen nicht dokumentiert. Darüber hinaus hat der deutsche Begriff "Notschlachtungen" keine verifizierten offiziellen Definitionen in den verfügbaren Quellen – er wird hier in dem Sinne verwendet, den die Neue Zürcher Zeitung benutzt. Der Begriff "Alp" (Alpweiden) hat auch keinen überprüften, relevanten Enzyklopädie-Eintrag in den konsultierten Quellen.</p>
<h3>Wie ist die aktuelle Situation auf den Schweizer Alpweiden?</h3>
<p>Laut der Neuen Zürcher Zeitung trinken Milchkühe bis zu 100 Liter Wasser pro Tag. Das Heu ist noch verfügbar, aber Wassermangel verhindert, dass das Vieh auf der Alp verbleibt, und Notschlachtungen sind gefürchtet, sollte sich die Situation nicht verbessern.</p>
<h3>Was bedeutet der Begriff "Notschlachtung" in diesem Zusammenhang?</h3>
<p>Es bezeichnet das Notschlachten von Tieren, das notwendig wird, wenn ihr Verbleib auf der Alp nicht mehr möglich ist – in diesem Fall wegen Wassermangels. Dieser technische Begriff wird von der Neuen Zürcher Zeitung verwendet; er hat keine verifizierten offiziellen Definitionen in den konsultierten Quellen.</p>
<h3>Warum haben die Gewitter der vergangenen Woche die Krise nicht gelöst?</h3>
<p>Die Gewitter brachten nur kurzzeitige Erleichterung. Böden, Gewässer und Grundwasserspiegel bleiben mit wachsendem Defizit, was darauf hindeutet, dass diese punktuellen Niederschläge nicht ausreichen, um die Situation umzukehren.</p>
<h3>Welcher Zusammenhang besteht zwischen Trockenheit und Waldbrandrisiko in der Schweiz?</h3>
<p>Die gleiche Trockenheit, die die Alpweiden von Wasser beraubt, wird auch als Faktor für die Erhöhung der Waldbrandgefahr im gesamten Schweizer Gebiet angeführt, gemäß den verfügbaren Informationen.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 06:28:59 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Genf: Das Integrationsprogramm der HUG für junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/genf-integrationsprogramm-hug-fur-junge-erwachsene-mit-psych-d3yw6b</link>
      <guid isPermaLink="true">https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/genf-integrationsprogramm-hug-fur-junge-erwachsene-mit-psych-d3yw6b</guid>
      <description>Seit 2012 beherbergen die Universitätsspitäler Genf (HUG) junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen in einem Integrationsprogramm (PIC) in einem Wohnviertel Genfs. Das Programm ist an der Abteilung für Psychiatrie junger Erwachsener angegliedert und setzt auf Gemeinschaft und Integration als Schlüssel zur Genesung. Das Haus, ein rosa Gebäude, ist bewusst weit entfernt von der kalten Krankenhaus-Atmosphäre. Angesichts steigender psychischer Erkrankungen bei jungen Menschen bietet das PIC eine Alternative zur klassischen Hospitalisierung.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2012 stellen die Universitätsspitäler Genf (HUG) junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen in einem gemieteten Haus in einem Wohnviertel der Stadt unter, wie die Zeitung Le Temps berichtet.</p>
<p>Dieses Programm trägt den Namen Programm für Gemeinschaftsintegration (PIC). Es ist an die Abteilung für Psychiatrie junger Erwachsener der HUG angegliedert.</p>
<h2>Gemeinschaft und Integration, zwei Schlüsselwörter</h2>
<p>Logos Curtis, stellvertretender Arzt und Leiter des PIC, fasst den Geist des Programms in zwei Wörtern zusammen: «Gemeinschaft» und «Integration».</p>
<blockquote><p>Gemeinschaft und Integration</p><cite>Logos Curtis, stellvertretender Arzt und Leiter des PIC, HUG</cite></blockquote>
<h2>Ein rosa Gebäude weit weg von der Krankenhaus-Atmosphäre</h2>
<p>Das Haus des PIC ist ein rosa Gebäude mit Balken an der Fassade, vertikalen Fenstern und Schmiedeeisen, angelehnt an den Hügel entlang einer viel befahrenen Straße.</p>
<p>Seine Position liegt in der Mitte: weder im HUG-Gelände noch in einer Institution so weit entfernt wie das psychiatrische Krankenhaus Belle-Idée.</p>
<p>Franck Passet, seit vielen Jahren Reinigungskraft und Hygieneassistent im PIC, beschreibt den Ort als «das Haus» – einen Ort, der Kindheitserinnerungen hervorruft und weit weg von der kalten Atmosphäre des medizinischen Bereichs ist.</p>
<blockquote><p>das Haus</p><cite>Franck Passet, Reinigungskraft und Hygieneassistent im PIC, HUG</cite></blockquote>
<h2>Kontext: Anstieg psychischer Erkrankungen bei jungen Menschen</h2>
<p>Psychische Erkrankungen bei jungen Erwachsenen nehmen zu, ein Trend, der den Hintergrund für den Bericht über das PIC bildet.</p>
<h2>Was bleibt unklar</h2>
<p>Der Bericht präzisiert nicht, wie viele Plätze im PIC verfügbar sind, welche Aufnahmekriterien gelten oder welche klinischen Ergebnisse gemessen werden. Es werden keine Zahlen zur Entwicklung psychischer Erkrankungen bei jungen Menschen in der Schweiz angegeben.</p>
<h3>Was ist das Programm für Gemeinschaftsintegration (PIC) der HUG?</h3>
<p>Es ist ein Programm der Universitätsspitäler Genf, das seit 2012 junge Erwachsene mit psychischen Erkrankungen in einem Wohnhaus betreut. Es ist an der Abteilung für Psychiatrie junger Erwachsener angegliedert.</p>
<h3>Wo befindet sich das PIC-Haus?</h3>
<p>In einem Wohnviertel von Genf, in einem rosa Gebäude, das an einem Hügel liegt. Es liegt in einer mittleren Position zwischen dem HUG-Gelände und dem psychiatrischen Krankenhaus Belle-Idée.</p>
<h3>Wer leitet das PIC?</h3>
<p>Logos Curtis ist der stellvertretende Arzt und Leiter des Programms an der Abteilung für Psychiatrie junger Erwachsener der HUG.</p>
<h3>Warum existiert dieses Programm?</h3>
<p>Psychische Erkrankungen bei jungen Menschen nehmen zu. Das PIC bietet einen Gemeinschaftsrahmen statt eines Krankenhausrahmens, um junge Erwachsene bei ihrer Genesung zu unterstützen.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 05:42:01 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Schweiz: Grüne und FDP starten Kampagnen ein Jahr vor Bundeswahlen</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/schweiz-grune-fdp-starten-kampagnen-jahr-vor-bundeswahlen-9nrx0w</link>
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      <description>Die Grünen und die FDP haben in der Schweiz neue Wahlkampagnen gestartet, obwohl die nächsten Bundeswahlen erst in einem Jahr stattfinden. Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) vermerkt am 18. Juli 2026, dass die Schweizer Politik zu einer &quot;ständigen Werbesendung&quot; geworden ist, mit einem Maß an Parteien-Eigenwerbung, das selten so hoch war. Der FDP-Politiker David Schärer will seine Partei modernisieren und beruft sich dabei auf eine &quot;Philosophie des Frühaufstehens&quot;.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Die Grünen und die FDP, zwei Schweizer Parteien, haben neue Wahlkampagnen gestartet, wie die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) berichtet. Die nächsten Bundeswahlen finden erst in einem Jahr statt.</p>
<p>Am 18. Juli 2026 beschreibt das Blatt die Schweizer Politik als "Dauerwerbesendung" – eine ständige Werbesendung. Das Maß an Parteien-Eigenwerbung ist dabei selten so hoch gewesen.</p>
<h2>Der Fall FDP</h2>
<p>David Schärer von der FDP will seine Partei modernisieren. Er setzt dabei auf eine "Philosophie des Frühaufstehens", die er in einem Interview mit der NZZ erläutert hat.</p>
<h2>Was bleibt unklar</h2>
<p>Die genauen Startdaten der Kampagnen werden in den verfügbaren Informationen nicht genannt. Auch der detaillierte Inhalt der "Philosophie des Frühaufstehens" ist in den konsultierten Quellen nicht präzisiert.</p>
<h3>Wann finden die nächsten Schweizer Bundeswahlen statt?</h3>
<p>Die nächsten Bundeswahlen finden in einem Jahr statt, wie aus den verfügbaren Informationen hervorgeht. Das genaue Datum ist in den Quellen nicht präzisiert.</p>
<h3>Was versteht David Schärer unter der "Philosophie des Frühaufstehens"?</h3>
<p>David Schärer von der FDP erwähnt eine "Philosophie des Frühaufstehens", um seine Partei zu modernisieren. Der genaue Inhalt wird in den verfügbaren Quellen nicht detailliert erläutert.</p>
<h3>Warum spricht die NZZ von einer "Dauerwerbesendung"?</h3>
<p>Die NZZ verwendet den Begriff "Dauerwerbesendung" – ständige Werbesendung – um die zunehmende Parteien-Eigenwerbung in der Schweiz zu beschreiben, ein Phänomen, das sie als selten so stark ausgeprägt bewertet.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 05:20:41 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Laurent Kurth, ehemaliger Neuenburger Minister – zwei Jahre später im Umgestaltungsprozess</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/laurent-kurth-ehemaliger-neuenburger-minister-zwei-jahre-spa-3j9whb</link>
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      <description>Nach 11 Jahren als Minister für Finanzen und Gesundheit in der Regierung des Kantons Neuenburg verließ Laurent Kurth sein Amt im August 2023 ohne weiteres berufliches Projekt in Aussicht. Zwei Jahre später trifft die Zeitung Le Temps ihn im Rahmen einer Serie über die Neuorientierung ehemaliger Politiker. Er leitet nun den Runden Tisch zu den Folgen des Brandes der Bar Le Constellation in Crans-Montana, das am 1. Januar 2026 im Wallis stattfand, und hat weitere Funktionen, einige davon ehrenamtlich. Die Neuorientierung erweist sich als komplexer als erwartet.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste im Überblick</h2>
<p>Laurent Kurth war 11 Jahre lang Mitglied der Regierung des Kantons Neuenburg – der Exekutive des Kantons – als Minister für Finanzen und Gesundheit. Im August 2023 kündigte er laut Le Temps seinen Rücktritt vor Ablauf seiner Amtszeit an, ohne ein weiteres berufliches Projekt zu haben.</p>
<p>Zwei Jahre nach seinem Rücktritt leitet Kurth den Runden Tisch zu den Folgen des Brandes der Bar Le Constellation, das am 1. Januar 2026 während der Neujahrsfeierlichkeiten in Crans-Montana (Wallis) stattfand. Pyrotechnische Brunnen hatten den akustischen Schaum an der Decke entzündet und verursachten einen flächendeckenden Brand. Er hat auch andere Funktionen, einige davon ehrenamtlich.</p>
<p>In den Monaten nach seinem Rücktritt unternahm er eine Fahrradreise von Neuenburg nach Porto. Nach einem Monat unterwegs stoppte er in Bilbao wegen des unbeständigen Wetters und gab auf, sein ursprüngliches Ziel zu erreichen.</p>
<ul><li>11 Jahre — Amtsdauer in der Regierung des Kantons Neuenburg</li><li>5 — Ehemalige führende Politiker, die von Le Temps interviewt wurden</li><li>1 Monat — Dauer der Fahrradreise vor dem Stopp in Bilbao</li></ul>
<h2>Kontext: Eine Serie über die Neuorientierung von Politikern</h2>
<p>Am 17. Juli 2026 veröffentlichte Le Temps eine Serie über die Neuorientierung ehemaliger führender Politiker – Regierungsräte oder Nationalräte. Fünf von ihnen wurden interviewt, darunter Laurent Kurth.</p>
<h2>Zeitstrahl</h2>
<ul><li><strong>August 2023</strong> Laurent Kurth kündigt seinen Rücktritt aus der Regierung des Kantons Neuenburg vor Ablauf seiner Amtszeit an, ohne ein weiteres berufliches Projekt zu haben.</li><li><strong>Nach August 2023</strong> Fahrradreise von Neuenburg nach Porto, unterbrochen in Bilbao nach einem Monat wegen des Wetters.</li><li><strong>1. Januar 2026</strong> Brand der Bar Le Constellation in Crans-Montana während der Neujahrsfeierlichkeiten im Wallis.</li><li><strong>2025–2026</strong> Zwei Jahre nach seinem Rücktritt übernimmt Kurth die Leitung des Runden Tisches zu den Folgen des Brandes von Crans-Montana.</li><li><strong>17. Juli 2026</strong> Le Temps veröffentlicht eine Serie über die Neuorientierung ehemaliger Politiker, darunter Laurent Kurth.</li></ul>
<h2>Was unklar bleibt</h2>
<p>Die verfügbaren Quellen geben nicht an, welche anderen Funktionen Laurent Kurth derzeit ausübt, noch ob seine ehrenamtlichen Aktivitäten Teil eines längerfristigen beruflichen Projekts sind. Die Gründe für seinen Rücktritt vor Ablauf seiner Amtszeit sind nicht näher erläutert.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Warum verließ Laurent Kurth die Kantonsregierung vor Ablauf seiner Amtszeit?</h3>
<p>Die verfügbaren Quellen geben nicht an, warum er seinen Rücktritt im August 2023 ankündigte.</p>
<h3>Was ist der Brand der Bar Le Constellation?</h3>
<p>Der Brand der Bar Le Constellation ereignete sich am 1. Januar 2026 in Crans-Montana (Wallis) während der Neujahrsfeierlichkeiten. Pyrotechnische Brunnen entzündeten den akustischen Schaum an der Decke und verursachten einen flächendeckenden Brand.</p>
<h3>Was ist der von Laurent Kurth geleitete Runde Tisch?</h3>
<p>Das ist eine Diskussionsstruktur, die beauftragt ist, die Folgen des Brandes der Bar Le Constellation in Crans-Montana zu untersuchen. Laurent Kurth leitet sie.</p>
<h3>Wie viele ehemalige Politiker hat Le Temps in dieser Serie interviewt?</h3>
<p>Fünf ehemalige führende Politiker – Regierungsräte oder Nationalräte – wurden befragt, darunter Laurent Kurth.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 20:21:57 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Chiapas (Mexiko): Erdbeben der Stärke 7,3 und Tsunami-Warnung, bislang keine Todesfälle</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/chiapas-mexiko-erdbeben-starke-73-tsunami-warnung-bislang-ke-wqqrax</link>
      <guid isPermaLink="true">https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/chiapas-mexiko-erdbeben-starke-73-tsunami-warnung-bislang-ke-wqqrax</guid>
      <description>Ein Erdbeben der Stärke 7,3 erschütterte am 17. Juli 2026 um 09:48 Uhr Ortszeit die Küste von Chiapas (Mexiko) an der Grenze zu Guatemala. Das USGS (Amerikanisches Geologisches Institut) und Journalisten der Nachrichtenagentur AFP bestätigten das Beben, das auch in Guatemala und El Salvador verspürt wurde. Die NOAA (Amerikanische Agentur für Ozean- und Atmosphärenbeobachtung) gab daraufhin eine Tsunami-Warnung für den östlichen Pazifik aus. Nach Angaben der mexikanischen Präsidentin Claudia Sheinbaum wurden zunächst keine größeren Schäden oder Todesfälle gemeldet. An der Pazifikküste werden Wasserstandsveränderungen von knapp über einem Meter erwartet.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Bekannte</h2>
<p>Ein Erdbeben der Stärke 7,3, gefolgt von einem Nachbeben der Stärke 5,3, erschütterte am 17. Juli 2026 um 09:48 Uhr Ortszeit (16:48 Uhr Schweizer Zeit) die Küste von Chiapas an der mexikanischen Grenze zu Guatemala. Nach Angaben des USGS (Amerikanisches Geologisches Institut) lag der Erdbebenherd 15 km tief, etwa 50 km von der Stadt Tapachula entfernt.</p>
<p>Die NOAA (Amerikanische Agentur für Ozean- und Atmosphärenbeobachtung) gab daraufhin eine Tsunami-Warnung – die höchste Warnstufe – für den östlichen Pazifik aus. Die Zivilschutzbehörden von Chiapas warnten vor Wasserstandsveränderungen von knapp über einem Meter an der Pazifikküste und forderten die Bevölkerung auf, sich von den Ufern fernzuhalten.</p>
<p>Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte auf X, dass bislang keine größeren Schäden gemeldet worden waren und dass die Notfallprotokolle aktiviert worden waren; die Behörden führten Vor-Ort-Erhebungen durch, um mögliche Strukturschäden zu bewerten. Der mexikanische Marineminister Raymundo Morales bestätigte das Fehlen schwerwiegender Schäden.</p>
<p>Das Beben wurde im Nachbarstaat Oaxaca, in Guatemala und El Salvador verspürt, wie AFP-Journalisten berichteten. In den wenigen hochstöckigen Gebäuden von Tuxtla Gutiérrez, der Hauptstadt von Chiapas, wurden Panikszenen beobachtet.</p>
<ul><li>7,3 Mw — Magnitude des Hauptbebens (USGS)</li><li>5,3 Mw — Magnitude des Hauptnachbebens</li><li>15 km — Tiefe des Erdbebenherds</li><li>&gt; 1 Meter — Erwartete Wasserstandsveränderungen an der Pazifikküste von Chiapas (Zivilschutzbehörden)</li></ul>
<h2>Kontext: eine der seismisch aktivsten Zonen Amerikas</h2>
<p>Die Pazifikküste im Süden Mexikos – zu der die Bundesstaaten Chiapas und Oaxaca gehören – ist eine der seismisch aktivsten Zonen Amerikas. Diese Seismizität ist das Ergebnis der Subduktion der Cocos-Platte unter die Nordamerikanische Platte und die Karibische Platte, ein Prozess, der regelmäßig starke Erdbeben vor den Küsten erzeugt.</p>
<p>Bei einem Erdbebenherd in 15 km Tiefe wird dieses Erdbeben als flach bezeichnet – ein Begriff, der auf Erdbeben mit einem Herd in weniger als 70 km Tiefe angewendet wird. Solche flachen Erdbeben werden an der Oberfläche in der Regel stärker verspürt und sind eher in der Lage, Tsunamis auszulösen als tiefe Erdbeben, da der Bruch näher am Meeresboden auftritt.</p>
<p>Die Tsunami-Warnung (Tsunami Warning) ist die höchste Warnstufe, die vom Pacific Tsunami Warning Center (PTWC) ausgegeben wird, das von der NOAA auf Hawaii betrieben wird. Sie impliziert die unmittelbare und vorausschauende Evakuierung von flachen Küstenzonen, unabhängig von der tatsächlichen Beobachtung von zerstörerischen Wellen.</p>
<h2>Chronologie der großen Erdbeben in Mexiko</h2>
<ul><li><strong>19. September 1985</strong> Erdbeben der Stärke 8,0 bis 8,1, das Mexico City und mehrere Bundesstaaten in Zentralmexiko zerstörte. Zwischen 6.000 und 10.000 Todesfälle offiziell registriert (unabhängige Schätzungen bis zu 30.000). Dieses Erdbeben führte zur Gründung des mexikanischen Erdbebenwarn-Systems und zur Verstärkung der Bauvorschriften.</li><li><strong>7. September 2017</strong> Erdbeben der Stärke 8,1 vor der Küste von Chiapas und Oaxaca – das stärkste Erdbeben, das Mexiko seit 1932 heimgesucht hat. Etwa hundert Todesfälle, Tausende beschädigte Gebäude. Eine Tsunami-Warnung wurde in der gesamten Region ausgelöst.</li><li><strong>19. September 2017</strong> Erdbeben der Stärke 7,1 im Bundesstaat Puebla, das am selben Jahrestag wie das Erdbeben von 1985 auftrat. Mehr als 360 Todesfälle, mit vielen Opfern in Mexico City, wo Dutzende von Gebäuden einstürzten.</li><li><strong>17. Juli 2026</strong> Erdbeben der Stärke 7,3 vor der Küste von Chiapas, gefolgt von einem Nachbeben der Stärke 5,3. Tsunami-Warnung der NOAA für den Pazifik ausgelöst. Bislang keine Todesfälle oder größeren Schäden gemeldet.</li></ul>
