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Herz — Desk International · · Zusammenfassung 30 s · Artikel 3 Min.
Guinadell Orriols, die 19-jährige Tochter der Bürgermeisterin von Ripoll, arbeitet seit dem 17. Juli 2026 als Polizistin auf Zeit bei der örtlichen Polizei. Sie belegte in einem dringlichen Auswahlverfahren mit 15 Bewerberinnen und Bewerbern den ersten Platz. Bürgermeisterin Sílvia Orriols erklärt, sie habe sich enthalten und niemanden bevorzugt. Zuvor hatte sie jedoch die Auswahlkommission ernannt und die Bedingungen, Gewichtung sowie Termine der Prüfungen festgelegt. Die Entscheidung über die Stellenvergabe delegierte sie am Tag der Abschlussgespräche. Zehn Tage nach der Ernennung war diese noch nicht in den beiden vorgesehenen Amtsblättern veröffentlicht.
Guinadell Orriols arbeitet seit dem 17. Juli 2026 als Polizistin auf Zeit bei der örtlichen Polizei von Ripoll. Nach Angaben von El País gewann sie ein gesetzlich vorgesehenes dringliches Direktauswahlverfahren.
Die 19-Jährige ist die älteste Tochter von Sílvia Orriols, der Bürgermeisterin der katalanischen Gemeinde mit 10.600 Einwohnerinnen und Einwohnern.
Sílvia Orriols führt zudem Aliança Catalana, eine 2020 in Ripoll gegründete rechtsextreme katalanische Unabhängigkeitspartei. Sie gehört als Abgeordnete dem katalanischen Parlament an.
Die Gemeinde kündigte am 11. Juni 2026 die dringliche Eröffnung eines Direktauswahlverfahrens an. Damit sollte eine befristete Stelle bei der örtlichen Polizei besetzt werden.
Die vom Gemeindegeneralsekretär Gerard Soldevila unterzeichnete Ausschreibung räumte Interessierten zwölf Tage für ihre Bewerbung ein.
Vorausgesetzt wurden ein Alter von mehr als 18 Jahren, mindestens die Hochschulreife, mittlere Katalanischkenntnisse und ein Führerschein. Polizeierfahrung sollte besonders berücksichtigt werden.
Das Dekret begründete die Dringlichkeit mit einer kritischen Einsatzlage, welche die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Sicherheitsdienstes beeinträchtige. Es hielt außerdem fest, dass die Bürgermeisterin die örtliche Polizei führt.
Am 30. Juni 2026, sieben Tage nach Ende der Bewerbungsfrist, ernannte Sílvia Orriols eine Polizeisergeantin und zwei Korporale zu Mitgliedern der Auswahlkommission.
Sie legte außerdem die Bedingungen, die Gewichtung und den Zeitplan der Prüfungen fest. Gerard Soldevila unterzeichnete das Dokument.
Vier in der Ausschreibung genannte Rechtsnormen schreiben bei einem Auswahlverfahren mit nahen Angehörigen eine Enthaltung vor. Sie ermöglichen unter anderem die Übertragung von Zuständigkeiten.
Die Bürgermeisterin delegierte ihre Zuständigkeit für das Dekret zur Stellenvergabe am 3. Juli 2026. An diesem Tag absolvierten die fünf Personen, die den fachlichen Test bestanden hatten, das Abschlussgespräch.
Insgesamt hatten sich 15 Personen beworben. Das Dekret zur Stellenvergabe trägt die Unterschriften des Gemeinderats Gaspar Viñas Codina und des Gemeindesekretärs.
Sílvia Orriols erklärt, sie habe niemanden bevorzugt und sich jeder Beteiligung am Verfahren enthalten. Sie könne ihre Tochter nicht daran hindern, ihr Berufsziel zu verfolgen.
Die Bürgermeisterin erklärt außerdem, Guinadell Orriols habe in sämtlichen Prüfungen die besten Ergebnisse erzielt.
In der Gemeinderatssitzung vom 28. Juli 2026 erklärte Gerard Soldevila, das Verfahren weise keine Unregelmäßigkeiten auf.
Wegen der Dringlichkeit hätte die Gemeinde die Stelle laut Soldevila sogar ohne Auswahlverfahren besetzen dürfen.
Die Illustrationen dieses Artikels wurden von künstlicher Intelligenz erstellt.
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Die Entscheidung sollte im Amtsblatt der Provinz Girona und im Amtsblatt der Generalitat de Catalunya veröffentlicht werden. Zehn Tage nach der Ernennung war dies noch nicht geschehen.
Die ursprüngliche Ausschreibung bezeichnete die Stellenvergabe als dringlich. Im Ernennungsdekret war anschließend von „höchster Dringlichkeit“ die Rede.
Sie ist die älteste Tochter der Bürgermeisterin von Ripoll und arbeitet seit dem 17. Juli 2026 als Polizistin auf Zeit bei der örtlichen Polizei.
15 Personen bewarben sich. Fünf bestanden den fachlichen Test und wurden zum Abschlussgespräch zugelassen.
Sie ernannte die Auswahlkommission und legte die Prüfungsmodalitäten fest. Anschließend delegierte sie ihre Zuständigkeit für das Dekret zur Stellenvergabe.
Sie erklärt, sie habe sich enthalten und niemanden bevorzugt. Ihre Tochter habe in allen Prüfungen die besten Ergebnisse erzielt.
Zehn Tage nach der Ernennung war die Entscheidung noch nicht in den beiden vorgesehenen Amtsblättern erschienen.