<p>Magnitude der großen Erdbeben, die Mexiko seit 1985 heimgesucht haben (Mw-Skala)</p>
<h2>Offene Fragen</h2>
<p>Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung war die Bewertung der Strukturschäden vor Ort noch nicht abgeschlossen. Die tatsächliche Höhe der Wellen an der Pazifikküste von Chiapas war noch nicht bestätigt worden, die Tsunami-Warnung blieb aktiv.</p>
<p>Neue Nachbeben waren in den kommenden Stunden und Tagen möglich. Nachbeben treten in der gleichen Bruchzone wie das Hauptbeben auf und können bereits vorhandene Strukturschäden verschärfen, die noch nicht erkannt wurden.</p>
<h3>Was ist eine Tsunami-Warnung?</h3>
<p>Eine Tsunami-Warnung ist die höchste Warnstufe, die vom Pacific Tsunami Warning Center (PTWC) der NOAA ausgegeben wird. Sie beinhaltet die unmittelbare und vorausschauende Evakuierung von flachen Küstenzonen, auch ohne tatsächliche Beobachtung von zerstörerischen Wellen.</p>
<h3>Warum ist Chiapas eine so seismisch aktive Zone?</h3>
<p>Die Seismizität im Süden Mexikos ist auf die Subduktion der Cocos-Platte unter die Nordamerikanische Platte und die Karibische Platte zurückzuführen. Dieser Prozess erzeugt regelmäßig starke Erdbeben vor den Küsten von Chiapas und Oaxaca.</p>
<h3>Was bedeutet 'Momenten-Magnitude (Mw) 7,3'?</h3>
<p>Die Momenten-Magnitude misst die Gesamtenergie, die bei einer seismischen Ruptur freigesetzt wird. Das USGS klassifiziert Erdbeben mit einer Magnitude von 7,0 oder höher als 'groß' (major). Die Skala ist logarithmisch: jede ganze Einheit entspricht etwa 32-mal mehr Energie.</p>
<h3>Was ist ein Nachbeben?</h3>
<p>Ein Nachbeben (aftershock) ist ein Erdbeben geringerer Stärke, das nach dem Hauptbeben in der gleichen Bruchzone auftritt. Nachbeben können sich über Tage oder sogar Wochen hinweg wiederholen und bereits vorhandene Strukturschäden verschärfen, die durch das Hauptbeben verursacht wurden.</p>
<h3>Hat die Region Chiapas bereits ein Erdbeben dieser Stärke erlebt?</h3>
<p>Ja. Am 7. September 2017 traf ein Erdbeben der Stärke 8,1 vor der Küste von Chiapas – das stärkste Erdbeben in Mexiko seit 1932. Es führte zu etwa hundert Todesfällen und beschädigte Tausende von Gebäuden in den Bundesstaaten Chiapas, Oaxaca und Tabasco.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 17:07:49 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Genf: Buspassagierin schwer verletzt nach Notbremsung in Plainpalais</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/genf-buspassagierin-schwer-verletzt-nach-notbremsung-plainpa-12jrf9</link>
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      <description>In Genf wurde eine Fahrgastin eines Busses der Genfer Verkehrsbetriebe (TPG) am Freitag, 17. Juli 2026, gegen 10:40 Uhr schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich auf dem Boulevard der Philosophen im Quartier Plainpalais, nachdem ein Lieferwagen dem Bus die Vorfahrt abgeschnitten hatte. Dies zwang den Busfahrer zu einer Notbremsung. Die Fahrgastin wurde durch die Notbremsung schwer verletzt. Die Genfer Polizei hat einen Zeugenaufruf gestartet, um die genauen Umstände des Unfalls aufzuklären.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Eine Fahrgastin eines Busses der Genfer Verkehrsbetriebe (TPG) – ein autonomes öffentliches Verkehrsunternehmen des Kantons Genf, das für den Betrieb von Bussen, Oberleitungsbussen und Straßenbahnen im Kanton Genf zuständig ist – wurde am Freitag, 17. Juli 2026, gegen 10:40 Uhr schwer verletzt. Der Unfall ereignete sich auf dem Boulevard der Philosophen in Plainpalais, wie tdg.ch und 24heures.ch berichten.</p>
<p>Ein Lieferwagen hatte dem Bus die Vorfahrt abgeschnitten, was den Fahrer zu einer Notbremsung zwang. Diese Notbremsung führte zur schweren Verletzung der Fahrgastin.</p>
<p>Die Genfer Polizei hat einen Zeugenaufruf gestartet, um die genauen Umstände des Unfalls aufzuklären.</p>
<h2>Das Offene</h2>
<p>Der genaue Gesundheitszustand der verletzten Fahrgastin und der Fortgang der Ermittlungen sind noch nicht bekannt. Die Identität und die Situation des Lieferwagen-Fahrers wurden nicht mitgeteilt.</p>
<h3>Was sind die Genfer Verkehrsbetriebe (TPG)?</h3>
<p>Die Genfer Verkehrsbetriebe (TPG) sind eine autonome öffentliche Einrichtung des Kantons Genf, die 1977 gegründet wurde und für den Betrieb des Netzes von Bussen, Oberleitungsbussen und Straßenbahnen im Kanton Genf sowie in angrenzenden Gemeinden in der Waadt und in den französischen Grenzregionen zuständig ist.</p>
<h3>Was geschah am 17. Juli 2026 in Plainpalais?</h3>
<p>Ein Lieferwagen schnitt einem Bus der Genfer Verkehrsbetriebe auf dem Boulevard der Philosophen gegen 10:40 Uhr die Vorfahrt ab. Die darauffolgende Notbremsung verletzte eine Fahrgastin schwer.</p>
<h3>Warum startet die Polizei einen Zeugenaufruf?</h3>
<p>Die genauen Umstände des Unfalls sind noch unklar. Die Genfer Polizei bittet Personen, die den Vorfall beobachtet haben, sich zu melden.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 14:24:07 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Schweizer Armee: Weder Gesetz noch Mehrjahresplan für Verteidigungsziele</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/schweizer-armee-weder-gesetz-noch-mehrjahresplan-fur-verteid-c1h72e</link>
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      <description>Die Schweiz verfügt weder über ein Gesetz noch über einen Mehrjahresplan — ein offizielles Dokument, das militärische Ziele und Ausgaben über mehrere Jahre festlegt — um ihr Verteidigungsziel zu sichern. Darauf weist die NZZ in einer am 17. Juli 2026 veröffentlichten Analyse hin. Das Thema wird kaum in der laufenden Debatte über die Finanzierung der Armee erörtert, obwohl die NZZ die Folgen als weitreichend einstuft.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das ist bekannt</h2>
<p>Die Schweiz sichert ihr Verteidigungsziel weder durch ein Gesetz noch durch einen Mehrjahresplan — ein offizielles Dokument, das militärische Ziele und Ausgaben über mehrere Jahre festlegt. Die NZZ weist darauf in einer Analyse hin, die am 17. Juli 2026 veröffentlicht wurde.</p>
<p>Diese Lücke wird in der aktuellen Debatte über die Armeefinanzierung kaum erörtert, obwohl die NZZ die Konsequenzen als weitreichend einstuft.</p>
<h2>Das bleibt unklar</h2>
<p>Die Analyse der NZZ identifiziert weitreichende Folgen dieses Mangels, ohne deren genaue Natur in den derzeit verfügbaren Informationen zu präzisieren. Es ist unklar, ob Reformen zu diesem Punkt geplant sind.</p>
<h3>Was versteht man unter einem Mehrjahresplan für die Armee?</h3>
<p>Ein Mehrjahresplan ist ein offizielles Dokument, das militärische Ziele und Finanzierungsniveaus über mehrere Jahre festlegt. Gemäss NZZ verfügt die Schweiz über kein solches Instrument.</p>
<h3>Warum wird das Fehlen eines rechtlichen Rahmens als problematisch einstuft?</h3>
<p>Die NZZ bewertet die Folgen dieses Mangels als weitreichend. Die genauen Details dieser Konsequenzen werden in den derzeit verfügbaren Informationen nicht ausführlich dargelegt.</p>
<h3>Wird dieses Thema in Schweizer Politikkreisen diskutiert?</h3>
<p>Gemäss NZZ nein: Die Frage wird in den laufenden Diskussionen über die Finanzierung der Schweizer Armee kaum angesprochen.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 05:46:10 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Schweizer Armee: Bundesrat will Drohnenbataillon aufbauen und Offiziere reduzieren</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/schweizer-armee-bundesrat-will-drohnenbataillon-aufbauen-off-vzf12a</link>
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      <description>Der Schweizer Bundesrat hat am 17. Juli 2026 neue Richtlinien veröffentlicht, um die Armee umzugestalten: Sie soll von einer Ausbildungsarmee in eine Einsatzarmee umgewandelt werden. Die Reform sieht vor, die Hierarchiestruktur zu straffen, die Zahl der höheren Offiziere zu reduzieren und ein Drohnenbataillon aufzubauen. Gleichzeitig kritisiert Bundesrat Guy Parmelin, Chef des Wirtschaftsdepartements, die Einsätze der Armee bei Sport- und Kulturveranstaltungen und offenbart damit Uneinigkeit innerhalb der Bundesregierung.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was man weiß</h2>
<p>Am 17. Juli 2026 enthüllt die Neue Zürcher Zeitung, dass der Schweizer Bundesrat die Schweizer Armee durch neue Richtlinien umgestalten will.</p>
<p>Ziel ist es, die Armee von einer Ausbildungsarmee – deren zentrale Mission die Ausbildung von Militärangehörigen ist – in eine Einsatzarmee umzuwandeln, die vorrangig auf Einsätze im Feld ausgerichtet ist.</p>
<h2>Strukturverschlankung und Reduzierung der höheren Offiziere</h2>
<p>Laut der NZZ sieht die Reform vor, die Armeestruktur zu straffen und die Zahl der höchstrangigen Offiziere zu reduzieren.</p>
<h2>Drohnenbataillon in Planung</h2>
<p>Der Bundesrat plant die Schaffung eines Drohnenbataillons innerhalb der Schweizer Armee.</p>
<h2>Interne Uneinigkeit über zivile Aufträge</h2>
<p>Guy Parmelin, Chef des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, kritisiert die Einsätze der Armee bei Sport- und Kulturveranstaltungen.</p>
<p>Ein offizieller Kommentar des Wirtschaftsdepartements enthüllt den umstrittenen Charakter dieser Missionen innerhalb des Bundesrats und offenbart eine Spannung zwischen Regierungsmitgliedern.</p>
<h2>Was noch unklar ist</h2>
<p>Der Zeitplan für die Umsetzung der Richtlinien, die Personalzahlen, die von der Reduzierung der höheren Offiziere betroffen sind, und die genauen Aufgaben des künftigen Drohnenbataillons sind noch nicht genau festgelegt.</p>
<h3>Was ist der Unterschied zwischen einer Ausbildungsarmee und einer Einsatzarmee?</h3>
<p>Eine Ausbildungsarmee organisiert ihre Aktivitäten um die Ausbildung ihrer Mitglieder. Eine Einsatzarmee ist vorrangig für Einsätze im Feld strukturiert. Der Bundesrat beabsichtigt, die Schweizer Armee auf dieses zweite Modell auszurichten.</p>
<h3>Warum ein Drohnenbataillon schaffen?</h3>
<p>Der Bundesrat plant diese Einheit als Teil der Reform zur Stärkung der Einsatzfähigkeit der Armee. Details zu ihrem Personal und ihren Aufgaben wurden noch nicht mitgeteilt.</p>
<h3>Warum kritisiert Guy Parmelin die Sport- und Kulturmissionen der Armee?</h3>
<p>Der Chef des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft ist der Ansicht, dass diese zivilen Einsätze nicht der Aufgabe einer Einsatzarmee entsprechen. Sein Departement hat diese Position durch einen offiziellen Kommentar zum Ausdruck gebracht und offenbart eine Spannung innerhalb der Bundesregierung.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 04:18:29 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Martial Courtet, ehemaliger Jurassier Regierungsrat: Nach seiner Nichtwiederwahl «Mir geht es ausgezeichnet»</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/martial-courtet-ehemaliger-jurassier-regierungsrat-nach-sein-ffwym1</link>
      <guid isPermaLink="true">https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/martial-courtet-ehemaliger-jurassier-regierungsrat-nach-sein-ffwym1</guid>
      <description>Sechs Monate, nachdem er die Jurassische Regierung verlassen hat, erklärt Martial Courtet, es geht ihm «ausgezeichnet». Der frühere Regierungsrat, der zehn Jahre lang die Ressorts Bildung, Kultur und Sport leitete, beschreibt einen Übergang, der eher von Erleichterung als von Leere geprägt ist. Er gewinnt freie Wochenenden und Zeit mit seinen Kindern zurück, die ihm eine ganze Dekade lang entgangen waren. Diese Aussagen wurden von Romaine Morard, Leiterin der Schweiz-Rubrik, in einer Le Temps-Serie über die Umgestaltung ehemaliger führender Politiker erfasst.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Sechs Monate nach seiner Nichtwiederwahl erklärt Martial Courtet, der zehn Jahre lang der Jurassischen Regierung angehörte, es geht ihm «ausgezeichnet», wie Le Temps berichtet.</p>
<p>Der ehemalige Regierungsrat, verantwortlich für die Ressorts Bildung, Kultur und Sport, sagt, er empfinde eher Erleichterung als Leere am Ende seiner Amtszeit. Er führt dieses Gefühl auf den angespannten Verlauf seiner letzten Wahlkampagne zurück, behauptet aber, die Ausübung des Amtes geliebt zu haben.</p>
<h2>Ein Jahrzehnt ohne freie Wochenenden</h2>
<p>Courtet beschreibt das Amt des Regierungsrats als «furchtbar zeitraubend»: In zehn Jahren hatte er kein einziges freies Wochenende.</p>
<p>Seine Ressorts Bildung, Kultur und Sport führten zu zahlreichen Anfragen an Samstagen und Sonntagen. Die Kultur des direkten Kontakts, die nach seiner Aussage dem Kanton Jura eigen ist, verschärfte diesen ständigen öffentlichen Druck noch.</p>
<blockquote><p>furchtbar zeitraubend</p><cite>Martial Courtet zur Beschreibung des Regierungsamts, Le Temps, 16. Juli 2026</cite></blockquote>
<h2>Was sich seit seinem Ausscheiden aus der Regierung geändert hat</h2>
<p>Seit er die kantonale Exekutive verlassen hat, gewinnt Courtet freie Wochenenden und eine bessere Lebensqualität mit seinen Kindern zurück, die ihm zehn Jahre lang entgangen waren.</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Dieses Porträt ist Teil einer Serie, die Le Temps der Umgestaltung ehemaliger Staatsräte oder Nationalräte nach einem bedeutenden Mandat widmet. Fünf Persönlichkeiten wurden für diese von Romaine Morard verfasste Serie interviewt, der Leiterin der Schweiz-Rubrik der welschen Tageszeitung. Das Interview mit Martial Courtet wurde am 16. Juli 2026 veröffentlicht.</p>
<h2>Was bleibt offen</h2>
<p>In dem von Le Temps veröffentlichten Interview werden die beruflichen oder politischen Projekte, die Martial Courtet für seine weitere Laufbahn plant, nicht erwähnt.</p>
<h3>Wer ist Martial Courtet?</h3>
<p>Martial Courtet war zehn Jahre lang Mitglied der Jurassischen Regierung und für die Ressorts Bildung, Kultur und Sport verantwortlich. Er wurde bei seiner letzten Wahlkampagne nicht wiedergewählt.</p>
<h3>Warum empfindet er Erleichterung statt Leere?</h3>
<p>Nach seinen eigenen Aussagen gegenüber Le Temps erklärt der angespannte Verlauf seiner letzten Wahlkampagne dieses Gefühl, obwohl er behauptet, das Amt geliebt zu haben.</p>
<h3>Was lastete am stärksten auf ihm bei seiner Tätigkeit?</h3>
<p>Er beschreibt das Amt als «furchtbar zeitraubend» und betont, dass er in zehn Jahren wegen der Anfragen im Zusammenhang mit seinen Ressorts Bildung, Kultur und Sport kein einziges freies Wochenende hatte.</p>
<h3>Was hat er seit seinem Ausscheiden aus der Regierung wiedergewonnen?</h3>
<p>Freie Wochenenden und eine bessere Lebensqualität mit seinen Kindern, die ihm zehn Jahre lang entgangen waren.</p>
<h3>In welchem Rahmen wurde dieses Interview veröffentlicht?</h3>
<p>Es ist Teil einer Le Temps-Serie über die Umgestaltung ehemaliger führender Schweizer Politiker, in der fünf Persönlichkeiten von Romaine Morard befragt wurden.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 20:16:46 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Kulturagenda vom 16. Juli 2026: Sylvia Sleigh, Charmey Paper Art und Katch Impro auf dem Programm</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/kulturagenda-vom-16-juli-2026-sylvia-sleigh-charmey-paper-ar-iz0ib9</link>
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      <description>Le Temps veröffentlicht am 16. Juli 2026 sein wöchentliches interaktives Kulturprogramm mit filterbaren Empfehlungen nach Kanton und Veranstaltungstyp. Drei Veranstaltungen werden besonders hervorgehoben: die Ausstellung «Sylvia Sleigh» im Musée Rath in Genf, Charmey Paper Art – das regionale Kunstmuseum von Val-de-Charmey im Kanton Freiburg – und das Katch Impro Festival in Neuenburg. Das Kulturprogramm wird jeden Donnerstag auf letemps.ch veröffentlicht.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste zusammengefasst</h2>
<p>Jeden Donnerstag veröffentlicht Le Temps auf letemps.ch ein interaktives Kulturprogramm, das nach Kanton und Veranstaltungstyp filterbar ist: Ausstellungen, Konzerte, Theater und Kino.</p>
<p>Die Ausgabe vom 16. Juli 2026 hebt drei Veranstaltungen in den Kantonen Freiburg, Neuenburg und Genf hervor.</p>
<h2>Empfohlene Veranstaltungen</h2>
<p>In Genf empfiehlt das Kulturprogramm die Ausstellung «Sylvia Sleigh» im Musée Rath. Dieses Schweizer Museum beherbergte die öffentlichen Sammlungen der Stadt bis zur Eröffnung des Museums für Kunst und Geschichte Genf im Jahr 1910.</p>
<p>Im Kanton Freiburg ist Charmey Paper Art – das regionale Kunstmuseum der Gemeinde Val-de-Charmey – unter den Empfehlungen der Woche zu finden.</p>
<p>In Neuenburg ist das Katch Impro Festival ebenfalls in der Auswahl enthalten.</p>
<h2>Offene Fragen</h2>
<p>Keine bestätigten Informationen zur genauen Natur des Katch Impro Festivals – detailliertes Programm, genaue Termine, beteiligte Künstler – sind in den konsultierten Quellen verfügbar.</p>
<h3>Wie kann ich auf das Kulturprogramm von Le Temps zugreifen?</h3>
<p>Das Programm wird jeden Donnerstag auf letemps.ch veröffentlicht. Ein Abonnement kostet CHF 9.– im ersten Monat.</p>
<h3>In welchen Kantonen werden Unternehmungen vom 16. Juli 2026 angeboten?</h3>
<p>Die Ausgabe vom 16. Juli 2026 bietet Unternehmungen in den Kantonen Freiburg (Charmey Paper Art), Neuenburg (Katch Impro Festival) und Genf (Ausstellung Sylvia Sleigh im Musée Rath) an.</p>
<h3>Was ist das Musée Rath in Genf?</h3>
<p>Das Musée Rath ist ein Schweizer Museum in Genf. Es beherbergte die öffentlichen Sammlungen der Stadt bis zur Eröffnung des Museums für Kunst und Geschichte Genf im Jahr 1910.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 18:02:25 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>EGMR: Häftlinge haben das Recht auf rein vegane Ernährung</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/egmr-haftlinge-haben-recht-rein-vegane-ernahrung-l1wqxc</link>
      <guid isPermaLink="true">https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/egmr-haftlinge-haben-recht-rein-vegane-ernahrung-l1wqxc</guid>
      <description>Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) mit Sitz in Straßburg hat entschieden, dass Häftlinge das Recht auf rein vegane Ernährung haben. Zwei Männer haben vor dem Gerichtshof Erfolg gehabt, nachdem sie während ihrer Haft keine rein veganen Mahlzeiten erhalten hatten – der eine im Gefängnis, der andere in einer psychiatrischen Einrichtung. Mehrere Details des Falls, darunter der betroffene Staat und das genaue Urteilsdatum, sind noch nicht verfügbar.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das ist bekannt</h2>
<p>Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR), mit Sitz in Straßburg, hat ein Urteil gefällt, das Häftlingen das Recht auf rein vegane Ernährung bestätigt.</p>
<p>Zwei Männer haben vor dem Gerichtshof Erfolg gehabt, wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet. Sie hatten während ihrer Haft keine rein vegane Nahrung erhalten – der eine im Gefängnis, der andere in einer psychiatrischen Einrichtung.</p>
<h2>Das bleibt unklar</h2>
<p>Die verfügbaren Quellen geben weder die Nationalität der Antragsteller noch den betroffenen Staat oder das genaue Urteilsdatum an.</p>
<p>Ein Teil der gesammelten Informationen schien sich auf einen anderen Fall zu beziehen, der keinen Zusammenhang mit dem Recht auf vegane Ernährung hat. Diese Elemente wurden aus Mangel an Bestätigung ausgeschlossen.</p>
<h2>FAQ</h2>
<h3>Was hat der EGMR in diesem Urteil entschieden?</h3>
<p>Der Gerichtshof hat entschieden, dass Häftlinge das Recht auf rein vegane Ernährung haben. Das Urteil folgte aus den Rechtsbehelfen zweier Männer, die während ihrer Haft keine rein veganen Mahlzeiten erhalten hatten.</p>
<h3>Wer waren die Antragsteller?</h3>
<p>Zwei Männer, einer war in einem Gefängnis inhaftiert, der andere in einer psychiatrischen Einrichtung. Beide hatten während ihrer Inhaftierung keine rein vegane Ernährung erhalten.</p>
<h3>Was bleibt in diesem Urteil noch zu klären?</h3>
<p>Die verfügbaren Quellen geben weder die Nationalität der Antragsteller noch den betroffenen Staat, das genaue Urteilsdatum noch die Artikel der Konvention an, auf die sich der Gerichtshof stützte.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 16:48:34 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Marokko: Ein ehemaliger Geheimdienst-Agent bestätigt die vierjährige Nutzung von Pegasus</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/marokko-ehemaliger-geheimdienst-agent-bestatigt-vierjahrige-llqsh9</link>
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      <description>Ein ehemaliger Mitarbeiter der DGST, des marokkanischen Geheimdiensts, bestätigt, dass Marokko das Spionageprogramm Pegasus ab 2017 vier Jahre lang einsetzte. Ziele waren Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, französische Politiker und spanische Regierungsmitglieder. Die Enthüllungen wurden am 16. Juli 2026 von einem Konsortium aus 14 Medien veröffentlicht, koordiniert von Forbidden Stories und unterstützt von Amnesty International. Marokko bestreitet, Pegasus gegen kritische Stimmen verwendet zu haben.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ein ehemaliger Mitarbeiter der DGST – Directorate General for Territorial Surveillance, des marokkanischen Geheimdienstes – hat bestätigt, dass Marokko das Spionageprogramm Pegasus ab 2017 vier Jahre lang nutzte. Diese Enthüllungen wurden am 16. Juli 2026 von einem Konsortium von 14 Medien veröffentlicht, das von Forbidden Stories – einer Plattform für bedrohte Journalisten, gegründet im November 2017 von Laurent Richard und unterstützt von Reporters ohne Grenzen – koordiniert wurde, mit Unterstützung von Amnesty International.</p>
<h2>Das Wichtigste im Überblick</h2>
<p>Pegasus ist ein Spionageprogramm, das für die Infiltration von Smartphones unter iOS und Android entwickelt wurde und ab 2013 von dem israelischen Unternehmen NSO Group vermarktet wird. Eine technische Demonstration fand 2017 in Rabat statt, woraufhin Marokko begann, das Programm einzusetzen.</p>
<p>Die Software wurde dem Bericht zufolge ohne direkte kommerzielle Transaktion beschafft: Die Vereinigten Arabischen Emirate sollen sie Marokko als Geschenk überlassen haben.</p>
<p>Die identifizierten Ziele umfassen Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, französische Politiker und Mitglieder der spanischen Regierung.</p>
<p>Pegasus war nicht das einzige Überwachungsinstrument. Die marokkanischen Dienste setzten auch Abhörwanzen und manipulierte Telefone ein, um kritische Stimmen zu verfolgen.</p>
<p>Marokko bestreitet, Pegasus gegen kritische Stimmen eingesetzt zu haben.</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Das Projekt Pegasus ist eine internationale journalistische Untersuchung, deren erste Enthüllungen im Juli 2021 zeigten, dass elf Staaten mit diesem Spionageprogramm Journalisten, politische Gegner und Menschenrechtsaktivisten überwacht hatten. Diese Untersuchung wurde von Forbidden Stories und Amnesty International koordiniert.</p>
<p>Die darauf folgende gerichtliche Untersuchung läuft fünf Jahre später noch immer, ein Zeichen dafür, dass die Strafverfahren trotz der technischen Beweise, die die Labors von Amnesty International gesammelt haben, nur langsam voranschreiten.</p>
<h2>Chronologie</h2>
<ul><li><strong>November 2017</strong> Gründung von Forbidden Stories durch Laurent Richard mit Unterstützung von Reporters ohne Grenzen.</li><li><strong>2017</strong> Technische Demonstration von Pegasus in Rabat. Marokko erhält die Software als Geschenk von den Vereinigten Arabischen Emiraten und beginnt mit dem Einsatz. Ziele sind unter anderem Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, französische Politiker und spanische Regierungsmitglieder.</li><li><strong>2017–2021</strong> Einsatz von Pegasus über vier Jahre. Parallel nutzen marokkanische Dienste auch Abhörwanzen und manipulierte Telefone. Spuren werden bis in die Schweiz gefunden.</li><li><strong>Juli 2021</strong> Erste Enthüllungen des Pegasus-Projekts, koordiniert von Forbidden Stories und Amnesty International. Marokko bestreitet jeden Einsatz der Software gegen kritische Stimmen. Gerichtliche Untersuchungen werden in mehreren Ländern eingeleitet.</li><li><strong>16. Juli 2026</strong> Ein Konsortium von 14 Medien veröffentlicht neue Enthüllungen, einschließlich des Zeugnisses eines ehemaligen DGST-Agenten, der Marokkos Pegasus-Einsatz bestätigt.</li></ul>
<ul><li>4 Jahre — Dauer des Pegasus-Einsatzes durch Marokko ab 2017, laut Zeugnis des ehemaligen DGST-Agenten</li><li>14 — Anzahl der Medien im Konsortium, das die Enthüllungen am 16. Juli 2026 veröffentlichte</li></ul>
<h2>Und in der Schweiz?</h2>
<p>Der Einsatz von Pegasus durch Marokko hinterließ nach Angaben des Konsortiums auch Spuren in der Schweiz.</p>
<h2>Was bleibt unklar</h2>
<p>Die Identität des ehemaligen DGST-Agenten wurde nicht offengelegt. Die genaue Anzahl der überwachten Personen und die präzise Natur der in der Schweiz gefundenen Spuren werden in den verfügbaren Informationen nicht spezifiziert. Darüber hinaus verweist die verifizierte Definition des Begriffs "Pegasus" im Referenzsystem auf einen anderen Sachverhalt (eine normandische Brücke); die in diesem Artikel verwendeten Informationen über die Spionage-Software stammen aus dem auf Wikipedia gesichteten historischen Kontext.</p>
<h3>Was ist das Spionageprogramm Pegasus?</h3>
<p>Pegasus ist ein Spionageprogramm, das für die Infiltration von Smartphones unter iOS und Android entwickelt wurde und ab 2013 von dem israelischen Unternehmen NSO Group vermarktet wird. Die ersten Spuren seiner Einsätze wurden 2016 entdeckt.</p>
<h3>Wie beschaffte Marokko Pegasus?</h3>
<p>Laut den Konsortium-Enthüllungen sollen die Vereinigten Arabischen Emirate die Software Marokko als Geschenk überlassen haben, ohne dass eine direkte kommerzielle Transaktion mit NSO Group stattfand.</p>
<h3>Wer waren die Ziele von Pegasus in Marokko?</h3>
<p>Die identifizierten Ziele umfassen Journalisten, Menschenrechtsaktivisten, französische Politiker und Mitglieder der spanischen Regierung.</p>
<h3>Was ist Forbidden Stories?</h3>
<p>Forbidden Stories ist eine Plattform der Journalistenvereinigung Freedom Voices Network, gegründet im November 2017 von Laurent Richard und unterstützt von Reporters ohne Grenzen. Sie ermöglicht bedrohten Journalisten, ihre Informationen in Sicherheit zu bringen und ihre Arbeit zu verfolgen.</p>
<h3>Welchen Stand hat die gerichtliche Untersuchung zum Pegasus-Projekt?</h3>
<p>Die gerichtliche Untersuchung läuft fünf Jahre nach den ersten Enthüllungen von 2021 noch immer. Die Strafverfahren schreiten trotz der technischen Beweise, die von Amnesty International gesammelt wurden, nur langsam voran.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 06:30:39 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Virginie Rebetez exhumiert ihre Großeltern und macht daraus ein Kunstwerk im Photoforum Biel</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/virginie-rebetez-exhumiert-ihre-groeltern-macht-daraus-kunst-0g3kkj</link>
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      <description>Die Schweizer Fotografin Virginie Rebetez präsentiert »La Rencontre« im Photoforum Biel, einem Kulturzentrum, das sich insbesondere der zeitgenössischen Fotografie widmet. Das Kunstwerk entstand durch die Exhumierung ihrer Großeltern René und Simone Rebetez in Courrendlin im Jura. 2025 waren ihre Grabkonzessionen – temporäre Besitzrechte für einen Friedhofsplatz – abgelaufen, was eine unmittelbare Einebnung ihrer Gräber bedeutete. Rebetez schlug ihrer Familie vor, an der Exhumierung teilzunehmen und diese in ein Kunstwerk umzuwandeln. Die Ausstellung zeigt auch ihre Fotoserie von 2020 über den Suizid ihres Urgroßonkels.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste im Überblick</h2>
<p>Nach Angaben von Le Temps präsentiert die Schweizer Fotografin Virginie Rebetez »La Rencontre« im Photoforum Biel, einem Kulturzentrum in der Stadt Biel. Das Kunstwerk entstand aus der Exhumierung ihrer Großeltern René und Simone Rebetez.</p>
<p>2025 erfuhr Rebetez, dass die Grabkonzessionen ihrer Großeltern in Courrendlin (Jura) abgelaufen waren. Eine Grabkonzession ist ein Recht, das eine Familie von der Gemeinde erhält, um einen Platz auf einem Friedhof für einen bestimmten Zeitraum zu nutzen. Ohne Verlängerung kann die Gemeinde das Grab einebnen.</p>
<p>Rebetez schlug ihrer Familie vor, an der Exhumierung der Leichen teilzunehmen und diesen Prozess zum Kern eines neuen Kunstwerks zu machen.</p>
<p>Die Ausstellung zeigt auch »Vous trouverez mon corps au petit port« (2020), eine Fotoserie über den Suizid ihres Urgroßonkels.</p>
<h2>Kontext</h2>
<p>Virginie Rebetez arbeitet seit etwa zwanzig Jahren zu Themen wie Tod und Erinnerung an Verstorbene. Das Werk »Vous trouverez mon corps au petit port« (2020) über den Suizid ihres Urgroßonkels folgt derselben persönlichen und dokumentarischen Herangehensweise.</p>
<p>Auf Schweizer Friedhöfen erfolgt die Einebnung eines Grabes nach Ablauf der Konzession. Grabdenkmäler werden entfernt und die Erde umgegraben, wodurch jede sichtbare Verbindung zwischen Verstorbenen und Lebenden ausgelöscht wird.</p>
<h2>Zeitstrahl</h2>
<ul><li><strong>Um 2006</strong> Virginie Rebetez beginnt ihre künstlerische Arbeit zu Themen wie Tod und Erinnerung an Verstorbene.</li><li><strong>2020</strong> Entstehung von »Vous trouverez mon corps au petit port«, einer Fotoserie über den Suizid des Urgroßonkels von Rebetez.</li><li><strong>2025</strong> Rebetez erfährt vom Ablauf der Grabkonzessionen ihrer Großeltern in Courrendlin (Jura) und schlägt ihrer Familie vor, an der Exhumierung teilzunehmen, die zu »La Rencontre« wird.</li><li><strong>2025–2026</strong> Präsentation von »La Rencontre« und »Vous trouverez mon corps au petit port« im Photoforum Biel.</li></ul>
<h2>Offene Fragen</h2>
<p>Die verfügbaren Informationen geben keine genauen Daten für die Eröffnung und das Ende der Ausstellung im Photoforum Biel an.</p>
<h3>Was ist »La Rencontre« von Virginie Rebetez?</h3>
<p>»La Rencontre« ist ein fotografisches Kunstwerk, das aus der Exhumierung von René und Simone Rebetez in Courrendlin (Jura) nach Ablauf ihrer Grabkonzessionen 2025 entstand. Es wird im Photoforum Biel gezeigt.</p>
<h3>Was ist eine Grabkonzession?</h3>
<p>Ein von einer Gemeinde gewährtes Recht für eine Familie, einen Platz auf einem Friedhof für einen bestimmten Zeitraum zu nutzen. Ohne Verlängerung bei Ablauf kann die Gemeinde das Grab einebnen: Denkmäler werden entfernt und die Erde umgegraben.</p>
<h3>Was ist das Photoforum Biel?</h3>
<p>Das Photoforum Biel ist ein Kulturzentrum in der Schweizer Stadt Biel, das das Kunsthaus Biel (KBCB), das Photoforum, das Filmpodium und Espace Libre vereint. Das Photoforum ist der Bereich, der der zeitgenössischen Fotografie gewidmet ist.</p>
<h3>Welches andere Kunstwerk wird in dieser Ausstellung gezeigt?</h3>
<p>»Vous trouverez mon corps au petit port« (2020), eine Fotoserie von Rebetez über den Suizid ihres Urgroßonkels, wird ebenfalls im Photoforum Biel in derselben Ausstellung präsentiert.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 15:37:19 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Vitaa eröffnet die 11. Ausgabe von Sion unter den Sternen am 16. Juli 2026</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/vitaa-eroffnet-11-ausgabe-sion-unter-den-sternen-16-juli-202-18dy9v</link>
      <guid isPermaLink="true">https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/vitaa-eroffnet-11-ausgabe-sion-unter-den-sternen-16-juli-202-18dy9v</guid>
      <description>Vitaa, französische Singer-Songwriterin mit 3 Millionen verkauften Alben, tritt am 16. Juli 2026 zum ersten Mal auf der Bühne von Sion unter den Sternen auf. Sie eröffnet die 11. Ausgabe dieses Open-Air-Musikfestivals, das auf der Tourbillon-Ebene in Sion im Kanton Wallis stattfindet. Die 1983 in Mulhouse geborene Künstlerin, deren bürgerlicher Name Charlotte Gonin ist, wird diese Wallis-Bühne zum ersten Mal betreten.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Vitaa, französische Singer-Songwriterin und Autorin, als Charlotte Gonin 1983 in Mulhouse geboren, eröffnet die 11. Ausgabe von Sion unter den Sternen am 16. Juli 2026. Laut 24heures.ch tritt die Künstlerin zum ersten Mal auf dieser Bühne auf.</p>
<p>Sion unter den Sternen ist ein Open-Air-Musikfestival auf der Tourbillon-Ebene in Sion im Kanton Wallis in der Schweiz.</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Vitaa hat 3 Millionen Alben während ihrer Karriere verkauft, eine Zahl, die anlässlich ihres Besuchs in Sion hervorgehoben wird.</p>
<ul><li>3 Millionen — Von Vitaa während ihrer Karriere verkaufte Alben</li><li>11 — Ausgabennummer des Festivals Sion unter den Sternen 2026</li></ul>
<h2>Was unklar bleibt</h2>
<p>Das Gründungsjahr des Festivals Sion unter den Sternen konnte unabhängig nicht bestätigt werden.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Wer ist Vitaa?</h3>
<p>Vitaa, mit bürgerlichem Namen Charlotte Gonin, ist eine französische Singer-Songwriterin, geboren am 14. März 1983 in Mulhouse (Haut-Rhin). Sie hat 3 Millionen Alben während ihrer Karriere verkauft.</p>
<h3>Was ist Sion unter den Sternen?</h3>
<p>Sion unter den Sternen ist ein Open-Air-Musikfestival auf der Tourbillon-Ebene in Sion im Kanton Wallis in der Schweiz. Es findet 2026 in seiner 11. Ausgabe statt.</p>
<h3>Wann findet das Konzert von Vitaa in Sion statt?</h3>
<p>Vitaa tritt am 16. Juli 2026 zum Eröffnungsabend der 11. Ausgabe des Festivals Sion unter den Sternen auf.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 13:21:52 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Dufourspitze: Polnische Bergsteigerin stürzt tödlich ab – 33-Jährige auf 4600 Metern</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/dufourspitze-polnische-bergsteigerin-sturzt-todlich-ab-33-ja-49w6r3</link>
      <guid isPermaLink="true">https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/dufourspitze-polnische-bergsteigerin-sturzt-todlich-ab-33-ja-49w6r3</guid>
      <description>Eine 33-jährige polnische Bergsteigerin ist am 14. Juli 2026 nach einem Sturz auf der Dufourspitze, dem höchsten Berg der Schweiz, in der Region Zermatt (Wallis) gestorben. Der Sturz ereignete sich während des Abstiegs vom Gipfel in einer Höhe von etwa 4600 Metern. Ein Hubschrauber von Air Zermatt kam zum Einsatz, aber die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände zu klären. Einen Tag zuvor waren zwei weitere Bergsteiger am Matterhorn gestorben, was die Todesfälle in der Region innerhalb von zwei Tagen auf insgesamt drei erhöhte.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Am 14. Juli 2026 ist eine 33-jährige polnische Bergsteigerin nach einem Sturz auf der Dufourspitze in der Region Zermatt (Wallis) gestorben. Nach Angaben von 24heures.ch und der Tribune de Genève ereignete sich der Sturz während des Abstiegs vom Gipfel in einer Höhe von etwa 4600 Metern.</p>
<p>Die Bergsteigerin war mit einem zweiten Bergsteiger unterwegs, als sie in die Tiefe stürzte. Der zweite Bergsteiger konnte die Rettungskräfte alarmieren.</p>
<p>Ein Hubschrauber von Air Zermatt, ein Walliser Unternehmen spezialisiert auf Bergungsflüge in der Hochgebirgsregion, wurde von der OCVS 144 – der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation, Notrufzentrale des Kantons Wallis (Notrufnummer für medizinische Notfälle: 144) – angefordert. Bei ihrer Ankunft vor Ort konnten die Rettungskräfte nur noch den Tod der Bergsteigerin feststellen.</p>
<p>Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären. Die Ursachen des Sturzes bleiben nach Angaben der Walliser Kantonspolizei zu ermitteln.</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Die Dufourspitze ist mit 4634 Metern Höhe der höchste Berg der Schweiz und der neunthöchste Berg Europas. Sie gehört zum Monte-Rosa-Massiv, auf der Gemeinde Zermatt, an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien.</p>
<p>Dieser Unfall ereignete sich einen Tag nach einer anderen Tragödie in der gleichen Region. Am 13. Juli 2026 waren zwei Bergsteiger am Matterhorn, wiederum in der Umgebung von Zermatt, ums Leben gekommen. Innerhalb von zwei Tagen starben somit drei Personen beim Bergsteigen in diesem Alpengebiet.</p>
<h2>Chronologie</h2>
<ul><li><strong>13. Juli 2026</strong> Zwei Bergsteiger sterben am Matterhorn in der Region Zermatt (Wallis).</li><li><strong>14. Juli 2026 – Nachmittag</strong> Eine 33-jährige polnische Bergsteigerin und ein zweiter Bergsteiger steigen vom Gipfel der Dufourspitze ab. Die polnische Bergsteigerin stürzt in einer Höhe von etwa 4600 Metern ab und kommt ums Leben. Der zweite Bergsteiger alarmiert die Rettungskräfte.</li><li><strong>14. Juli 2026 – Rettungseinsatz</strong> Ein Hubschrauber von Air Zermatt, angefordert von der OCVS 144, wird zum Unfallort entsandt. Die Rettungskräfte können nur noch den Tod feststellen.</li><li><strong>14. Juli 2026 – Anschließend</strong> Die Staatsanwaltschaft leitet eine Untersuchung ein, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären.</li></ul>
<h2>Die Zahlen</h2>
<ul><li>4634 m — Höhe der Dufourspitze, höchster Berg der Schweiz</li><li>~4600 m — Ungefähre Höhe des tödlichen Sturzes während des Abstiegs vom Gipfel</li><li>3 — Bergsteiger, die in der Region Zermatt in zwei Tagen gestorben sind (13.–14. Juli 2026)</li></ul>
<h2>Was noch unklar ist</h2>
<p>Die genauen Ursachen des Sturzes waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels nicht bekannt. Die von der Staatsanwaltschaft eingeleitete Untersuchung soll die genauen Umstände des Unfalls klären.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Was ist die Dufourspitze?</h3>
<p>Die Dufourspitze ist mit 4634 Metern Höhe der höchste Berg der Schweiz. Sie ist Teil des Monte-Rosa-Massivs auf der Gemeinde Zermatt an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien. Sie ist auch der neunthöchste Berg Europas.</p>
<h3>Was ist Air Zermatt?</h3>
<p>Air Zermatt ist ein Schweizer Unternehmen für Rettungsflüge und Hubschraubertransporte mit Sitz im Wallis. Es führt Notrettungseinsätze in der Hochgebirgsregion der Walliser Alpen durch, insbesondere rund um das Matterhorn und das Monte-Rosa-Massiv.</p>
<h3>Wurde eine Ermittlung eingeleitet?</h3>
<p>Ja. Die Staatsanwaltschaft hat eine Ermittlung eingeleitet, um die genauen Umstände des Sturzes zu klären. Die Ursachen bleiben nach Angaben der Walliser Kantonspolizei zu ermitteln.</p>
<h3>Gab es kürzlich andere tödliche Unfälle in der Region?</h3>
<p>Ja. Am 13. Juli 2026, einen Tag vor dem Unfall auf der Dufourspitze, waren zwei Bergsteiger am Matterhorn in der gleichen Region Zermatt ums Leben gekommen. Innerhalb von zwei Tagen starben somit drei Personen beim Bergsteigen in diesem Gebiet.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 11:06:22 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Brand von Crans-Montana: Lombardei versucht, sich in Schweizer Strafverfahren einzumischen</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/brand-crans-montana-lombardei-versucht-sich-schweizer-strafv-ses6sl</link>
      <guid isPermaLink="true">https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/brand-crans-montana-lombardei-versucht-sich-schweizer-strafv-ses6sl</guid>
      <description>Die Lombardei versucht sich als Klägerin in die Strafermittlungen zum Brand des Constellation-Lokals in Crans-Montana vom 1. Januar einzumischen. Vertreten durch den Tessiner Anwalt Paolo Bernasconi, beruft sich die Lombardei auf Opfer aus der Region und auf elf Patienten, die im Mailänder Krankenhaus Niguardia behandelt wurden. Die Italienische Republik hatte bereits Ende April einen ähnlichen Antrag auf Anerkennung als Klägerin bei der Walliser Staatsanwaltschaft eingereicht, der bis zum 15. Juli 2026 noch nicht beantwortet worden war. Mehrere Juristen vertreten die Ansicht, dass Schweizer Recht eine solche Zulassung sehr unwahrscheinlich macht.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Bekannte</h2>
<p>Dem Nachrichtenmagazin Le Temps zufolge hat die italienische Region Lombardei den Tessiner Anwalt Paolo Bernasconi mandatiert, um sich als Klägerin — das heißt um das Recht zu erhalten, an den Ermittlungen und der Feststellung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit teilzunehmen — im Verfahren nach dem Brand des Lokals Le Constellation in Crans-Montana vom 1. Januar zu beteiligen.</p>
<p>Die Lombardei will verstehen, was sie als «Katastrophe» bezeichnet, und Schadensersatz für die finanziellen und immateriellen Schäden erhalten, die «die lombardische Institution und Gemeinschaft» erlitten haben.</p>
<p>Zur Begründung ihrer Schritte beruft sich die Region auf das Vorhandensein von Opfern aus der Lombardei und auf die Behandlung von elf Patienten im Mailänder Krankenhaus Niguardia.</p>
<h2>Das Strafverfahren in der Schweiz</h2>
<p>Das Schweizer Strafprozessgesetzbuch beschränkt den Status eines Geschädigten — die formale Anerkennung als direktes Opfer einer Straftat — auf Personen, deren Rechte «direkt» durch die Straftat verletzt wurden. Geschwister von Opfern des Brands wurde dieser Status daher verweigert.</p>
<p>Die Italienische Republik hatte einen ähnlichen Antrag auf Anerkennung als Klägerin Ende April an die Walliser Staatsanwaltschaft eingereicht. Bis zum 15. Juli 2026 war dieser Antrag noch nicht entschieden. Italien wird in diesem Verfahren durch Anwalt Romain Jordan vertreten.</p>
<h2>Zeitablauf</h2>
<ul><li><strong>1. Januar 2026</strong> Brand des Lokals Le Constellation in Crans-Montana.</li><li><strong>Ende April 2026</strong> Die Italienische Republik stellt einen Antrag auf Anerkennung als Klägerin bei der Walliser Staatsanwaltschaft ein.</li><li><strong>15. Juli 2026</strong> Der italienische Antrag wurde noch nicht entschieden. Die Lombardei mandatiert Paolo Bernasconi für einen ähnlichen Schritt.</li></ul>
<h2>Was bleibt unsicher</h2>
<p>Mehrere befragte Juristen zweifeln stark daran, dass die Lombardei als Klägerin nach Schweizer Recht zugelassen wird.</p>
<p>Paolo Bernasconi könnte daher versuchen, für die Lombardei den Status einer «interessierten Dritten» zu erreichen — eine Position, die es ihr ermöglichen würde, den Verlauf der Ermittlungen zu verfolgen, ohne formell als Klägerin anerkannt zu werden.</p>
<h3>Warum will die Lombardei in das Schweizer Strafverfahren eintreten?</h3>
<p>Die Lombardei beruft sich auf das Vorhandensein von Opfern aus der Region und auf die Behandlung von elf Patienten im Mailänder Krankenhaus Niguardia. Sie möchte an der Feststellung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit teilnehmen und Schadensersatz für die Schäden erhalten, die die lombardische Gemeinschaft erlitten hat.</p>
<h3>Hat die Lombardei Chancen, als Klägerin anerkannt zu werden?</h3>
<p>Mehrere befragte Juristen erachten dies als sehr unwahrscheinlich. Das Schweizer Recht reserviert diesen Status für Personen, deren Rechte direkt durch die Straftat verletzt wurden. Sogar Geschwister von Opfern wurde dieser Status verweigert.</p>
<h3>Welche Alternative könnte die Lombardei in Betracht ziehen?</h3>
<p>Der Anwalt Paolo Bernasconi könnte versuchen, für die Lombardei den Status einer «interessierten Dritten» zu erreichen, was es ihr ermöglichen würde, die Ermittlungen zu verfolgen, ohne formell als Klägerin anerkannt zu werden.</p>
<h3>Ist auch Italien in das Verfahren involviert?</h3>
<p>Ja. Die Italienische Republik, vertreten durch Anwalt Romain Jordan, hatte Ende April einen ähnlichen Antrag auf Anerkennung als Klägerin bei der Walliser Staatsanwaltschaft eingereicht. Bis zum 15. Juli 2026 war dieser Antrag noch nicht entschieden.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 05:24:23 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Anschlag von Nizza: Geheime Exfiltrierung von Malia Obama zehn Jahre später enthüllt</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/anschlag-nizza-geheime-exfiltrierung-malia-obama-zehn-jahre-zxg48h</link>
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      <description>Am 14. Juli 2016 um 22:34 Uhr raste Mohamed Lahouaiej Bouhlel in einem 19-Tonnen-Lastwagen in die Menschenmenge auf der Promenade des Anglais in Nizza. Der Anschlag forderte 86 Todesfälle und über 450 Verletzte. An jenem Abend weilte Malia Obama, die älteste Tochter des amerikanischen Präsidenten Barack Obama, anlässlich ihres 18. Geburtstags in einem Hotel in Antibes, etwa zwanzig Kilometer vom Anschlagsort entfernt. Nach Angaben von 24heures.ch und tdg.ch wurde sie in den Stunden nach dem Anschlag heimlich exfiltriert – eine Operation, die zehn Jahre lang unter Verschluss blieb. Am 15. Juli sollen drei verdächtige Personen versucht haben, in ihr Hotel einzudringen.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Bekannte</h2>
<p>Am 14. Juli 2016 um 22:34 Uhr raste Mohamed Lahouaiej Bouhlel, ein 31-jähriger Tunesier, in einem 19-Tonnen-Lastwagen in die Menschenmenge auf der Promenade des Anglais in Nizza, die sich dort zum Feuerwerk des Nationalfeiertags versammelt hatte. Der Anschlag führte zu 86 Todesfällen und über 450 Verletzten.</p>
<p>Am selben Abend weilte laut 24heures.ch und tdg.ch Malia Obama – die älteste Tochter des amerikanischen Präsidenten Barack Obama – in einem Hotel in Antibes, um ihren 18. Geburtstag zu feiern. Antibes liegt etwa zwanzig Kilometer von Nizza entfernt.</p>
<p>In den Stunden nach dem Anschlag soll Malia Obama heimlich exfiltriert worden sein – das heißt, von ihren Schutzbeamten diskret aus der Zone gebracht. Die Operation soll damals geheim gehalten worden sein und hätte zu jener Zeit keine mediale Berichterstattung erfahren.</p>
<p>Am 15. Juli 2016 sollen nach denselben Quellen drei verdächtige Personen versucht haben, in das Hotel in Antibes einzudringen, in dem sie sich aufhielt.</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Die Promenade des Anglais ist eine Strandpromenade in Nizza, die sich am Meer entlang zieht und die Bucht der Engel überblickt. Ihre Geschichte ist eng mit der Entstehung des internationalen Tourismus verbunden und macht sie zu einer der berühmtesten Straßen der Welt.</p>
<p>Als Tochter des amerikanischen Präsidenten genoss Malia Obama den Schutz des Secret Service (USSS), des amerikanischen Bundesdienstes, der für die Sicherheit des Präsidenten und seiner Familie zuständig ist. Dieser Dienst bietet permanenten Personalschutz, einschließlich bei privaten Aufenthalten im Ausland.</p>
<h2>Zeitleiste</h2>
<ul><li><strong>14. Juli 2016, 22:34 Uhr</strong> Mohamed Lahouaiej Bouhlel rast mit einem 19-Tonnen-Lastwagen in die Menschenmenge auf der Promenade des Anglais in Nizza: 86 Todesfälle, über 450 Verletzte.</li><li><strong>14. Juli 2016, Abend</strong> Malia Obama, die älteste Tochter des Präsidenten Barack Obama, weilte in einem Hotel in Antibes zum Feiern ihres 18. Geburtstags, etwa zwanzig Kilometer von Nizza entfernt.</li><li><strong>In den Stunden nach dem 14. Juli 2016</strong> Malia Obama wird heimlich aus ihrem Hotel in Antibes exfiltriert. Die Operation bleibt diskret und erhält zu jener Zeit keine mediale Berichterstattung.</li><li><strong>15. Juli 2016</strong> Drei verdächtige Personen versuchen, in das Hotel in Antibes einzudringen, wo sich Malia Obama aufhielt.</li></ul>
<h2>Die Zahlen</h2>
<ul><li>86 — Todesfälle beim Anschlag von Nizza</li><li>Über 450 — Verletzte beim Anschlag von Nizza</li><li>19 Tonnen — Gewicht des bei dem Anschlag verwendeten Lastwagens</li><li>31 Jahre — Alter des Anschlägers zum Zeitpunkt der Tat</li></ul>
<p>Opfer des Anschlags von Nizza vom 14. Juli 2016 (die Gesamtzahl der Verletzten übersteigt 450; der dargestellte Wert entspricht dem bestätigten Minimum)</p>
<h2>Was noch unklar bleibt</h2>
<p>Malia Obamas Aufenthalt in Antibes, ihre Exfiltrierung und der Einbruchsversuch in ihrem Hotel basieren auf Informationen, die von 24heures.ch und tdg.ch veröffentlicht wurden. Keine offizielle Bestätigung vom Weißen Haus, des Secret Service oder französischer Behörden ist in den bereitgestellten Quellen verfügbar.</p>
<p>Die Identitäten der drei verdächtigen Personen, ihre möglichen Motivationen und die Verfolgung ihres Einbruchsversuchs werden in den verfügbaren Quellen nicht spezifiziert.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Was war der Anschlag vom 14. Juli 2016 in Nizza?</h3>
<p>Am 14. Juli 2016 um 22:34 Uhr raste Mohamed Lahouaiej Bouhlel in einem 19-Tonnen-Lastwagen in die Menschenmenge auf der Promenade des Anglais in Nizza, die sich dort zum Feuerwerk des Nationalfeiertags versammelt hatte. Der Anschlag forderte 86 Todesfälle und über 450 Verletzte.</p>
<h3>Warum war Malia Obama an jenem Abend in Antibes?</h3>
<p>Laut 24heures.ch und tdg.ch weilte Malia Obama in einem Hotel in Antibes, um ihren 18. Geburtstag zu feiern, etwa zwanzig Kilometer vom Anschlagsort entfernt. Ihre Anwesenheit in der Region war zu jener Zeit nicht öffentlich bekannt gemacht worden.</p>
<h3>Was ist eine Exfiltrierung und wer führte sie durch?</h3>
<p>Eine Exfiltrierung ist eine Sicherheitsoperation, bei der eine Person diskret und dringend aus einer als gefährlich oder gefährdet angesehenen Zone extrahiert wird, in der Regel von Personenschutzbeamten oder Spezialeinheiten durchgeführt. Für Malia Obama fiel diese Mission dem Secret Service zu, das die Sicherheit der Mitglieder der Präsidentenfamilie im Ausland gewährleistet.</p>
<h3>Was geschah am 15. Juli 2016 im Hotel in Antibes?</h3>
<p>Laut Berichten von 24heures.ch und tdg.ch sollen drei verdächtige Personen versucht haben, in das Hotel einzudringen, in dem sich Malia Obama aufhielt. Die Verfolgung dieses Vorfalls wird in den verfügbaren Quellen nicht spezifiziert.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 13:34:58 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Genf: Miete nach illegalen Renovierungen vervierfacht – Bundesgericht bestätigt Verurteilung</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/genf-miete-nach-illegalen-renovierungen-vervierfacht-bundesg-6jox37</link>
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      <description>Das Bundesgericht – höchste Gerichtsbarkeit der Schweiz – bestätigte am 8. Juni 2026 mit Urteil 1C_85/2026 die Verurteilung eines Genfer Vermieters. Dieser hatte die Jahresmiete einer 173-m²-Wohnung nach Sanierungsarbeiten von 2017, die ohne vorherige Genehmigung durchgeführt wurden, vervierfacht: von 16.872 CHF auf 69.600 CHF pro Jahr. Sein Argument, es handele sich um ein «Luxuslogis», wurde auf allen Instanzen abgelehnt. Der Vermieter muss 193.609 CHF an die Mieter erstatten und eine Geldbuße von 32.000 CHF zahlen.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was man weiß</h2>
<p>Das Bundesgericht – höchste Gerichtsbarkeit der Schweiz – erließ am 8. Juni 2026 das Urteil 1C_85/2026 und bestätigte die vollständige Verurteilung eines Genfer Vermieters laut Le Temps.</p>
<p>Die betreffende Wohnung, 1925 in Genf erbaut, umfasst 173 m² und hat 6,5 Zimmer. Ihre Jahresmiete stieg von 16.872 CHF auf 69.600 CHF infolge von Küchen- und Badezimmersanierungen, die 2017 ohne vorherige Genehmigung durchgeführt wurden.</p>
<p>2021, nachdem die Mieter erfuhren, dass die Arbeiten nicht genehmigt worden waren, forderten sie eine Erstattung von 142.400 CHF. Der Vermieter lehnte ab und argumentierte, dass die Wohnung ein «Luxuslogis» sei, das von den Kontrollauflagen befreit sei.</p>
<h2>Das Argument «Luxuslogis» wird abgelehnt</h2>
<p>Nach Genfer Kantonsrecht ist die Bezeichnung «Luxuslogis» – die ein Objekt von Genehmigungspflichten und Mietkontrollen befreit – auf Wohnungen mit mindestens 7 Zimmern beschränkt. Ein Kämmerlein von 6 m² oder weniger zählt als halbes Zimmer. Die betreffende Wohnung hatte nur 6,5 Zimmer.</p>
<p>Das Kantonale Wohnungsamt – eine Behörde des Kantons Genf, die für die Anwendung der kantonalen Wohngesetzgebung zuständig ist – überprüfte die Zimmerzählung und wies das Argument zurück: 6,5 Zimmer, unter der gesetzlichen Schwelle von 7.</p>
<h2>Die verhängten Strafen</h2>
<p>Das Amt für Raumplanung – eine Abteilung der Genfer Kantonsverwaltung, unter die das Kantonale Wohnungsamt fällt – ordnete einen neuen, konformen Mietvertrag an, verurteilte den Vermieter zur Erstattung von 193.609 CHF und verhängte gegen ihn eine Geldbuße von 42.500 CHF.</p>
<p>Das Verwaltungsgericht Genf bestätigte die vollständige Erstattung, reduzierte aber die Geldbuße auf 32.000 CHF. Das Bundesgericht bestätigte anschließend das Urteil in vollem Umfang.</p>
<h2>Kontext: Genfer Mieterschutz</h2>
<p>Das Genfer Gesetz über Abrisse, Umbauten und Renovierungen von Wohnhäusern (LDTR) macht alle Renovierungen, die über einfache Instandhaltungsarbeiten hinausgehen, genehmigungspflichtig und legt die nach Arbeiten zulässige Höchstmiete fest. Diese Regelung soll verhindern, dass Vermieter Renovierungen als Hebel nutzen, um Mieter mit bescheidenem Einkommen zu verdrängen oder unangemessene Mieterhöhungen durchzusetzen.</p>
<p>Jahresmiete der strittigen Wohnung vor und nach den illegalen Sanierungen von 2017 (Urteil BG 1C_85/2026)</p>
<h2>Chronologie der Angelegenheit</h2>
<ul><li><strong>1925</strong> Erbauung des Wohnhauses mit der strittigen 173-m²-Wohnung (6,5 Zimmer) in Genf.</li><li><strong>2017</strong> Der Vermieter lässt Küche und Badezimmer ohne vorherige Genehmigung renovieren und erhöht die Jahresmiete von 16.872 CHF auf 69.600 CHF.</li><li><strong>2021</strong> Die Mieter entdecken das Fehlen einer Genehmigung und fordern 142.400 CHF Erstattung. Der Vermieter beruft sich auf die Einstufung als «Luxuslogis».</li><li><strong>Verwaltungsverfahren</strong> Das Kantonale Wohnungsamt lehnt das Luxusargument ab (6,5 Zimmer). Das Amt für Raumplanung ordnet einen neuen Mietvertrag, eine Erstattung von 193.609 CHF und eine Geldbuße von 42.500 CHF an.</li><li><strong>Beschwerde (Verwaltungsgericht)</strong> Das Verwaltungsgericht bestätigt die Erstattung von 193.609 CHF vollständig und reduziert die Geldbuße auf 32.000 CHF. Der Vermieter beschwert sich beim Bundesgericht.</li><li><strong>8. Juni 2026</strong> Das Bundesgericht erließ das Urteil 1C_85/2026 und bestätigte das Urteil vollständig: Die Erstattung von 193.609 CHF und die Geldbuße von 32.000 CHF bleiben bestehen.</li></ul>
<h2>Die wichtigsten Zahlen</h2>
<ul><li>16.872 CHF — Jahresmiete vor den nicht genehmigten Arbeiten von 2017</li><li>69.600 CHF — Jahresmiete nach den illegalen Arbeiten (×4,1)</li><li>193.609 CHF — Erstattung überzahlter Mieten an die Mieter</li><li>32.000 CHF — Endgültige Verwaltungsbuße (reduziert von 42.500 CHF)</li><li>7 Zimmer — Mindestschwelle für die Einstufung als «Luxuswohnung» und Befreiung von LDTR-Kontrollen in Genf</li></ul>
<h2>Was ungeklärt bleibt</h2>
<p>Das Urteil des Bundesgerichts präzisiert nicht, ob die Mieter, die das Verfahren eingeleitet haben, zum Zeitpunkt der Urteilsfällung noch in der Wohnung wohnten. Die Identität der Parteien ist in den verfügbaren Informationen nicht öffentlich gemacht.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Was ist das Genfer LDTR-Gesetz?</h3>
<p>Das Genfer Gesetz über Abrisse, Umbauten und Renovierungen von Wohnhäusern (LDTR) verpflichtet jeden Vermieter, vor Renovierungsarbeiten, die über einfache Instandhaltung hinausgehen, eine vorherige Genehmigung zu beantragen. Es legt auch eine Höchstmiete nach Arbeiten fest. Wohnungen mit mindestens 7 Zimmern, die als «Luxuswohnungen» eingestuft sind, sind von diesen Kontrollen befreit.</p>
<h3>Warum wurde das Argument «Luxuslogis» abgelehnt?</h3>
<p>Die Wohnung hat nur 6,5 Zimmer, wobei ein Kämmerlein von 6 m² gemäß Kantonsrecht als halbes Zimmer zählt. Sie liegt also unter der Schwelle von 7 Zimmern, die für die Befreiung von LDTR-Kontrollen erforderlich ist.</p>
<h3>Was muss der Vermieter zahlen?</h3>
<p>Der Vermieter muss 193.609 CHF an seine Mieter als Erstattung überzahlter Mieten zahlen und eine Verwaltungsbuße von 32.000 CHF zahlen, wie vom Urteil BG 1C_85/2026 vom 8. Juni 2026 bestätigt.</p>
<h3>Wie entdeckten die Mieter die Unregelmäßigkeit?</h3>
<p>2021 erfuhren die Mieter, dass die 2017 durchgeführten Renovierungsarbeiten nie eine vorherige Genehmigung erhalten hatten, und griffen an die kantonalen Behörden, um die Erstattung überzahlter Mieten zu fordern.</p>
<h3>Ist das Urteil endgültig?</h3>
<p>Ja. Das Bundesgericht ist die höchste Gerichtsbarkeit der Schweiz; seine Urteile sind endgültig und können keine weiteren Rechtsmittel unterliegen.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 12:29:27 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>14. Juli 2026: Nizza erinnert an 86 Opfer, Gibraltar tritt Schengen bei</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/14-juli-2026-nizza-erinnert-an-86-opfer-gibraltar-tritt-sche-2jxxqa</link>
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      <description>Am 14. Juli 2026 begeht Nizza den zehnten Jahrestag des Anschlags, bei dem 2016 86 Menschen auf der Promenade des Anglais starben. Opfer und Zivilgesellschaft beklagen laut Tribune de Genève, dass ihr Drama von Frankreichs nationaler Anerkennung überschattet wurde durch die Terroranschläge vom 13. November 2015 in Paris. Auf den Champs-Élysées paradeieren 6.500 Soldaten zum letzten 14. Juli unter Emmanuel Macron; Wolodymyr Zelensky und erstmals 500 Soldaten der Freiwilligenkoalition nehmen teil. Gibraltar tritt gleichzeitig dem Schengen-Raum bei und hebt seine Grenzschranken zu Spanien auf.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Nizza: Zehn Jahre später fühlen sich die Opfer vergessen</h2>
<p>Am 14. Juli 2026 begeht Nizza den zehnten Jahrestag des Anschlags vom 14. Juli 2016. An jenem Abend war ein Lastwagen in die Menschenmenge gefahren, die das Feuerwerk zum französischen Nationalfeiertag auf der Promenade des Anglais beobachtete, und tötete 86 Menschen.</p>
<p>Zehn Jahre später prangern Opfer und Angehörige einen Mangel an Anerkennung durch Frankreich an. Laut der Tribune de Genève ist die Nizzaer Gemeinde der Ansicht, dass ihr Drama durch die Anschläge vom 13. November 2015 in Paris in den Schatten gestellt wurde – eine Serie islamistischer Terroranschläge, für die die Dschihadistengruppe Daesh die Verantwortung übernahm und bei denen 130 Menschen starben, die tödlichsten Terroranschläge in der französischen Geschichte.</p>
<p>Bilanz der Todesfälle bei zwei großen islamistischen Terroranschlägen in Frankreich (2015-2016), im Zentrum des Gerechtigkeitsgefühls der Nizzaer Opfer</p>
<h2>Paris: Ein Defilé mit europäischer Dimension zum letzten 14. Juli von Macron</h2>
<p>Auf den Champs-Élysées marschieren 6.500 Soldaten und über 300 Fahrzeuge zum Nationalfeiertag auf. Zum ersten Mal nehmen 500 Soldaten der Freiwilligenkoalition und 25 ukrainische Soldaten an der Parade teil.</p>
<p>Die Freiwilligenkoalition ist ein internationales Bündnis von 35 Staaten, das am 2. März 2025 beim Londoner Gipfel zur Ukraine ins Leben gerufen wurde. Unter der Leitung des britischen Premierministers Keir Starmer zielt sie darauf ab, die Ukraine gegen die russische Invasion zu unterstützen und einen Rahmen für einen dauerhaften Frieden zu schaffen.</p>
<p>Der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelensky, der nach Gesprächen zur Ukraine am Vortag in Paris geblieben ist, wohnt der Parade an der Seite verbündeter Anführer bei. Es ist der 10. und letzte 14. Juli, der von Emmanuel Macron geleitet wird.</p>
<h2>Gibraltar tritt dem Schengen-Raum bei</h2>
<p>Gibraltar – ein britisches Überseeterritorium, das durch eine 1,2 Kilometer lange Grenze von Spanien getrennt ist – tritt am 14. Juli 2026 dem Schengen-Raum bei. Die physischen Grenzschranken zu Spanien werden aufgehoben und die Freizügigkeit gilt; Kontrollen bleiben im Hafen und am Flughafen bestehen.</p>
<p>Dieser Beitritt erfolgt sechs Jahre nach dem Brexit, der Gibraltar 2020 aus dem Schengen-Raum verdrängt hatte und die Kontrollen an dieser Grenze nach Jahrzehnten der Freizügigkeit wieder hergestellt hatte.</p>
<h2>Brüssel: Vier EU-Beitrittkonferenzen gleichzeitig</h2>
<p>Vier Konferenzen für EU-Beitritte finden am 14. Juli 2026 gleichzeitig in Brüssel statt – eine Premiere seit über zwanzig Jahren.</p>
<h2>Australien: 25 Jahre später, die Leiche von Peter Falconio bleibt unauffindbar</h2>
<p>Zum 25. Jahrestag des Mordes an Peter Falconio – getötet am 14. Juli 2001 im australischen Nordterritorium – veröffentlicht die Polizei am 14. Juli 2026 unveröffentlichte Fotos aus der Ermittlung. Sie erneuert einen Aufruf an Zeugen mit einer Belohnung von 500.000 Dollar für die Lokalisierung der Überreste des Opfers, die immer noch nicht gefunden wurden.</p>
<p>Bradley John Murdoch, zu lebenslanger Haft für diesen Mord verurteilt, starb im Juli 2025, ohne jemals gestanden oder den Aufenthaltsort der Leiche offenbart zu haben. Die Ermittlungen bleiben offiziell offen.</p>
<h2>Brisbane: Ein Schüler an der Islamic College erstochen</h2>
<p>Ein 17-jähriger Schüler wird am 14. Juli 2026 kurz vor Mittag an der Islamic College of Brisbane im Stadtteil Karawatha (Südvorstadt von Brisbane, Queensland) erstochen. Mit kritischem Zustand ins Princess Alexandra Hospital transportiert, steht ein 16-jähriger Schüler, der das Opfer kannte, der Polizei zur Verfügung.</p>
<h2>Und in der Schweiz?</h2>
<p>Kevin Spadanuda, 29-jähriger Stürmer, der beim FC Aarau ausgebildet wurde, unterzeichnet am 14. Juli 2026 einen zweijährigen Vertrag mit dem FC Zürich. Er verlässt den FC Luzern nach drei Spielzeiten; die Transfersumme wurde nicht mitgeteilt.</p>
<h2>Was bleibt ungewiss</h2>
<p>Der Zustand des in Brisbane erstochenen Schülers war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht als stabil bestätigt. Die Länder, die an den vier EU-Beitrittkonferenzen teilnehmen, die in Brüssel stattfinden, sind in den verfügbaren Quellen nicht angegeben.</p>
<h3>Warum fühlen sich die Opfer von Nizza zehn Jahre nach dem Anschlag vergessen?</h3>
<p>Laut der Tribune de Genève sind sie der Ansicht, dass das Drama in Nizza von den Anschlägen vom 13. November 2015 in Paris (130 Tote) medienmäßig und politisch in den Schatten gestellt wurde, die die tödlichsten Terroranschläge in der französischen Geschichte sind.</p>
<h3>Was ist die Freiwilligenkoalition, deren Soldaten in Paris marschieren?</h3>
<p>Es ist ein internationales Bündnis von 35 Staaten, das am 2. März 2025 beim Londoner Gipfel zur Ukraine unter der Leitung des britischen Premierministers Keir Starmer ins Leben gerufen wurde. Es zielt darauf ab, die Ukraine gegen die russische Invasion zu unterstützen und einen Rahmen für einen dauerhaften Frieden zu schaffen.</p>
<h3>Was ändert sich konkret durch Gibraltars Eintritt in den Schengen-Raum?</h3>
<p>Die physischen Grenzschranken zwischen Gibraltar und Spanien werden aufgehoben und die Freizügigkeit gilt. Kontrollen bleiben im Hafen und am Flughafen bestehen. Dies beendet eine Situation, die durch den Brexit von 2020 entstanden war, der die Kontrollen an dieser Grenze wieder hergestellt hatte.</p>
<h3>Warum belebt die australische Polizei den Fall Falconio 25 Jahre später wieder?</h3>
<p>Die Leiche von Peter Falconio, der am 14. Juli 2001 ermordet wurde, wurde nie gefunden. Sein verurteilter Mörder, Bradley John Murdoch, starb im Juli 2025, ohne den Aufenthaltsort der Überreste offenbart zu haben. Die Ermittlungen bleiben offiziell offen; die Polizei bietet eine Belohnung von 500.000 Dollar an.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 10:43:59 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Kevin Spadanuda (29) wechselt vom FC Luzern zum FC Zürich</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/kevin-spadanuda-29-wechselt-vom-fc-luzern-zum-fc-zurich-p7l7wm</link>
      <guid isPermaLink="true">https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/kevin-spadanuda-29-wechselt-vom-fc-luzern-zum-fc-zurich-p7l7wm</guid>
      <description>Kevin Spadanuda, 29-jähriger Stürmer und ehemals beim FC Aarau ausgebildet, hat am 14. Juli 2026 einen Zweijahresvertrag mit dem FC Zürich unterzeichnet. Der Wechsel führt ihn weg vom FC Luzern, wo er in den letzten drei Saisons spielte. Vor Luzern hatte Spadanuda eine Saison in Frankreich unter den Farben des AC Ajaccio absolviert. Die Ablösesumme wurde nicht kommuniziert.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Kevin Spadanuda, 29-jähriger Stürmer, ist am 14. Juli 2026 zum FC Zürich gewechselt. Der Spieler hat einen Zweijahresvertrag mit dem Zürcher Klub unterzeichnet, wie die Tages-Anzeiger berichtet.</p>
<p>Er verlässt damit den FC Luzern, wo er in den letzten drei Spielzeiten aktiv war.</p>
<p>Spadanuda wurde beim FC Aarau ausgebildet und absolvierte vor seinem Wechsel zu Luzern eine Saison in Frankreich unter den Farben des AC Ajaccio.</p>
<h2>Karriereverlauf des Spielers</h2>
<ul><li><strong>Karrierebeginn</strong> Kevin Spadanuda wird beim FC Aarau ausgebildet.</li><li><strong>Saison in Frankreich</strong> Er spielt eine Saison unter den Farben des AC Ajaccio.</li><li><strong>Letzte drei Spielzeiten</strong> Spadanuda spielte beim FC Luzern.</li><li><strong>14. Juli 2026</strong> Unterzeichnung eines Zweijahresvertrags mit dem FC Zürich.</li></ul>
<h2>Das bleibt unklar</h2>
<p>Die Ablösesumme und die genauen finanziellen Bedingungen des Vertrags wurden nicht kommuniziert.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Zu welchem neuen Klub wechselt Kevin Spadanuda?</h3>
<p>Kevin Spadanuda hat am 14. Juli 2026 beim FC Zürich unterzeichnet und erhielt einen Zweijahresvertrag.</p>
<h3>Woher kommt Kevin Spadanuda?</h3>
<p>Er verlässt den FC Luzern, wo er in den letzten drei Spielzeiten tätig war. Ausgebildet wurde er beim FC Aarau und spielte auch eine Saison beim AC Ajaccio in Frankreich.</p>
<h3>Wie hoch ist die Ablösesumme?</h3>
<p>Die Ablösesumme wurde in den verfügbaren Informationen nicht kommuniziert.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 09:21:17 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Mikaël Magliocco aus dem Wallis – Schweizer Biokellerei des Jahres 2026</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/mikael-magliocco-aus-dem-wallis-schweizer-biokellerei-des-ja-3rr61c</link>
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      <description>Mikaël Magliocco, Winzer und Leiter des Familienweinguts Saint-Pierre-de-Clages im Wallis, wurde Mitte Juni 2026 zur Schweizer Biokellerei des Jahres 2026 gekürt, wie Le Temps berichtete. Diese jährliche Auszeichnung ehrt das beste biologisch bewirtschaftete Weingut der Schweiz. Er führt den Betrieb seines Vaters, eines Kellermeisters – ein Produzent, der die gesamte Wertschöpfungskette vom Weinanbau bis zur Flaschenabfüllung beherrscht. Seine Berufung reicht bis in die Kindheit zurück: Mit sieben Jahren begann er, unter Anleitung seines Vaters die Weinberge zu bewirtschaften.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was man weiß</h2>
<p>Mikaël Magliocco, ein Walliser Winzer an der Spitze des Familienweinguts Saint-Pierre-de-Clages, wurde Mitte Juni 2026 zur Schweizer Biokellerei des Jahres 2026 gekrönt, wie Le Temps berichtete. Diese jährliche Auszeichnung würdigt das beste biologisch bewirtschaftete Weingut der Schweiz, indem sie die Qualität der produzierten Weine und die Strenge des ökologischen Ansatzes des Betriebs bewertet.</p>
<p>Er führt das Familienweingut seines Vaters, eines Kellermeisters – ein Produzent, der die gesamte Wertschöpfungskette vom Weinanbau bis zur Flaschenabfüllung in seinem eigenen Keller beherrscht – weiter. Das Weingut befindet sich in Saint-Pierre-de-Clages, einem Ort in der Gemeinde Chamoson.</p>
<p>Seine Berufung hat ihre Wurzeln in der Kindheit: Mit sieben Jahren begann er, an der Seite seines Vaters in den Weinbergen zu arbeiten, eine Erfahrung, die seine Leidenschaft für diesen Beruf prägte.</p>
<h2>Privatleben</h2>
<p>Verheiratet mit Paloma und Vater von zwei Kindern, Ezra und Dahlia, gibt Mikaël Magliocco zu, nicht genug Zeit für sie zu haben. Außerhalb seines Weinguts ist er leidenschaftlich für Klettern, Radfahren und Gastronomie begeistert, doch mangelt es ihm an Zeit für diese Hobbys.</p>
<h2>Kontext</h2>
<p>Ökologische Landwirtschaft ist eine Produktionsmethode, die natürliche Kreisläufe respektiert und den Zustand von Boden, Wasser und Luft sowie die Gesundheit von Pflanzen und Tieren bewahrt. Saint-Pierre-de-Clages ist eine Ortschaft in der Gemeinde Chamoson im Wallis und liegt auf dem Schwemmkegel der Losentse.</p>
<h2>Was bleibt unsicher</h2>
<p>Die verfügbaren Quellen nennen nicht die Organisation, die den Titel der Schweizer Biokellerei des Jahres vergibt, noch die Auswahlkriterien oder die Zusammensetzung der Jury. Auch der Zeitpunkt, zu dem Mikaël Magliocco den Familienbetrieb von seinem Vater übernahm, wird nicht erwähnt.</p>
<h3>Wer ist Mikaël Magliocco?</h3>
<p>Mikaël Magliocco ist ein Walliser Winzer, der das Familienweingut von Saint-Pierre-de-Clages im Wallis leitet, das er von seinem Vater, einem Kellermeister, übernommen hat. Mitte Juni 2026 wurde er zur Schweizer Biokellerei des Jahres 2026 gekürt.</p>
<h3>Was ist die Schweizer Biokellerei des Jahres?</h3>
<p>Dies ist eine jährliche Auszeichnung, die das beste biologisch bewirtschaftete Weingut der Schweiz würdigt. Sie bewertet die Qualität der produzierten Weine und die Strenge des ökologischen Ansatzes des Betriebs.</p>
<h3>Wo befindet sich das Weingut von Mikaël Magliocco?</h3>
<p>Das Weingut befindet sich in Saint-Pierre-de-Clages, einem Ort in der Gemeinde Chamoson im Wallis.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 05:15:52 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Max Eiselin, Schweizer Alpinismus-Pionier, ist im Alter von 94 Jahren gestorben</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/max-eiselin-schweizer-alpinismus-pionier-ist-alter-94-jahren-oxatpd</link>
      <guid isPermaLink="true">https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/max-eiselin-schweizer-alpinismus-pionier-ist-alter-94-jahren-oxatpd</guid>
      <description>Max Eiselin, Schweizer Bergsteiger aus Luzern, ist am 9. Juli 2026 im Alter von 94 Jahren verstorben, wie einem in der Luzerner Zeitung veröffentlichten Nachruf zu entnehmen ist. Als Leiter der Expedition führte er die erste erfolgreiche Besteigung des Dhaulagiri an – des siebthöchsten Bergs der Welt mit 8.167 Metern in Nepal – im Mai 1960. Diese Leistung wurde ohne zusätzlichen Sauerstoff und mit rudimentärer Ausrüstung erbracht. Ein Flugzeugausfall hinderte ihn daran, den Gipfel selbst zu erreichen. In den 1950er Jahren eröffnete er zudem das erste Schweizer Fachgeschäft für Bergsport.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das ist bekannt</h2>
<p>Max Eiselin, Schweizer Bergsteiger aus Luzern, ist am 9. Juli 2026 im Alter von 94 Jahren verstorben. Der Information liegt ein Nachruf zu Grunde, der am Dienstag in der Luzerner Zeitung veröffentlicht wurde.</p>
<p>Eiselin leitete im Mai 1960 die achte Besteigungsexpedition des Dhaulagiri an – ein Himalaya-Gipfel in Nepal, der mit 8.167 Metern der siebthöchste Berg der Welt ist. Diese Expedition war die erste, die das Ziel erreichte.</p>
<p>Die Bedingungen der Expedition waren äußerst primitiv: Stiefel aus Rentierleder, selbst von den Bergsteigern genähte Zelte. Da die Sauerstoffflaschen nicht ausreichend unter Druck standen, erklomm die Mannschaft den Gipfel ohne zusätzliche Atemunterstützung – eine Premiere in dieser Höhe.</p>
<p>Eiselin selbst konnte den Gipfel nicht erreichen. Das Transportflugzeug mit dem Namen "Yeti" – ein von dem Schweizer Flugzeugbauer Pilatus Aircraft entwickelter Pilatus PC-6 Porter, ein eimotoriges Kurzstartflugzeug – erlitt einen Motorschaden, der ihn daran hinderte, sich rechtzeitig mit seinen Kameraden zu treffen.</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Parallel zu seinen Bergsteigerabenteuern war Eiselin ein Vorbote des Bergsporthandels in der Schweiz. In den 1950er Jahren eröffnete er das erste Schweizer Fachgeschäft für Bergsportartikel.</p>
<p>Die Geschäftskette bestand mehrere Jahrzehnte lang. 2017 meldete Keystone-ATS – die wichtigste Schweizer Nachrichtenagentur, entstanden aus der Fusion der Schweizerischen Telegraphenagentur (gegründet 1894) mit der Fotoagentur Keystone im Jahr 2018 – die Schließung der letzten Filiale.</p>
<h2>Chronologie</h2>
<ul><li><strong>1950er Jahre</strong> Max Eiselin eröffnet das erste Schweizer Fachgeschäft für Bergsportartikel.</li><li><strong>Mai 1960</strong> Unter Eiselins Leitung erreicht die Expedition als erste den Dhaulagiri, ohne zusätzlichen Sauerstoff. Ein Motorschaden des Pilatus-Porter 'Yeti' hindert Eiselin selbst am Gipfelerfolg.</li><li><strong>2017</strong> Schließung der letzten Eiselin-Filiale für Bergsport, wie von Keystone-ATS gemeldet.</li><li><strong>9. Juli 2026</strong> Tod von Max Eiselin mit 94 Jahren, angekündigt durch einen Nachruf in der Luzerner Zeitung.</li></ul>
<h2>Das bleibt offen</h2>
<p>Der Tod von Max Eiselin wird aus einer einzigen Quelle berichtet: aus Le Temps, basierend auf einem Nachruf in der Luzerner Zeitung. Eine unabhängige Bestätigung liegt zu diesem Zeitpunkt nicht vor.</p>
<h3>Was ist der Dhaulagiri?</h3>
<p>Der Dhaulagiri ist ein Himalaya-Gipfel in Nepal mit einer Höhe von 8.167 Metern. Er ist der siebthöchste Berg der Welt. Seine erste erfolgreiche Besteigung gelang der von Max Eiselin geleiteten Expedition im Mai 1960.</p>
<h3>Warum erreichte Eiselin selbst nicht den Gipfel des Dhaulagiri 1960?</h3>
<p>Das Transportflugzeug der Expedition, ein als 'Yeti' bezeichneter Pilatus-Porter, erlitt einen Motorschaden, der Eiselin daran hinderte, sich rechtzeitig mit seinen Kameraden zu treffen, um die letzte Besteigung durchzuführen.</p>
<h3>Warum gilt die erste Besteigung des Dhaulagiri als so außergewöhnlich?</h3>
<p>Die Mannschaft benutzte primitive Ausrüstung – Stiefel aus Rentierleder, selbst genähte Zelte – und erklomm den Gipfel ohne zusätzlichen Sauerstoff, da die Flaschen nicht ausreichend unter Druck standen. Dies war eine Premiere in dieser Höhe.</p>
<h3>Welches kommerzielle Erbe hinterließ Max Eiselin in der Schweiz?</h3>
<p>In den 1950er Jahren eröffnete er das erste Schweizer Fachgeschäft für Bergsportartikel. Die Kette bestand mehrere Jahrzehnte lang, bis die letzte Filiale 2017 geschlossen wurde.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 05:13:25 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Peter Nygard schuldig gesprochen in Montreal – zweite Verurteilung wegen sexuellem Übergriff</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/peter-nygard-schuldig-gesprochen-montreal-zweite-verurteilun-04dlab</link>
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      <description>Ein Gericht in Montreal hat Peter Nygard am 13. Juli 2026 für schuldig befunden, eine 18-jährige Frau sexuell belästigt und zwischen 1997 und 1998 in seiner Montrealer Wohnung festgehalten zu haben, laut Le Temps. Nygard, 84 Jahre alt und finnisch-kanadischer Gründer des Modeunternehmens Nygard International – Spezialist für Damenkleidung – verzichtete auf seine Verteidigung, was zu einem de-facto-Schuldspruch ohne vollständiges Verfahren führte. Er verbüßt bereits eine 11-jährige Strafe in Toronto für sexuelle Übergriffe auf vier weitere Frauen. Das Strafmaß für die Montrealer Verurteilung wird noch bestimmt.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Am 13. Juli 2026 sprach ein Gericht in Montreal Peter Nygard schuldig, eine 18-jährige Frau sexuell belästigt und zwischen 1997 und 1998 in seiner Montrealer Wohnung festgehalten zu haben, laut Le Temps. Nygard ist 84 Jahre alt und finnisch-kanadischer Gründer von Nygard International, einem Damenmodeanbieter.</p>
<p>Der Staatsanwalt Jérôme Laflamme gab die Verurteilung öffentlich bekannt. Die Klägerin war bei der Anhörung anwesend, musste aber nicht aussagen. Das Strafmaß wird bei einer späteren Anhörung festgesetzt.</p>
<p>Nygard beschloss, keine Verteidigung vorzubringen – ein im kanadischen Strafrecht anerkanntes Recht, das einen Angeklagten erlaubt, nach Abschluss der Beweise der Krone keine Einwendungen vorzubringen, was zu einem de-facto-Schuldspruch führt. Er erschien per Videokonferenz aus seinem Gefängnis in Ontario. Das ursprünglich geplante zehntägige Verfahren wurde damit abgesagt.</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Peter Nygard sitzt seit Dezember 2020 im Gefängnis in Toronto. Im September 2024 verurteilte ihn ein Gericht in Ontario zu 11 Jahren Haft für sexuelle Übergriffe auf vier Frauen, eine Strafe, die er seitdem verbüßt.</p>
<p>Ermittlungen in der kanadischen Provinz Manitoba wurden im Oktober 2025 wegen eines Verfahrensfehlers eingestellt – einer formalen Unregelmäßigkeit im Ablauf des Gerichtsverfahrens, die zur Nichtigerklärung der durchgeführten Handlungen führen kann, unabhängig von der Substanz des Falls.</p>
<p>Nygard erwartet darüber hinaus möglicherweise ein Auslieferungsverfahren in den US-Staat New York. Auslieferung ist das Verfahren, durch das ein Staat eine Person an einen anderen Staat abgibt, der sie zur Verfolgung fordert oder um eine Strafe verbüßen zu lassen. Dort sieht er sich neun Bundesanklagen gegenüber – darunter Erpressung und Sexhandel –, für mutmaßliche Taten zwischen 1990 und 2020.</p>
<h2>Zeitstrahl</h2>
<ul><li><strong>1997–1998</strong> Sexuelle Übergriffe und Freiheitsberaubung einer 18-jährigen Frau in Nygards Montrealer Wohnung: Taten, die in der Verurteilung vom 13. Juli 2026 berücksichtigt wurden.</li><li><strong>Dezember 2020</strong> Verhaftung und Inhaftierung von Peter Nygard in Toronto.</li><li><strong>September 2024</strong> Verurteilung zu 11 Jahren Gefängnis durch ein Gericht in Toronto für sexuelle Übergriffe auf vier Frauen.</li><li><strong>Oktober 2025</strong> Einstellung der Vorwürfe in der kanadischen Provinz Manitoba wegen Verfahrensfehler.</li><li><strong>13. Juli 2026</strong> Gericht in Montreal: Nygard schuldig gesprochen wegen sexuellen Übergriffs und Freiheitsberaubung (Taten 1997–1998). Er verzichtete darauf, sich per Videokonferenz aus seinem Gefängnis in Ontario zu verteidigen. Der geplante zehntägige Prozess wurde abgesagt. Das Strafmaß wird später bestimmt.</li></ul>
<h2>Die Zahlen</h2>
<ul><li>11 Jahre — Im September 2024 in Toronto verhängte Strafe für sexuelle Übergriffe auf vier Frauen</li><li>9 — Bundesanklagen in den USA (Erpressung und Sexhandel, mutmaßliche Taten 1990–2020)</li><li>84 Jahre — Alter von Peter Nygard beim Urteil vom 13. Juli 2026</li><li>10 Tage — Geplante Dauer des Prozesses in Montreal, abgesagt, nachdem Nygard auf Verteidigung verzichtete</li></ul>
<h2>Was offen bleibt</h2>
<p>Das Strafmaß für die Montrealer Verurteilung vom 13. Juli 2026 ist noch nicht bestimmt worden. Es wird bei einer späteren Anhörung festgesetzt.</p>
<p>Der Zeitpunkt einer möglichen Auslieferungsanhörung zum US-Staat New York wurde nicht mitgeteilt.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Warum wurde Nygard in Montreal schuldig gesprochen, ohne dass ein vollständiger Prozess stattfand?</h3>
<p>Nach kanadischem Strafrecht kann ein Angeklagter nach Abschluss der Beweise der Krone beschließen, keine Verteidigung vorzubringen. Diese Entscheidung führt zu einem de-facto-Schuldspruch, wenn die Elemente der Straftat nachgewiesen sind. Der geplante zehntägige Prozess wurde damit abgesagt.</p>
<h3>Welche Strafe verbüßt Peter Nygard derzeit?</h3>
<p>Er verbüßt eine 11-jährige Gefängnisstrafe, die im September 2024 von einem Gericht in Toronto für sexuelle Übergriffe auf vier Frauen verhängt wurde.</p>
<h3>Warum wurden die Vorwürfe in Manitoba fallengelassen?</h3>
<p>Die Vorwürfe wurden im Oktober 2025 wegen eines Verfahrensfehlers eingestellt – einer formalen Unregelmäßigkeit im Ablauf des Gerichtsverfahrens, ohne Bezug zur Substanz des Falls.</p>
<h3>Welche Risiken hat Peter Nygard in den USA?</h3>
<p>Er sieht sich neun Bundesanklagen in New York gegenüber, darunter Erpressung und Sexhandel, für mutmaßliche Taten zwischen 1990 und 2020. Ein Auslieferungsverfahren läuft seit seiner Verhaftung in Kanada.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 02:08:34 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Iran – USA: dritte Nacht von Luftangriffen, emiratische Tanker getroffen und Blockade angekündigt</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/iran-usa-dritte-nacht-luftangriffen-emiratische-tanker-getro-qn3bxy</link>
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      <description>Das US-Zentralkommando (CENTCOM) gab am 13. Juli 2026 um 22:45 Uhr (Schweizer Zeit) eine dritte aufeinanderfolgende Nacht von Luftangriffen gegen den Iran bekannt. Iranische Raketen trafen zwei emiratische Tanker in der Straße von Hormuz und töteten einen indischen Seemann sowie verwundeten acht Besatzungsmitglieder. Donald Trump kündigte die Wiederherstellung einer amerikanischen Blockade iranischer Häfen in der Nähe der Straße von Hormuz an, die am 14. Juli um 20 Uhr GMT in Kraft tritt, sowie eine 20-prozentige Abgabe auf Frachtgüter, die die Straße durchqueren. Trump erklärte jedoch, dass eine Einigung mit Teheran weiterhin möglich sei.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Wichtigste</h2>
<p>Das US-Zentralkommando (CENTCOM) gab am 13. Juli 2026 um 22:45 Uhr (Schweizer Zeit) den Beginn einer dritten aufeinanderfolgenden Nacht von Luftangriffen gegen den Iran kurz nach Mitternacht Teheran-Zeit bekannt.</p>
<p>Diese Operationen sollen den iranischen Streitkräften schwere Verluste zufügen und ihre Fähigkeit zur Angreifung von Zivilisten und zur Störung der Schifffahrt in der Straße von Hormuz, einer Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman, verringern.</p>
<p>Vier Explosionen wurden in der Nähe von Bandar Abbas, einer Hafenstadt im Süden des Iran an der Straße von Hormuz, gehört – laut IRNA, der Agentur der Islamischen Republik (Islamic Republic News Agency), die offizielle iranische Nachrichtenagentur unter der Autorität des Ministeriums für Kultur und Islamische Führung.</p>
<h2>Emiratische Tanker durch iranische Raketen getroffen</h2>
<p>Zwei emiratische Tanker, die Mombasa und die Al-Bahiyah, wurden durch zwei iranische Marineflugkörper in omanischen Gewässern in der südlichen Schifffahrtsroute der Straße von Hormuz getroffen.</p>
<p>Ein indischer Seemann wurde getötet und acht Besatzungsmitglieder wurden verletzt. Die Brände an Bord wurden anschließend gelöscht.</p>
<p>Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate verurteilte den Angriff als «grobe Verletzung des Völkerrechts» und behielt sich das Recht vor zu antworten.</p>
<h2>Blockade und Abgabe von Trump angekündigt</h2>
<p>Donald Trump kündigte die Wiederherstellung einer amerikanischen Blockade an – eine Marinemaßnahme, die es Handelsschiffen verbietet, Häfen einer Küstenlinie zu erreichen – gegen iranische Häfen in der Nähe der Straße von Hormuz. Nach Angaben der US-Armee tritt diese Blockade am 14. Juli 2026 um 20 Uhr GMT (22 Uhr Schweizer Zeit) in Kraft.</p>
<p>Trump kündigte auch die Einführung einer Abgabe an, die 20 Prozent des Wertes der Frachtgüter entspricht, die durch die Straße fahren.</p>
<p>Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva erklärte bei einer Veranstaltung in São Caetano do Sul (São Paulo), dass die USA sich wie «Piraten» verhalten würden, wenn sie eine solche Transitabgabe einführen würden.</p>
<p>Auf Befragung im Oval Office am gleichen 13. Juli 2026 erklärte Trump, dass eine Einigung mit dem Iran «möglich» bleibe.</p>
<blockquote><p>möglich</p><cite>Donald Trump, Oval Office, 13. Juli 2026 (zur Möglichkeit einer Einigung mit dem Iran)</cite></blockquote>
<h2>Auswirkungen auf Ölpreise</h2>
<p>Am Abend des 12. Juli 2026 nach einer vierten Welle von Luftangriffen innerhalb einer Woche sprang das WTI (West Texas Intermediate, eine Rohölsorte, die als internationales Referenzöl zur Festsetzung von Rohölpreisen verwendet wird) um 4,1 Prozent auf 74,33 Dollar pro Barrel. Das Brent stieg um 3,88 Prozent auf 78,96 Dollar. Das Brent war bereits in der vorherigen Woche um 5,4 Prozent gestiegen.</p>
<p>Steigerung der Ölpreise am 12. Juli 2026 (in %), nach der 4. Welle amerikanischer Luftangriffe in einer Woche</p>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Ein Waffenstillstand zwischen den USA, Israel und dem Iran war vor der Juli-2026-Eskalation in Kraft. Donald Trump erklärte die Waffenruhe mit Teheran wenige Tage vor dem 13. Juli für beendet, was den Weg für eine direkte Angriffskampagne gegen den Iran öffnete.</p>
<p>In einem Radiointerview am 13. Juli 2026 kündigte Trump an, die USA würden den Iran «heute Abend hart zuschlagen – und morgen auch».</p>
<blockquote><p>heute Abend hart zuschlagen – und morgen auch</p><cite>Donald Trump, Radiointerview, 13. Juli 2026</cite></blockquote>
<p>In der Nacht vom 11. auf den 12. Juli 2026 führten die USA etwa 140 Luftangriffe gegen den Iran durch. Am 12. Juli führte der Iran als Vergeltung Raketen und Drohnen gegen Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Bahrain ein und traf amerikanische Militärstützpunkte in Jordanien, Kuwait, Bahrain und Oman.</p>
<p>Am gleichen 12. Juli wurde ein Handelsschiff in der Meerenge angegriffen und von seiner Besatzung in Flammen verlassen. Die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC, Islamic Revolutionary Guard Corps, eine iranische paramilitärische Organisation, die direkt dem Obersten Führer der Revolution unterstellt ist) zielten ebenfalls auf ein Containerschiff.</p>
<h2>Zeitleiste</h2>
<ul><li><strong>Wenige Tage vor dem 13. Juli 2026</strong> Donald Trump erklärt die Waffenruhe mit dem Iran für beendet und beendet damit einen Waffenstillstand zwischen den USA, Israel und dem Iran.</li><li><strong>Nacht vom 11. auf den 12. Juli 2026</strong> Die USA führen etwa 140 Luftangriffe gegen den Iran in einer einzigen Nacht durch.</li><li><strong>12. Juli 2026</strong> Der Iran startet als Vergeltung Raketen und Drohnen gegen vier Golfländer und trifft amerikanische Militärbases in Jordanien, Kuwait, Bahrain und Oman. Teheran erklärt die Straße von Hormuz für «geschlossen bis auf weiteres» – eine Erklärung, die das CENTCOM bestreitet.</li><li><strong>12. Juli 2026</strong> Ein Handelsschiff wird in der Meerenge angegriffen und von seiner Besatzung in Flammen verlassen. Ein Containerschiff wird von den Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) ins Visier genommen.</li><li><strong>12. Juli 2026, Abend</strong> Das WTI sprang um 4,1 Prozent auf 74,33 $/Barrel und das Brent um 3,88 Prozent auf 78,96 $/Barrel.</li><li><strong>13. Juli 2026, Radiointerview</strong> Trump kündet an, dass die USA den Iran «heute Abend hart zuschlagen – und morgen auch».</li><li><strong>13. Juli 2026, 22:45 Uhr (Schweizer Zeit)</strong> Das CENTCOM gibt offiziell die dritte aufeinanderfolgende Nacht von Luftangriffen bekannt. Vier Explosionen werden in der Nähe von Bandar Abbas gehört.</li><li><strong>13. Juli 2026, Oval Office</strong> Trump gibt die Wiederherstellung der amerikanischen Blockade iranischer Häfen bekannt und kündet eine 20-prozentige Abgabe auf Fracht an, die durch die Meerenge fährt. Er erklärte, dass eine Einigung möglich bleibe.</li><li><strong>14. Juli 2026, 20 Uhr GMT (22 Uhr Schweizer Zeit)</strong> Die amerikanische Blockade iranischer Häfen in der Nähe der Straße von Hormuz tritt nach Angaben der US-Armee in Kraft.</li></ul>
<h2>Was noch unklar ist</h2>
<p>Der effektive Status der Straße von Hormuz ist Gegenstand widersprechender Aussagen: Teheran erklärte die Passage am 12. Juli 2026 für «geschlossen bis auf weiteres», doch das CENTCOM behauptet, sie bleibe offen für die Schifffahrt.</p>
<p>Das genaue Datum der Ankündigung der amerikanischen Blockade ist nicht mit Sicherheit festgestellt: Le Temps datiert sie auf Montag, 13. Juli 2026, während ein Artikel von Lost in the Jungle sie auf 14. Juli datiert. Das Inkrafttreten am 14. Juli um 20 Uhr GMT ist zwischen beiden Quellen konsistent.</p>
<h3>Was ist die Straße von Hormuz?</h3>
<p>Die Straße von Hormuz verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman. Sie wird im Norden vom Iran und im Süden von den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Sultanat Oman begrenzt. Sie ist eine Hauptverkehrsader für weltweite Ölexporte.</p>
<h3>Was ist eine Seeblockade?</h3>
<p>Eine Seeblockade besteht darin, dass eine Küste von einer Seestreitkraft besetzt wird, um Handelsschiffen zu verhindern, dass sie mit Häfen der blockierten Zone kommunizieren. Die von Trump angekündigte Blockade zielt auf iranische Häfen in der Nähe der Straße von Hormuz.</p>
<h3>Warum ist der Ölpreis gestiegen?</h3>
<p>Die vierte Welle amerikanischer Luftangriffe innerhalb einer Woche und iranische Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormuz haben Befürchtungen über Versorgungsunterbrechungen geschürt. Das WTI stieg am 12. Juli 2026 um 4,1 Prozent und das Brent um 3,88 Prozent.</p>
<h3>Wer sind die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC)?</h3>
<p>Die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC, Islamic Revolutionary Guard Corps) sind eine iranische paramilitärische Organisation, die direkt dem Obersten Führer der Revolution unterstellt ist. Sie sind Teil der Streitkräfte der Islamischen Republik des Iran und haben unter anderem Schiffe in der Straße von Hormuz ins Visier genommen.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 01:57:43 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>«Lob der Menschen, die ihre Meinung ändern»: Le Temps würdigt Strategiewechsel</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/lob-menschen-ihre-meinung-andern-le-temps-wurdigt-strategiew-iy99sn</link>
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      <description>Im Leitartikel «Lob der Menschen, die ihre Meinung ändern», veröffentlicht am 13. Juli 2026 in der Zeitung Le Temps, verteidigt Catherine Frammery die Fähigkeit, seine Meinung in Politik und Gesellschaft zu ändern. Der Text ist Teil der wöchentlichen Serie «Meine Meinung bilden und wieder ablegen». Frammery führt historische Beispiele an – vom Schweizer Frauenwahlrecht über die Schweizerische Nationalbank bis zu de Gaulle und Angela Merkel – um zu zeigen, dass ein Strategiewechsel Pragmatismus und nicht nur Inkohärenz sein kann. Der Leitartikel kritisiert auch die Algorithmen sozialer Medien, die Nutzer in «Filterblasen» einschließen.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was wir wissen</h2>
<p>Am 13. Juli 2026 um 20:11 Uhr veröffentlicht Catherine Frammery in Le Temps einen Leitartikel mit dem Titel «Lob der Menschen, die ihre Meinung ändern». Dieser Text ist Teil der wöchentlichen Serie «Meine Meinung bilden und wieder ablegen», die sich die ganze Woche lang mit Meinungsänderungen zwischen Philosophie, Geschichte und Politik befasst.</p>
<p>Der Leitartikel nutzt mehrere historische Beispiele – Schweizer, französische und deutsche – um zu zeigen, dass eine Positionsänderung Pragmatismus oder Weitsicht sein kann, nicht nur Inkohärenz.</p>
<h2>Die angeführten historischen Beispiele</h2>
<p>In der Schweiz lehnten die Männer das Frauenwahlrecht bei einer ersten Abstimmung um 1959 ab, bevor sie sich 1971 dafür aussprachen – eine Umkehrung im Abstand von zwölf Jahren. Diese kollektive Meinungsänderung gehört zu den Beispielen in dem Leitartikel.</p>
<p>Erwähnt wird auch die Schweizerische Nationalbank (SNB): Sie hob ihren Mindestkurs EUR/CHF (1,20 Franken pro Euro) nur einen Monat nach dessen öffentlicher Bestätigung auf.</p>
<p>Drei politische Figuren illustrieren dies ebenfalls: General de Gaulle, der sich zur Frage Französisch-Algeriens weiterentwickelte; französische Sozialisten, die einen Kurswechsel bei Sparmaßnahmen und Marktwirtschaft vollzogen; und Angela Merkel mit ihrem «Wir schaffen das!» – eine Aussage vom 31. August 2015, in der sie die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland während der europäischen Migrationskrise verteidigte.</p>
<blockquote><p>Es ist nicht die Windfahne, die sich dreht, sondern der Wind.</p><cite>Edgar Faure, französischer Staatsmann (1908-1988), zitiert im Leitartikel von Le Temps</cite></blockquote>
<h2>Filterblasen und Swing States</h2>
<p>Der Leitartikel erörtert das Phänomen der «Filterblase»: In sozialen Medien neigen Algorithmen dazu, Nutzer nur mit Meinungen auszusetzen, die ihren eigenen ähnlich sind, wodurch ihr Kontakt zu divergenten Standpunkten reduziert wird.</p>
<p>Umgekehrt werden die amerikanischen Swing States – etwa ein Dutzend Bundesstaaten, die zwischen dem demokratischen und dem republikanischen Lager wechseln können – als Beispiel für Wähler genannt, die tatsächlich ihre Meinung ändern und die Aufmerksamkeit von Kandidaten und Medien auf sich ziehen.</p>
<h2>Zeitstrahl</h2>
<ul><li><strong>Um 1959</strong> Erste Schweizer Bundesabstimmung über das Frauenwahlrecht: Schweizer Männer stimmen mit Nein ab und lehnen die Ausweitung des Wahlrechts auf Frauen ab.</li><li><strong>1971</strong> Zweite Bundesabstimmung: Schweizer Männer gewähren das Wahlrecht an Frauen, zwölf Jahre nach der ersten Ablehnung.</li><li><strong>31. August 2015</strong> Angela Merkel spricht «Wir schaffen das!» aus, um die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland während der europäischen Migrationskrise zu verteidigen.</li><li><strong>13. Juli 2026</strong> Veröffentlichung des Leitartikels «Lob der Menschen, die ihre Meinung ändern» von Catherine Frammery in Le Temps (Serie «Meine Meinung bilden und wieder ablegen»).</li></ul>
<h3>Was ist die Serie «Meine Meinung bilden und wieder ablegen» in Le Temps?</h3>
<p>Es handelt sich um eine wöchentliche Serie in Le Temps, die Meinungsänderungen zwischen Philosophie, Geschichte und Politik erforscht. Der Leitartikel von Catherine Frammery vom 13. Juli 2026 ist Teil dieses Rahmens.</p>
<h3>Wann erhielten Frauen das Stimmrecht auf Bundesebene in der Schweiz?</h3>
<p>Schweizer Frauen erhielten das Wahlrecht auf Bundesebene 1971 durch eine Abstimmung. Eine erste Abstimmung um 1959 hatte dies abgelehnt – zwölf Jahre zuvor.</p>
<h3>Was ist die «Filterblase», auf die sich der Leitartikel bezieht?</h3>
<p>Die Filterblase bezeichnet das Phänomen, bei dem Algorithmen sozialer Medien Nutzer nur solchen Inhalten aussetzen, die ihren Meinungen oder früheren Verhaltensweisen entsprechen, wodurch ihr Kontakt zu divergenten Standpunkten reduziert wird.</p>
<h3>Wem wird das Zitat «Es ist nicht die Windfahne, die sich dreht, sondern der Wind» zugeschrieben?</h3>
<p>Dieses Zitat wird Edgar Faure (1908-1988), französischer Staatsmann, zugeschrieben und ist im Leitartikel der Zeitung Le Temps vom 13. Juli 2026 zitiert.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 20:15:05 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Winterthur: Großeinsatz im Stadtteil Seen – Ursachen unklar</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/winterthur-groeinsatz-stadtteil-seen-ursachen-unklar-0rn9t5</link>
      <guid isPermaLink="true">https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/winterthur-groeinsatz-stadtteil-seen-ursachen-unklar-0rn9t5</guid>
      <description>Die Stadtpolizei Winterthur führt seit Montagabend, 13. Juli 2026 einen Großeinsatz im Wohnquartier Seen durch, das westlich von Winterthur liegt. Schwer bewaffnete Polizisten, ein Krankenwagen und eine Drohne sind vor Ort im Einsatz. Der Bereich ist abgesperrt, aber das Ausmaß des Perimeters wird von den Quellen unterschiedlich bewertet. Die Gründe für die Operation bleiben unbekannt; bis zu diesem Zeitpunkt wurde keine offizielle Mitteilung veröffentlicht.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das Bekannte</h2>
<p>Die Stadtpolizei Winterthur — die Stadtpolizei der Stadt, nicht die Kantonspolizei Zürich — bestätigt, seit Montagabend, 13. Juli 2026 einen Großeinsatz in einem Wohnquartier der Stadt durchzuführen. Ein Großeinsatz bezeichnet einen umfangreichen Polizeieinsatz, der außergewöhnliche Ressourcen mobilisiert, wie spezialisierte Einheiten, Drohnen und medizinische Dienste.</p>
<p>Nach Angaben des Tages-Anzeiger, der sich auf Bilder und Beiträge in sozialen Medien stützt, findet der Einsatz im Stadtteil Seen statt. Dieser Verwaltungsbezirk Winterthurs liegt im Südwesten der Gemeinde und hat hauptsächlich Wohnfunktion.</p>
<p>Schwer bewaffnete Polizisten und ein Krankenwagen sind vor Ort. Die Polizei bestätigt auch den Einsatz einer Drohne.</p>
<h2>Das Ungewisse</h2>
<p>Das Ausmaß des Sicherheitsperimeters unterscheidet sich je nach Quelle. Der Tages-Anzeiger berichtet von einer nur teilweisen Absperrung des Quartiers. Ein von Blick zitierter Zeuge berichtet von einer Totalblockade, eine Version, die auch von Watson vertreten wird.</p>
<blockquote><p>Es ist alles abgesperrt</p><cite>Ein Zeuge, zitiert von Blick</cite></blockquote>
<p>Die Umstände und Gründe des Einsatzes bleiben unbekannt. Die Stadtpolizei Winterthur hat bisher keine offiziellen Informationen veröffentlicht.</p>
<h2>Kontext</h2>
<p>Winterthur ist eine Schweizer Stadt im Kanton Zürich, etwa 25 km östlich von Zürich gelegen. Als sechstgrößte Stadt der Schweiz verfügt sie über ihre eigene Stadtpolizei, die Stadtpolizei Winterthur, die für die öffentliche Ordnung auf ihrem Gebiet zuständig ist, unabhängig von der Kantonspolizei Zürich.</p>
<h3>Was ist ein Großeinsatz?</h3>
<p>Ein Großeinsatz ist ein Begriff für einen umfangreichen Polizeieinsatz. Er mobilisiert außergewöhnliche Ressourcen — spezialisierte Einheiten, Verstärkung, Drohnen, medizinische Dienste — und wird normalerweise von einem Sicherheitsperimeter begleitet. Ein Großeinsatz unterscheidet sich durch sein Ausmaß und seine Multi-Unit-Koordination von einem gewöhnlichen Einsatz.</p>
<h3>Wo liegt der Stadtteil Seen in Winterthur?</h3>
<p>Seen ist einer der acht Verwaltungsbezirke (Stadtteile) von Winterthur, gelegen im Südwesten der Gemeinde. Es handelt sich um ein hauptsächlich Wohngebiet, das aus einer früheren unabhängigen Gemeinde stammt, die in Winterthur eingemeindet wurde.</p>
<h3>Hat die Polizei die Gründe des Einsatzes mitgeteilt?</h3>
<p>Nein. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichungen von Blick, Watson und des Tages-Anzeiger hatte die Stadtpolizei Winterthur keine Informationen zu den Umständen oder Gründen des Einsatzes bereitgestellt.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 20:03:50 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Invalidenversicherung der Schweiz: 25.200 neue Renten 2025 und Reserven in Gefahr ab 2031</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/invalidenversicherung-schweiz-25200-neue-renten-2025-reserve-ga03nj</link>
      <guid isPermaLink="true">https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/invalidenversicherung-schweiz-25200-neue-renten-2025-reserve-ga03nj</guid>
      <description>Die schweizerische Invalidenversicherung (IV) verzeichnete 2025 insgesamt 25.200 neue Renten — 2.000 mehr als prognostiziert. Am 13. Juli 2026 erklärte IV-Direktor Florian Steinbacher, dass die finanzielle Lage &quot;sehr kritisch&quot; sei. Der Reservefonds von aktuell 3,3 Milliarden Franken könnte bei einem durchschnittlichen jährlichen Defizit von etwa 700 Millionen Franken bereits 2031 aufgebraucht sein. Der Rentenzuwachs ist besonders stark bei den 18- bis 24-Jährigen und Menschen über 60 Jahren. Eine Reform wird erwartet, der Bundesrat soll sich im Herbst 2026 entscheiden.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was bekannt ist</h2>
<p>Am 13. Juli 2026 erklärte Florian Steinbacher, Direktor der schweizerischen Invalidenversicherung (IV), dass die finanzielle Situation der Institution "sehr kritisch" sei. Die IV — einer der wichtigsten Sozialversicherungszweige der Schweiz, koordiniert mit der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) — verzeichnete 2025 insgesamt 25.200 neue Renten, 2.000 mehr als nach den offiziellen Prognosen erwartet, wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet.</p>
<p>Die IV rechnet in den kommenden Jahren mit einem durchschnittlichen jährlichen Defizit von etwa 700 Millionen Franken. Bei einem Reservefonds von aktuell 3,3 Milliarden Franken würde dieses Tempo zum Aufbrauch der Rücklagen bereits 2031 führen.</p>
<p>Der Anstieg der neuen Renten ist besonders ausgeprägt bei den 18- bis 24-Jährigen und bei Menschen über 60 Jahren — zwei Altersgruppen, deren Zahlen deutlich über den Prognosen der IV-Finanzperspektiven liegen.</p>
<p>Der Trend ist strukturell: Neue IV-Renten wachsen seit 2014 schneller als die Bevölkerung der Schweiz, und diese Bewegung hat sich in den letzten Jahren stark beschleunigt. Kaum ein Rentenempfänger der IV findet anschließend zurück auf den Arbeitsmarkt — Steinbacher räumt ein, dass frühere Prognosen über Austritte aus dem System "deutlich zu optimistisch" waren.</p>
<p>Neue IV-Renten 2025: Realität vs. Prognosen (Anzahl der Renten)</p>
<h2>Die Kernzahlen</h2>
<ul><li>25.200 — Neue IV-Renten 2025, davon 2.000 mehr als in offiziellen Prognosen</li><li>~700 Mio CHF/Jahr — Durchschnittliches jährliches Defizit für die kommenden Jahre</li><li>3,3 Mrd CHF — Reservefonds der IV, mit Risiko der Aufbrauchung ab 2031</li><li>~10 Mrd CHF/Jahr — Gesamte jährliche IV-Ausgaben (davon ~6 Mrd für Renten)</li><li>2.520 CHF — Maximale monatliche IV-Rente (Vollrente), deren Kürzung ausgeschlossen ist</li><li>~50 % — Anteil der IV-Rentenempfänger, die auch Ergänzungsleistungen erhalten</li></ul>
<h2>Hintergrund</h2>
<p>Die IV gibt etwa 10 Milliarden Franken pro Jahr aus: Fast 6 Milliarden fließen in Renten, etwa 1 Milliarde in Maßnahmen der beruflichen Eingliederung und etwa 1 Milliarde in medizinische Maßnahmen.</p>
<p>Die IV trägt eine Schuld von 10 Milliarden Franken gegenüber der AHV, die etwa 200 Millionen Franken Zinskosten pro Jahr verursacht. Seit 2020 erfüllt der Reservefonds nicht mehr die gesetzlich erforderliche Mindestquote von 50 % der jährlichen Ausgaben — ein Niveau, das seither nicht mehr erreicht wurde.</p>
<p>Steinbacher benennt zwei Faktoren: Die konjunkturelle Verlangsamung treibt mehr Menschen dazu, eine IV-Rente zu beantragen, und die Vermehrung von Diagnosen ist ein gesellschaftliches Phänomen, auf das die Institution keinen direkten Einfluss hat.</p>
<h2>Die anstehende Reform</h2>
<p>Die letzte IV-Reform trat 2022 in Kraft. Steinbacher möchte schnell das Vernehmlassungsverfahren einleiten — der Prozess, in dem der Bundesrat einen Vorentwurf den Kantonen, den im Parlament vertretenen Parteien und den interessierten Kreisen zur Stellungnahme vorlegt, bevor er ihn ins Parlament bringt. Ziel ist, dass die nächste Reform 2030 in Kraft tritt. Der Bundesrat muss im Herbst 2026 über die in die Reform einzubeziehenden Maßnahmen entscheiden.</p>
<p>Steinbacher schließt eine Kürzung der maximalen Rente von 2.520 Franken pro Monat aus. Etwa die Hälfte der IV-Rentner erhalten bereits Ergänzungsleistungen (EL) — Sozialleistungen, die unter Berücksichtigung des Einkommens an Empfänger der IV und der AHV gezahlt werden, deren Renten nicht ausreichen, um den Lebensbedarf zu decken. Eine Rentensenkung würde die Kosten automatisch in die EL verschieben, ohne echte Einsparungen für die öffentlichen Finanzen zu bringen.</p>
<blockquote><p>sehr kritisch</p><cite>Florian Steinbacher, IV-Direktor, 13. Juli 2026</cite></blockquote>
<h2>Zeitleiste</h2>
<ul><li><strong>2014</strong> Beginn des dokumentierten strukturellen Trends: Neue IV-Renten wachsen schneller als die Schweizer Bevölkerung.</li><li><strong>2020</strong> Der IV-Fonds unterschreitet die gesetzlich erforderliche Mindestquote von 50 % der jährlichen Ausgaben und wird diesen Wert seither nicht wieder erreichen.</li><li><strong>1. Januar 2022</strong> Inkrafttreten der letzten IV-Reform.</li><li><strong>13. Juli 2026</strong> Steinbacher erklärt die finanzielle Lage für "sehr kritisch": 25.200 neue Renten 2025, vorhersehbares Defizit von ~700 Millionen Franken pro Jahr, Risiko der Fondsaufbrauchung ab 2031.</li><li><strong>Herbst 2026 (geplant)</strong> Geplante Entscheidung des Bundesrats über die in die nächste IV-Reform einzubeziehenden Maßnahmen.</li><li><strong>2030 (Ziel)</strong> Geplantes Inkrafttreten der nächsten Reform — letzte Deadline vor Aufbrauchung des Reservefonds.</li></ul>
<h2>Was noch offen ist</h2>
<p>Der genaue Inhalt der nächsten Reform ist noch nicht bekannt: Der Bundesrat hat noch nicht entschieden. Die genauen Gründe für den Rentenzuwachs bei den 18- bis 24-Jährigen sind über die von Steinbacher genannten allgemeinen Trends hinaus nicht detailliert. Der Zeitpunkt für den Beginn des Vernehmlassungsverfahrens hängt von der im Herbst 2026 erwarteten Bundesratsentscheidung ab.</p>
<h3>Warum wächst die Zahl neuer IV-Renten so stark?</h3>
<p>Steinbacher nennt zwei Faktoren: Die wirtschaftliche Verlangsamung treibt mehr Menschen dazu, eine IV-Rente zu beantragen, und die Vermehrung medizinischer Diagnosen ist ein gesellschaftliches Phänomen, auf das die Institution keinen direkten Einfluss hat.</p>
<h3>Wann könnte der Reservefonds der IV aufgebraucht sein?</h3>
<p>Bei der aktuellen Defizitquote von etwa 700 Millionen Franken pro Jahr könnte der Reservefonds von 3,3 Milliarden Franken bereits 2031 aufgebraucht sein.</p>
<h3>Warum wird die maximale Rente von 2.520 Franken nicht gekürzt?</h3>
<p>Etwa die Hälfte der IV-Rentner erhalten bereits Ergänzungsleistungen. Eine Rentensenkung würde diese Ausgaben automatisch erhöhen — finanziert von Bund und Kantonen — ohne echte Einsparungen für die Gesamtfinanzen zu bringen.</p>
<h3>Welche sind die nächsten politischen Schritte zur IV-Reform?</h3>
<p>Der Bundesrat muss im Herbst 2026 über die einzubeziehenden Maßnahmen entscheiden. Steinbacher möchte anschließend schnell das Vernehmlassungsverfahren einleiten, damit die Reform 2030 in Kraft treten kann — bevor der Fonds aufgebraucht ist.</p>
<h3>Seit wann wachsen neue IV-Renten schneller als die Bevölkerung?</h3>
<p>Seit 2014 wachsen neue IV-Renten schneller als die Schweizer Bevölkerung — ein struktureller Trend über zwölf Jahre, der sich in den letzten Jahren deutlich beschleunigt hat.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 17:41:07 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Bardella positioniert sich als zukünftiger Premierminister unter Le-Pen-Präsidentschaft</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/bardella-positioniert-sich-als-zukunftiger-premierminister-u-2tzzia</link>
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      <description>Jordan Bardella, Präsident des Rassemblement national (RN), erklärte öffentlich, dass Marine Le Pen die Präsidentschaft anstrebe und er selbst regieren wolle. Das Interview mit Richard Werly, Redakteur des Schweizer Mediums Blick, wurde auf France24 verbreitet und positioniert Bardella als künftiger Premierminister. Eine Elabe-Umfrage vom 13. Juli 2026 platziert Marine Le Pen an der Spitze der Wahlabsichten für die französische Präsidentschaftswahl 2027. Raphaël Glucksmann hatte seine Teilnahme an der sozialistischen Vorwahl zum selben Datum noch nicht offiziell bestätigt.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Das ist bekannt</h2>
<p>In einem Interview mit Richard Werly, Leitartikelschreiber des Schweizer Mediums Blick, das auf France24 verbreitet wurde, formulierte Jordan Bardella eine Rollenverteilung zwischen sich selbst und Marine Le Pen innerhalb des Rassemblement national (RN), einer französischen rechtsextremen Partei, die 1972 gegründet wurde.</p>
<blockquote><p>Marine Le Pen aspire à présider la France. Je souhaite la gouverner.</p><cite>Jordan Bardella, France24</cite></blockquote>
<p>Bardella, seit 2021 Präsident der RN, positioniert sich somit als Kandidat für das Amt des Premierministers, sollte Marine Le Pen die Präsidentschaft der Republik erreichen.</p>
<p>Eine Elabe-Umfrage – ein Meinungsforschungsinstitut, das am 8. Juni 2015 von Bernard Sananès gegründet wurde – veröffentlicht am 13. Juli 2026, platziert Marine Le Pen an der ersten Stelle der Wahlabsichten für die französische Präsidentschaftswahl 2027.</p>
<ul><li>1. Platz — Platzierung von Marine Le Pen in der Elabe-Umfrage für die Präsidentschaftswahl 2027</li></ul>
<p>Von links zeigt sich, dass Raphaël Glucksmann seine Teilnahme an der sozialistischen Vorwahl – einem internen Verfahren der Sozialistischen Partei (PS) und ihrer Verbündeten zur Bestimmung ihres Kandidaten für die Präsidentschaftswahl – zum 13. Juli 2026 noch nicht offiziell bestätigt hatte.</p>
<h2>Kontext</h2>
<p>Jordan Bardella, geboren am 13. September 1995 in Drancy (Seine-Saint-Denis), führt die RN seit 2021. Marine Le Pen, geboren am 5. August 1968 in Neuilly-sur-Seine, leitete die Partei von 2011 bis 2021, damals noch unter dem Namen Front national (FN), der 2018 in RN umbenannt wurde.</p>
<p>Das Interview wurde von Richard Werly geführt, Leitartikelschreiber des Schweizer Mediums Blick, und am 12. Juli 2026 auf France24 verbreitet.</p>
<h2>Chronologie</h2>
<ul><li><strong>8. Juni 2015</strong> Gründung von Elabe durch Bernard Sananès.</li><li><strong>12. Juli 2026</strong> Verbreitung auf France24 des Interviews von Jordan Bardella mit Richard Werly (Blick), in dem Bardella seine Ambition formuliert, unter einer Le-Pen-Präsidentschaft Premierminister zu werden.</li><li><strong>13. Juli 2026</strong> Veröffentlichung der Elabe-Umfrage, die Marine Le Pen an der Spitze der Wahlabsichten für die Präsidentschaftswahl 2027 platziert. Raphaël Glucksmann hat seine Teilnahme an der sozialistischen Vorwahl nicht bestätigt.</li></ul>
<h2>Was bleibt unsicher</h2>
<p>Die Teilnahme von Raphaël Glucksmann an der sozialistischen Vorwahl für die Präsidentschaftswahl 2027 war zum 13. Juli 2026 nicht bestätigt.</p>
<h3>Was ist das Rassemblement national (RN)?</h3>
<p>Das Rassemblement national ist eine französische rechtsextreme Partei, die 1972 gegründet wurde und bis 2018 Front national hieß. Jordan Bardella ist seit 2021 Präsident der Partei; Marine Le Pen war von 2011 bis 2021 Präsidentin.</p>
<h3>Was ist Elabe?</h3>
<p>Elabe ist ein französisches Meinungsforschungs- und Beratungsinstitut, das am 8. Juni 2015 von Bernard Sananès gegründet wurde und sich auf Meinungsumfragen spezialisiert, insbesondere anlässlich französischer Präsidentschaftswahlen.</p>
<h3>Was ist eine sozialistische Vorwahl?</h3>
<p>Eine sozialistische Vorwahl ist ein interner Wahlprozess der Sozialistischen Partei (PS) und ihrer Verbündeten zur Bestimmung ihres gemeinsamen Kandidaten für die französische Präsidentschaftswahl. Die erste Basisabstimmung dieser Art fand im Januar 2017 statt.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 02:51:28 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Kuba: Elektrische Tuk-Tuks aus China ersetzen amerikanische Oldtimer in Havanna</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/kuba-elektrische-tuk-tuks-aus-china-ersetzen-amerikanische-o-tko92y</link>
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      <description>Die amerikanischen Oldtimer aus den 1950er Jahren, einst Symbol Kubas, sind aus den Straßen Havannas fast vollständig verschwunden und wurden durch kleine chinesische Elektro-Tuk-Tuks ersetzt. Der Grund liegt in einer Treibstoffkrise, die sich seit Januar 2026 verschärft hat: Donald Trump drohte, Zölle auf Länder zu verhängen, die Öl nach Kuba verkaufen. Seit Ende März 2026 ist nur noch ein Tanker auf der Insel angekommen – vorher waren es etwa acht pro Monat. Kuba produziert nur 40 % seines Treibstoffbedarfs selbst. Die Tuk-Tuks, hauptsächlich aus China importiert, übernehmen nun den Transport von Personen und Gütern sowie die Müllabfuhr.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was wir wissen</h2>
<p>Die amerikanischen Oldtimer aus den 1950er Jahren, lange Zeit Symbol des kubanischen Stadtbildes, sind aus den Straßen Havannas fast vollständig verschwunden. Sie wurden durch kleine dreirädrige Elektrofahrzeuge chinesischen Ursprungs ersetzt, die allgemein als Tuk-Tuks bezeichnet werden, wie der Tages-Anzeiger berichtet.</p>
<p>Dieser Übergang ist direkt mit einer tiefgreifenden Treibstoffkrise verbunden. Kuba produziert nur etwa 40 % seines Treibstoffbedarfs und ist massiv auf Öleinfuhren angewiesen.</p>
<p>Im Januar 2026 drohte Donald Trump, Zölle auf Länder zu verhängen, die Öl nach Kuba verkaufen. Diese Drohung hat die Treibstoffknappheit auf der Insel drastisch verschärft.</p>
<p>Seit Ende März 2026 ist nur noch ein Tanker nach Kuba angekommen, während es vorher etwa acht pro Monat waren.</p>
<p>Tankschiffe in Kuba: vor und seit Ende März 2026</p>
<h2>Ein Allzweckfahrzeug, das den Alltag verändert</h2>
<p>Die Tuk-Tuks erfüllen in Havanna nun vielfältige Funktionen. Sie ersetzen Busse auf bestimmten Strecken, fungieren als Sammlertaxis, transportieren Waren und kümmern sich um die Müllabfuhr in einzelnen Stadtteilen.</p>
<p>Diese Fahrzeuge werden von chinesischen Herstellern gefertigt – darunter Zonsen und Jinpeng, zu denen die Quellen keine ausführliche Definition liefern. Eine weitere Marke, Vedca, auch ohne verfügbare Quelleninformationen, wird in Kuba im Rahmen einer Vereinbarung mit China zusammengebaut.</p>
<p>Die Tuk-Tuks funktionieren mit Gel- oder Lithiumbatterien. Sie werden normalerweise in Drittländern wie Panama gekauft und dann von Verwandten oder Importeuren nach Kuba verschifft.</p>
<h2>Ein unerschwinglicher Preis für viele</h2>
<p>Der Kauf eines Tuk-Tuks bedeutet eine beträchtliche Investition. Der Preis liegt zwischen 1.300 und 3.200 CHF (Äquivalent), was ein Vielfaches des monatlichen Gehalts vieler Kubaner ist.</p>
<p>Einige finanzieren den Kauf durch den Verkauf ihres alten Benzinautos. Andere erhalten Unterstützung von Verwandten im Ausland.</p>
<h2>Solarpanels gegen Stromausfälle</h2>
<p>Das Aufladen der Tuk-Tuks wird durch häufige Stromausfälle erschwert. Um dies zu umgehen, haben einige Kubaner Solarpanels auf dem Dach ihres Fahrzeugs installiert, um während der Fahrt zu laden.</p>
<p>Diese Installation kostet laut dem 29-jährigen Ingenieur Carlos Álvarez über 370 CHF (Äquivalent).</p>
<h2>Eine Energiekrise mit vielen Folgen</h2>
<p>Die Energiekrise hat Auswirkungen weit über den Transportsektor hinaus. Sie hat den öffentlichen Nahverkehr drastisch reduziert, Engpässe bei Lebensmitteln und Medikamenten verschärft und regelmäßige Stromausfälle in einem Land verstärkt, dessen Wirtschaft seit Jahren in einer Krise steckt.</p>
<h2>Chronologie</h2>
<ul><li><strong>Januar 2026</strong> Donald Trump drohte, Zölle auf Länder zu verhängen, die Öl nach Kuba verkaufen, und verschärfte damit die Energiekrise.</li><li><strong>Ende März 2026</strong> Seit dieser Zeit ist nur noch ein Tanker nach Kuba angekommen, während es vorher etwa acht pro Monat waren.</li></ul>
<h2>Was unklar bleibt</h2>
<p>Die verfügbaren Quellen geben nicht die genaue Anzahl der in Kuba zirkulierenden Tuk-Tuks an, noch die genaue Geschwindigkeit ihrer Einführung im nationalen Maßstab. Für die chinesischen Marken Zonsen, Jinpeng und Vedca sind in den überprüften Quellen keine Definitionen verfügbar.</p>
<h2>FAQ</h2>
<h3>Warum sind die amerikanischen Oldtimer aus den 1950er Jahren aus Kuba fast vollständig verschwunden?</h3>
<p>Die Treibstoffkrise, verschärft durch Sanktionsdrohungen der USA im Januar 2026, machte ihre Nutzung fast unmöglich. Kubaner wandten sich chinesischen Elektro-Tuk-Tuks zu, die nicht auf Öl angewiesen sind.</p>
<h3>Was ist ein Elektro-Tuk-Tuk?</h3>
<p>Es handelt sich um ein dreirädriges Elektrofahrzeug, das hauptsächlich von chinesischen Herstellern produziert wird. In Kuba werden diese Fahrzeuge zum Personentransport und für Warentransporte verwendet, manchmal auch zur Müllabfuhr.</p>
<h3>Wie finanzieren Kubaner den Kauf eines Tuk-Tuks?</h3>
<p>Der Preis liegt zwischen 1.300 und 3.200 CHF (Äquivalent). Einige verkaufen ihr altes Benzinauto; andere erhalten Unterstützung von Verwandten im Ausland.</p>
<h3>Wie werden Tuk-Tuks trotz Stromausfällen aufgeladen?</h3>
<p>Einige Besitzer haben Solarpanels auf dem Dach installiert, um während der Fahrt zu laden. Diese Lösung kostet laut Ingenieur Carlos Álvarez über 370 CHF.</p>
<h3>Wie wirkt sich die Energiekrise auf den Alltag in Kuba aus?</h3>
<p>Die Krise hat den öffentlichen Nahverkehr reduziert, Engpässe bei Lebensmitteln und Medikamenten verschärft und Stromausfälle in einem Land verstärkt, das seit Jahren wirtschaftlich in einer Krise steckt.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sun, 12 Jul 2026 18:16:58 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Tribune de Genève veröffentlicht eine Auswahl von Romanen zum Aufholenlesen während der Ferien</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/tribune-de-geneve-veroffentlicht-auswahl-romanen-zum-aufhole-nk4c31</link>
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      <description>Die Tribune de Genève (TDG) hat am 11. Juli 2026 eine Auswahl von Romanen veröffentlicht, die zum Lesen während der Sommerferien empfohlen werden. Unter der Bezeichnung «kleine Aufhol-Auswahl» werden keine aktuellen Neuerscheinungen vorgestellt, sondern bereits früher veröffentlichte Titel, die Leser noch nicht gelesen haben und die sich ideal für einen Leseverzug während des Sommers eignen.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Tribune de Genève (TDG) hat am 11. Juli 2026 eine Auswahl von Romanen veröffentlicht, die zum Lesen während der Sommerferien empfohlen werden.</p>
<h2>Eine Aufhol-Liste statt Neuerscheinungen</h2>
<p>Die TDG bezeichnet ihre Liste als «kleine Aufhol-Auswahl»: Die ausgewählten Titel sind keine Neuerscheinungen der Woche, sondern Romane, die früher veröffentlicht wurden.</p>
<h2>Was unklar bleibt</h2>
<p>Die verfügbaren Informationen machen keine Angaben darüber, welche Romane in dieser Auswahl enthalten sind, wie viele Titel darin vorkommen oder nach welchen Kriterien sie ausgewählt wurden.</p>
<h3>Was versteht man unter einer «Aufhol-Auswahl»?</h3>
<p>Nach Angaben der TDG handelt es sich um bereits veröffentlichte Romane — und nicht um neue Veröffentlichungen der Woche —, die Leser noch nicht gelesen haben.</p>
<h3>Sind die vorgestellten Romane Neuerscheinungen?</h3>
<p>Nein. Die TDG präzisiert, dass die ausgewählten Bücher nicht «neu dieser Woche» sind: Es handelt sich um frühere Titel, die zum Aufholenlesen im Sommer vorgeschlagen werden.</p>
<h3>Wo kann man diese Auswahl einsehen?</h3>
<p>Die Auswahl ist auf der Website der Tribune de Genève (tdg.ch) in einem Artikel vom 11. Juli 2026 verfügbar.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sat, 11 Jul 2026 16:23:21 GMT</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Schweizer Armee prüft Schießsimulatoren gegen Lärmbelastung</title>
      <link>https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/schweizer-armee-pruft-schiesimulatoren-gegen-larmbelastung-cjqbi3</link>
      <guid isPermaLink="true">https://lostinthejungle.ch/de/schweiz/schweizer-armee-pruft-schiesimulatoren-gegen-larmbelastung-cjqbi3</guid>
      <description>Laut 24heures.ch prüft die Schweizer Armee den Einsatz von Schießsimulatoren – sogenannte « Schießkinos » – zur Verringerung der Lärmbelästigung bei Militärübungen. Der Schritt erfolgt als Reaktion auf wachsende Beschwerden über Lärm von Schießübungen. Die untersuchten Geräte würden sich an Schießanlagen für Jäger orientieren. Bislang wurden weder ein Zeitplan noch technische Details bekannt gemacht.</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2>Was man weiß</h2>
<p>Laut 24heures.ch prüft die Schweizer Armee den Einsatz von Schießsimulatoren zur Verringerung der Lärmbelästigung bei Militärübungen. Diese Geräte werden als « Schießkinos » bezeichnet.</p>
<p>Dieser Schritt erfolgt als Reaktion auf wachsende Beschwerden über die Lärmbelästigung durch Militärschießübungen. Die Personen, die diese Beschwerden eingereicht haben, werden von der Quelle nicht namentlich genannt.</p>
<p>Die erwogenen Simulatoren würden sich an Schießanlagen orientieren, die von Jägern verwendet werden.</p>
<h2>Was noch unklar ist</h2>
<p>Das Projekt befindet sich noch in der Studienphase. Kein Zeitplan für die Einführung, kein Budget und keine Pilotstandorte wurden von der Quelle genannt. Die genaue technische Definition der « Schießkinos » konnte nicht unabhängig überprüft werden.</p>
<p>Alle verfügbaren Informationen basieren auf einer einzigen Quelle (24heures.ch, 11. Juli 2026). Es wird auf keine offizielle Stellungnahme der Schweizer Armee verwiesen.</p>
<h2>Häufig gestellte Fragen</h2>
<h3>Was ist ein « Schießkino »?</h3>
<p>Die Quelle beschreibt diese Geräte als Schießsimulatoren, inspiriert von Schießanlagen, die von Jägern verwendet werden. Ihre genaue technische Funktionsweise konnte nicht unabhängig überprüft werden.</p>
<h3>Warum erkundet die Schweizer Armee diese Option?</h3>
<p>Wachsende Beschwerden über die Lärmbelästigung durch Militärschießübungen sollen die Armee dazu bewogen haben, weniger laute Alternativen zu untersuchen.</p>
<h3>Ist das Projekt beschlossen?</h3>
<p>Nein. Es handelt sich derzeit um eine Studienphase. Keine endgültige Entscheidung oder ein Umsetzungsplan wurden angekündigt.</p>]]></content:encoded>
      <pubDate>Sat, 11 Jul 2026 15:23:21 GMT</pubDate>
    </item>
  </channel>
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